Geringe Nutzerzahl veranlasst Google das Projekt zu beenden

Ausläufer: Google Wave wird Ende des Jahres eingestellt

Google wird sein Projekt Wave Ende des Jahres einstellen, das gab der Suchmaschinenanbieter im offiziellen Unternehmensblog bekannt. Vereinzelt sollten aber Techniken aus Wave in andere Google Projekte einfliessen, wie etwa bereits das Drag-and-Drop von Dateien in und aus dem Browserfenster. 

Abgeflacht: Das Nutzerinteresse an Googles revolutionären Kommunikationsdienstes Wave ist zu gering. Der Konzern stellt den Dienst zum Jahresende hin ein. (Bild: Google)
Abgeflacht: Das Nutzerinteresse an Googles revolutionären Kommunikationsdienstes Wave ist zu gering. Der Konzern stellt den Dienst zum Jahresende hin ein. (Bild: Google)

Der Suchmaschinenanbieter reagiert mit der Entscheidung auf die geringe Nutzerzahl. Bis auf wenige treue Fans habe Wave nicht den Zuspruch gehabt, den Google sich erhofft hatte, heißt es in dem Blogbeitrag. Deshalb wird die Wave-Seite zum Jahresende vom Netz genommen. Der Source-Code soll dabei als Open Source an die Netzgemeinde gehen, die diesen dann unabhängig von Google weiter entwickeln kann. Zentrale Techniken seien bereits offengelegt. Außerdem arbeite Google an Programmen, die den Nutzern den Import ihrer Wave-Inhalte in andere Programme ermöglichen soll.

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Rasches Ende eines revolutionären Projektes

Die Einstellung des Dienstes überrascht. Google hatte Wave erst im Mai vergangenen Jahres auf seiner Entwicklerkonferenz I/O vorgestellt. Nach einer längeren Testphase mit einem begrenzten Kreis an Nutzern war Wave dann erst seit Mai 2010 für alle zugänglich. Die Bekanntgabe der Einstellung wenige Monate nach dem Start, lässt vermuten, dass die Nutzerzahlen wirklich dramatisch niedrig sein müssen. Dabei sollte der Dienst die Kommunikation via Internet revolutionieren. Er sollte nicht nur dazu dienen sich zu Unterhalten oder Nachrichten zu verschicken, sondern auch das gleichzeitige Arbeiten an Dokumenten ermöglichen. Von der Revolution werden nun nur noch Programmstückchen überbleiben.

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Hab ich von Anfang an vorrausgesagt. Mal wieder einer der klassischen Google-Flops. Wer soll denn das nutzen? So eine irre unübersichtliches Interface, und google schaut einem bei allen Aktivitäten immer braav über...

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