Gigantischer Kontrast mit Nebenwirkungen

Mit Ambilight und Local Dimming: Philips 52 PFL 9704 im Test

Wenn ein LCD-Fernseher 3.200 Euro kostet, muss er einige Besonderheiten an Bord haben. Im Falle des Philips 52 PFL 9704 lauten die Zauberworte TV-Leuchte Ambilight, Web-Browser und Local Dimming. Was der 52-Zöller aus Holland sonst noch kann, zeigt der netzwelt-Test.

Massiver Drehsockel, gebürsteter Metallrahmen: Der Philips 52 PFL 9704 wirkt extrem edel. ( Bildquelle: AV T.O.P. Messtechnik GmbH )
Massiver Drehsockel, gebürsteter Metallrahmen: Der Philips 52 PFL 9704 wirkt extrem edel. ( Bildquelle: AV T.O.P. Messtechnik GmbH )

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Ausstattung und Handhabung
  2. 2Bildqualität bei Standardsignalen
  3. 3Bildqualität bei hochauflösenden Signalen
  4. 4Fazit: Ein extravaganter Riesenfernseher
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Ausstattung und Handhabung

Extravagant sieht er aus, der Philips 52 PFL 9704: herrlich flach, gebürsteter Metallrahmen, massiver Drehfuß – man merkt sofort, dass es sich hierbei um kein Billigprodukt handelt. Der Luxus setzt sich auch im Innenleben des 52-Zöllers fort: Der Tuner versteht Analog-TV und DVB-T- und -C-Signale, ist HDTV-fähig und mit „CI+“ kompatibel. Über „Net-TV“ gelangt er auch ins Internet, wo man sich zum Beispiel YouTube-Videos anschauen oder Webradio hören kann. Über die USB-Schnittstelle, den Netzwerkeingang und WLAN kann man dem 41 Kilogramm schweren Fernseher zusätzlich noch Multimedia-Dateien zuführen und auf seinem Riesendisplay genießen.

Der Philips bietet gleich fünf HDMI-Eingänge an. Dumm nur, dass fast alle Anschlüsse schwer erreichbar sind, da sie in der Mitte der Rückseite platziert wurden. Viel Spaß beim Verrenken.  (Bildquelle: AV T.O.P. Messtechnik GmbH )
Der Philips bietet gleich fünf HDMI-Eingänge an. Dumm nur, dass fast alle Anschlüsse schwer erreichbar sind, da sie in der Mitte der Rückseite platziert wurden. Viel Spaß beim Verrenken. (Bildquelle: AV T.O.P. Messtechnik GmbH )

Weiterhin sticht natürlich noch die Ambilight-Technologie ins Auge, die ein angenehmes Bild rund um den Fernseher verbreitet. Diese für teurere Philips-TVs typische Technik sieht nicht nur toll aus, sondern schont auch noch die Augen. Sehr aufwändig ist auch die Hintergrundbeleuchtung des Displays konstruiert: 224 getrennt angesteuerte Zonen – auch Local Dimming genannt – erhöhen nicht nur den Kontrast deutlich, sondern senken den Stromverbrauch auch auf sensationelle 95 Watt – trotz des riesigen und sehr hellen Bildes.

Ganz im Design des Fernsehers gehalten: die Fernbedienung. Sie ist für viele Geräte vorprogrammierbar. ( Bildquelle: AV T.O.P. Messtechnik GmbH )
Ganz im Design des Fernsehers gehalten: die Fernbedienung. Sie ist für viele Geräte vorprogrammierbar. ( Bildquelle: AV T.O.P. Messtechnik GmbH )

Kritik muss sich hingegen die neue Menüführung gefallen lassen: Sie ist viel zu unkomfortabel. Um die Schärfe einstellen zu können, sind beispielsweise zwölf Tastenklicks nötig – viel zu umständlich. Hinzu kommt, dass der Fernseher oft nur verzögert reagiert, was auf Dauer nerven kann.

Gut lesbare,  aber viel zu umständliche Menüstruktur. ( Bildquelle: AV T.O.P. Messtechnik GmbH )
Gut lesbare, aber viel zu umständliche Menüstruktur. ( Bildquelle: AV T.O.P. Messtechnik GmbH )

Und die mittige Platzierung der Anschlüsse auf der Rückseite ist auch alles andere als benutzerfreundlich. Immerhin liegt der Philips beim Klang weit über dem Durchschnitt: satte Bässe, kaum verfärbte Musik, gut verständliche Dialoge.

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Philips 52PFL9704

Philips 52PFL9704

Philips | 11/2009

Der Philips 52PFL9704 ist flach, hat einen gebürsteten Metallrahmen und steht auf einem massiven Drehfuß. Im Innenleben des 52 Zoll TVs geht der Luxus weiter, denn der Tuner versteht Analog-TV-, DVB-T- und -C-Signale. Dieser Fernseher ist HDTV-fähig und mit CI+ kompatibel. Durch sein Net-TV kann man mit ihm auch ins Internet.