Umsetzungen von Streaming-Services verzögern sich

Apple: Vorerst keine Cloud-Version von iTunes

Auch acht Monate nach der Übernahme des Streaming-Dienstes Lala durch Apple, herrscht weiterhin Rätselraten, über die Pläne des Unternehmen mit Lala. Die zunächst erwartete Cloud-Computing-Version des Musikportals iTunes wird es vorerst nicht geben. Stattdessen gibt es Gerüchte über einen Cloud-basierten Videodienst des Unternehmens aus Cupertino.

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Dies berichtet Cnet.com unter Berufung auf Insider-Informationen aus den großen Hollywood Film Studios. Demnach plane Apple bis zum Jahresende iTunes Kunden die Möglichkeit zu bieten Videomaterial auf Apples Server zu lagern. Gegenüber Vertretern der Musikindustrie bekundete Apple dagegen dem Bericht zufolge in den nächsten Monaten allerhöchstens rudimentäre Cloud-basierte Musikdienste anbieten zu wollen. Auch soll es noch keine Verhandlungen über die für eine Cloud-basierte iTunes-Version nötigen Lizenzen mit den vier großen Musikunternehmen gegeben haben.

Server-Farm ist weiteres Puzzle-Teil

Demnach scheint das Streaming von Musik nicht der Hauptgrund für den Kauf von Lala gewesen zu sein. Vielemehr scheint Apple darauf zu setzen, die aufgrund der Speicherkapazität begrenzten Video-Möglichkeiten von iPhone, iPod und Co. durch einen Video-Streaming-Dienst zu steigern. Cnet.com zufolge sollen die Lala-Entwickler seit der Übernahme Ende 2009 an einem entsprechenden System arbeiten.

Ins Bild passt da auch, dass Apple eine neue Server-Farm in Nordkalifornien baut. Sie soll Ende des Jahres fertiggestellt werden und Medienberichten zufolge das Rückrad für die kommenden Cloud-Computing-Dienste sein.

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