Neue Version soll schneller und besser funktionieren
Spracherkennung: Dragon Naturally Speaking 11 verfügbar
Dragon Naturally Speaking, die Spracherkennungssoftware des Marktführers Nuance, geht mit Version 11 in die nächste Runde. Nach Angaben des Herstellers ist die Erkennungsgenauigkeit der neuen Version um fast 20 Prozent höher als bei der Vorgängerversion. Zudem soll die Software spürbar schneller arbeiten, und zwar nicht nur bei der Erkennung von Wörtern, sondern auch beim Ausführen von Sprachbefehlen.

Inhaltsverzeichnis
- 1Mehrere Schritte mit einem Sprachbefehl
- 2Kabellos diktieren
- 3Drei Premium-Versionen
Das ist teilweise darauf zurückzuführen, dass die Software laut Hersteller jetzt auch Mehrkernprozessoren wie etwa Intels Dual- oder Quadcore-Modelle erkennt und deren Rechenleistung ausnutzt. Bei der Aufnahme unterstützt die Software eine Abtastrate von 22, statt 11 kHz. Das verbessert die Klangqualität der Stimme und erleichtert in der Folge die Erkennung. Außerdem wird jetzt die Tonqualität beim Diktieren ständig überwacht. Das ist nützlich, wenn beispielsweise das Mikrofon ungünstig platziert ist ohne, dass der Anwender dies merkt. Bei einer Verschlechterung der Tonqualität gibt das Programm einen entsprechenden Warnhinweis aus.
Mehrere Schritte mit einem Sprachbefehl
Dragon Naturally Speaking taugt aber nicht nur zum Diktieren von Texten. Der Anwender soll damit auch den PC steuern können. E-Mails versenden, Programme starten und beenden oder im Internet surfen und Facebook-Accounts aktualisieren. Aufgaben, für die normalerweise mehrere Mausklicks nötig sind, lassen sich mit der Sprachsteuerung in einem Befehl zusammenfassen. Man kann zum Beispiel sagen: "Suche in Google Maps nach Zwinger, Dresden" oder "Sende eine E-Mail an Michael Schmidt". Für diese Funktionen sollte der Anwender allerdings schon gut in das Programm eingearbeitet sein. Denn gerade kurze Befehle wie "Starte Word" führen leichter zu Missverständnissen, da der Spracherkennung weniger akustische Informationen zur Verfügung stehen als etwa bei einem ganzen Satz.
Damit sich die Anwender schneller zurechtfinden, haben die Entwickler auch das Hilfe-System überarbeitet. So gibt es eine Randleiste, die Befehle und Tipps anzeigt. Die Software ist kompatibel zu Microsofts Office 2010 und arbeitet auch mit Open Office zusammen.

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