Smartphone-Winzlinge: Sony Ericsson Xperia X10 mini und X10 mini pro im Test
Leistung: Kleine Stromfresser
Im Inneren der Smartphone-Winzlinge arbeitet ein Qualcomm-Prozessor mit 600 Megahertz. Wie alle Handys auf Android-Basis brauchen das X10 mini und das X10 mini pro längere Zeit zum Starten. Zwischen dem Einschalten des Gerätes und der Betriebsbereitschaft vergingen im Test rund 40 Sekunden. Wer also morgens schnell einen Anruf tätigen oder SMS tippen will, sollte die X10 minis am besten gar nicht ausschalten.
Nach dem Start arbeiten die Mobiltelefone aber schnell und weitgehend zuverlässig, lediglich die Timescape-Funktion machte in Verbindung mit den VZ-Netzwerken Probleme. Im Betrieb entpuppen sich die Kleinen auch als wahre Stromfresser. Gespräche sind laut Sony Ericson nur bis zu 4 Stunden möglich. Werden die Winzlinge viel zum Surfen genutzt, geht ihnen ebenfalls schnell der Saft aus. Im Standby-Betrieb soll der Akku dagegen nahezu 300 Stunden halten. Danach muss das Mobiltelefon wieder an die Steckdose. Aufgeladen werden beiden Modelle über einen Micro-USB-Stecker. Die Sprachqualität ist gut, allerdings klingen die Stimmen der Gesprächspartner immer etwas dumpf aus dem Hörer. Pluspunkt: Das Display liefert satte Farben und klare Bilder und das auch wenn Streifen oder Schlirren auf dem Bildschirm vorhanden sind.
Bedienung: Kleine Mängel trüben den Gesamteindruck
Bedient werden das X10 mini und das X10 mini pro wie ihr großer Bruder das X10 vornehmlich via Touchscreen. Zusätzlich stehen drei Tasten (Einstellungen, Startmenü und Zurück) unter dem Display sowie Tasten zur Regelung der Lautstärke und zum Auslösen der Kamera an der Geräteseite zur Verfügung. Zum Ein- und Ausschalten sowie zur Aktivierung der Tastensperre dient ein weiterer Knopf an der Oberseite des Gerätes.
Das X10 mini pro bietet zudem eine vollwertige QWERTZ-Tastatur. Die Tasten zum Ein- und Ausschalten sowie zur Regelung der Lautstärke fallen allerdings sehr klein aus und es fehlen klare Druckpunkte, weshalb es teilweise mehrere Versuche braucht bis die gewünschte Lautstärke eingestellt oder das Smartphone ausgeschaltet ist. Multimedia-Anwender werden in dieser Aufzählung sicherlich zudem die bei anderen Smartphones üblichen Tasten zur Steuerung der Wiedergabe vermissen.
Sony Ericssons X10 mini im Test
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Bild vergrößern Klein aber oho. Das Sony Ericsson X10 mini vereinbart kompakte Bauform mit voller Smartphone-Funktionalität. - Bild 2 von 9
Bild vergrößern Allerdings könnten auf dem Smartphone vom Werk aus einige Applikationen mehr vorinstalliert sein. - Bild 3 von 9
Bild vergrößern Über die Bildschirmecken wird das Sony Ericsson X10 mini vornehmlich bedient. - Bild 4 von 9
Bild vergrößern Das Smartpohne verfügt lediglich über Tasten zur Lautstärkeregelung. Übliche Multimedia-Tasten wie Wiedergabe, etc. sind nicht vorhanden. - Bild 5 von 9
Bild vergrößern Über diesen Schalter wird das X10 mini gesperrt sowie ein- und aus geschaltet. - Bild 6 von 9
Bild vergrößern Ein Micro-USB-Stecker sorgt für Verbindung zum PC oder zu Stromquellen. Bilder können von der Kamera allerdings nur mit einer speziellen Software geladen werden. - Bild 7 von 9
Bild vergrößern Die integrierte fünf Megapixel Kamera liefert anständige Bilder. - Bild 8 von 9
Bild vergrößern Für das X10 mini stehen verschiedenfarbige Rückenschalen zur Auswahl. Je nach Anbieter sind sie bereits im Lieferumfang enthalten. - Bild 9 von 9
Bild vergrößern Der Akku des Smartphones ist fest verbaut und kann nicht gewechselt werden.
Die Touchscreen-Steuerung funktioniert trotz des kleinen Display dagegen erstaunlich gut, selbst mit dem Daumen. Nur Multitouch-Gesten werden ebenso wie beim Xperia X10 nicht unterstützt. Gezoomt wird im Webbrowser über spezielle Icons. Problematisch: Vereinzelt fallen die Schaltflächen gerade im Browser sehr klein aus, so dass eine extreme Zielgenauigkeit für die erfolgreiche Bedienung von Nöten ist. Ein Highlight ist die Tastatur des X10 mini pro - trotz der geringen Größe lassen sich Nachrichten an Freunde oder SMS in beeindruckender Geschwindigkeit tippen.






