Eigene Spieleplattform wird immer wahrscheinlicher

Gaming: Google rüstet weiter auf

Google arbeitet anscheinend weiter an einer eigenen Spieleplattform im Internet. Nach dem der Suchmaschinenanbieter bereits in den Farmville-Entwickler Zynga investiert hat, kauft das Unternehmen nun mit Slide einen weiteren Anbieter von Social Media-Games.

Google wird immer verspielter: Nach einer Investition in die Farmville-Entwickler, kauft der Suchmaschinengigant nun den Spieleentwickler Slide. (Bild: Slide)
Google wird immer verspielter: Nach einer Investition in die Farmville-Entwickler, kauft der Suchmaschinengigant nun den Spieleentwickler Slide. (Bild: Slide)

Insgesamt 228 Millionen US-Dollar (rund 172 Millionen Euro) kostet Google dem Blog TechCrunch zufolge die Übernahme von Slide, die vom Unternehmen am Freitag (5. August) bekannt gegeben wurde. Slide produziert Spiele für verschiedene soziale Netzwerke, darunter auch Facebook und MySpace. Was Google mit Slide vorhat, ist nicht bekannt. Konkrete Produktpläne gebe es einem Beitrag im offiziellen Google Blog zufolge noch nicht. Zuletzt hatte es vermehrt Gerüchte über ein soziales Netzwerk mit einem Schwerpunkt auf Spiele gegeben, als Namen hierfür wurden bereits Google Games und Google Me gehandelt. Mit einem solchen Portal würde der Suchmaschinenanbieter in direkte Konkurenz zu Marktführer Facebook treten.

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Nebulöse Ankündigungen nach der Übernahme

Google hat sich zu diesen Plänen jedoch bislang nicht geäußert. Auf der Slide-Webseite und im Google Blog heißt es zum Kauf lediglich, dass Google an neuen, offenen und besseren Möglichkeiten arbeite, Nutzer im Internet zu vernetzen und hierbei von Slides Erfahrung profitieren möchte.

Die bisherigen Versuche von Google im Bereich der sozialen Netzwerke Fuß zu fassen, waren jedoch nicht von Erfolg gekrönt. Der innovative Nachrichtendienst Wave wurde bereits wenige Monate nach seinem Start wieder eingestellt. Mit Buzz betreibt Google bereits eine Art soziales Netzwerk auf Google Mail-Basis. Dieses ist jedoch ebenfalls bislang nicht sonderlich erfolgreich. Der Zukauf von Expertise in diesem Bereich macht also durchaus Sinn.

Beiträgeinsgesamt 5 Beiträge

Klar kann ich nur Spekulieren, der Konzern Google ist inzwischen derart komplex, dass ein Außenstehender Laie wie ich dort kaum noch einen Überblick behalten kann. Trotzdem kann ich, gerade...

Was Du schreibst ist spekulativ. Wenn YouTube um die 950 Mio an Unterhalt kostet und nur an die 350 Mio durch Anzeigen und Werbung einspielt, braucht keiner auf die Tränendrüse drücken und sagen, wie...

Zitat: Die roten Zahlen sind auch bei nicht subjektiver Betrachtung da. ~ 600 Mio Verlust bleiben 600 Mio Verlust - egal wie man es dreht und wendet. Letztlich...

Die roten Zahlen sind auch bei nicht subjektiver Betrachtung da. ~ 600 Mio Verlust bleiben 600 Mio Verlust - egal wie man es dreht und wendet.

Einen Hersteller für Flash Games zu kaufen ohne dabei über eine Social Media Plattform zu verfügen ist für mich wie der Kauf eines Daches ohne die tragenden Wände zu besitzen. Aber gut, die Googler machen ja...

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