Logitechs Harmony 300 bietet volle Kontrolle über das Wohnzimmer zum geringen Preis
Einfache Kontrolle: Logitechs Volksfernbedienung Harmony 300 im Test
Die Universalfernbedienung Harmony 300 ist das Einsteigermodell der Harmony-Reihe von Logitech. Für den Preis von 24,99 Euro müssen Käufer zwar auf Display und Makro-Programmierung verzichten. Dafür steuert die Schaltzentrale für das Wohnzimmer aber bis zu vier Geräte und punktet mit einer schnellen Online-Konfiguration.
Logitech Harmony 300: Die Harmony 300 ist das neue Einstiegsmodell der Harmony-Fernbedienungen-Serie von Logitech. Sie ermöglicht das Steuern von bis zu vier Geräten und lässt sich via Internet in wenigen Schritten konfigurieren. Zum Video: Logitech Harmony 300
Inhaltsverzeichnis
- 1Verarbeitung: Robust, aber unhandlich
- 2Einrichtung: Schnell und reibungslos unter Windows
- 3Geräte-Codes: Datenbank und Infrarot-Empfänger
- 4Ausstattung: Watch-TV und Favoritentasten
- 5Fazit
Egal ob Fernseher, Sat-Receiver, DVD-Player oder Stereoanlage: Fast das gesamte im Wohnzimmer versammelte Multimedia-Equipment lässt sich mittlerweile via Fernbedienung bequem vom Sofa aus bedienen. Noch bequemer wäre es, wenn alle Geräte mit einer Fernbedienung angesteuert werden könnten. Universalfernbedienung wie die Logitech Harmony 300 schaffen hier Abhilfe und machen andere Fernbedienungen überflüssig.
Verarbeitung: Robust, aber unhandlich
Die Harmony 300 steuert bis zu vier Geräte, darunter Fernseher, DVD-Player, Kabel- oder Satellitenempfänger und ein Gerät ihrer Wahl, etwa eine Stereoanlage. Im Härtetest zeigte sich die Fernbedienung dabei äußert robust. Stürze aus Sofahöhe machten der Harmony 300 nichts aus, noch nicht einmal der Batteriedeckel löste sich vom Gerät. Dafür lässt er sich aber auch nur mit etwas Kraft zum Einlegen der Batterien öffnen.
Das 22,5 Zentimeter große Steuergerät aus schwarzem Kunststoff ist zudem alles andere als handlich. So ist beispielsweise die Unterseite der Fernbedienung glatt und nicht angeraut, wodurch die Harmony 300 einem leicht aus der Hand rutschen kann. Auch ist das Gerät nicht ausbalanciert. Im Test lag der Schwerpunkt der Fernbedienung deutlich am unteren Ende des Gerätes, wo sich auch die Batterien befinden.
Mit rund 55 Tasten wirkt die Harmony 300 auf dem ersten Blick überfrachtet. Die Anordnung in verschiedene Tastenfelder, beispielsweise ein Feld nur für Fernseherfunktionen, erleichtern aber ein wenig die Suche nach dem richtigen Knopf. Allerdings fehlt den Tasten der Harmony 300 ein klarer Druckpunkt. Zahlreiche Drücker sind für Universalfernbedienung in diesem Preissegment nicht ungewöhnlich. Denn anders als treuere Modelle, die auf eine kombinierte Steuerung via Touchscreen und Knöpfen setzen, müssen sie ohne Display auskommen. Die im Preis vergleichbare Digital 5 des Herstellers One for all verfügt beispielsweise ebenfalls über rund 50 Tasten.

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