Das neue Linux-Betriebssystem soll besonders auf Netbooks zuverlässig laufen.
Jolicloud: Erste Version des webbasierten Netbook-Linux
Als Netbook bezeichnet man gemeinhin Geräte, die bei Rechenleistung und Größe deutlich unter "richtigen" Notebooks liegen. Sie haben meist einen Bildschirm mit weniger als zehn Zoll und kosten unter 350 Euro. In diesem Markt tummeln sich alle wichtigen IT-Konzerne: Google drängt mit Android auf Tablets und Netbooks und hat mit ChromeOS ein extrem abgespecktes Web-Betriebssystem für die Kleingeräte im Programm. Auf den meisten Exemplaren von Asus & Co wird ein eigenes Linux-Betriebssystem des Herstellers ausgespielt, das zwar einfach in der Bedienung ist aber selten Erweiterbarkeit und ein schönes Design bietet.
Inhaltsverzeichnis
- 1Installation von CD oder USB
- 2Innere Werte: Ubuntu-Pakete
- 3Erster Start aus dem Internet
- 4Über 700 Pakete an Software
- 5Dokumente und die Freunde
- 6Fazit
Neben Netbooks ist Cloud Computing ein wichtiger Trend in der IT-Branche: Software wird nicht mehr lokal installiert, sondern wird über einen herkömmlichen Webbrowser bedient. Ein neues Betriebssystem mit dem Namen Jolicloud möchte diese Technik jetzt für Netbooks nutzen: Da Nutzer die Winzlinge im Alltag sowieso nur als Internet-Client einsetzen, kann man getrost auf viele Programme verzichten. Die Idee klingt verdächtig nach einer Kopie von Google ChromeOS, will anders als der Suchkonzern aber ein viel besseres Design bieten. Außerdem soll der Zugriff auf soziale Netzwerke mit Jolicloud einfacher werden.
Installation von CD oder USB
Bereits vor einigen Woche wurde nach langer Entwicklungszeit die erste stabile Version 1.0 von Jolicloud im Netz vorgestellt, allerdings erst an bestehende Nutzer und Betatester ausgeliefert. Seit dieser Woche gibt es nun für jedermann ein ISO-Image zum Download, das man wie üblich auf CD brennen kann. Jolicloud kann damit direkt installiert werden, läuft aber auch als Live-System ohne Änderungen am Rechner. Da Netbooks häufig kein optisches Laufwerk besitzen, bietet Jolicloud auf seiner Webseite einen USB-Creator an, der die ISO-Datei auf einen beliebigen Stick bringt. Das Tools gibt es für Windows, Linux und MacOS X.
Da Ubuntu als technische Grundlage für Jolicloud dient, haben die Entwickler auch den Wubi-Installer in ihr Projekt übernommen: Über ein ausführbares Programm kann der Nutzer direkt unter Windows das Netbook-Betriebssystem in eine einzige Datei installieren. Diese wird dann im Bootmanager eingetragen, so entfällt die gefährliche Partitionierung der Festplatte und Jolicloud wird bei Bedarf leicht über die Systemsteuerung deinstalliert. Allerdings sollten Anwender beachten, dass die Geschwindigkeit des Betriebssystems in dieser Variante stark eingeschränkt ist - das liegt nicht an Jolicloud, sondern an dem Prinzip selbst.







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insgesamt 1 BeitragInteressante Software für ältere Geräte. Sollte man im Auge behalten. Auch um zu sehen ob die Cloud irgendwann so genutzt wird wie derzeit P2P Tauschbörsen - aber selbst wenn dürfts kum auffallen, dafür waren...