Guter Kontrast, schlechte Bewegungsschärfe
Sharp LC-52 DH 77 E: LCD-TV mit 52 Zoll im Test
52 Zoll für 2.100 Euro klingen zunächst sehr verlockend, zumal es den Sharp LC-52 DH 77 E im Internet auch noch wesentlich günstiger gibt. Doch für diesen Preis muss man Abstriche hinnehmen, wie netzwelt beim genaueren Hinsehen feststellt: kaum Multimedia-Extras, schlechter Klang, niedrige Bewegungsschärfe.

Inhaltsverzeichnis
- 1Enttäuschende Ausstattung
- 2Handhabung mit kleinen Schwächen
- 3Bildqualität bei Standardsignalen
- 4Bildqualität bei HDTV-Signalen
- 5Fazit
Enttäuschende Ausstattung
In puncto Multimedia enttäuscht der Sharp: Er bietet lediglich einen USB-Eingang, über den sich JPEG-Fotos und MP3-Musik abspielen lassen - mehr gibt es nicht. Auch die Anzahl der HDMI-Schnittstellen enttäuscht ein wenig: Drei Stück sind in dieser Preisklasse einfach zu wenig, auch wenn das für die meisten Käufer ausreichen sollte. Dafür ist das Anschlussfeld übersichtlich gestaltet und gut erreichbar platziert.
Ein Umgebungslichtsensor regelt die Grundhelligkeit und begrenzt den Stromverbrauch, was immer mehr umweltbewusste Käufer für wichtig erachten. Leider sucht netzwelt eine Bildformat-Umschaltung für HD vergeblich - nur mit dieser kann man hochskalierte 4:3-Letterbox-Sendungen unverzerrt ansehen. Alles in allem ein bisschen mager für einen 2.100-Euro-Fernseher mit 52 Zoll Bildschirmdiagonale.

Handhabung mit kleinen Schwächen
Die Fernbedienung sieht unscheinbar und nicht wirklich ansehnlich aus, lässt sich aufgrund ihrer kompakten Ausmaße aber gut handhaben. Zudem waren die Techniker so schlau, ihr ein paar Direkt-Tasten zu spendieren, mit denen Senderlisten und der Programmtausch reibungslos funktionieren. Kritisieren muss das Testteam hingegen, dass es keine separaten Einstellungen für die AV-Eingänge gibt. Unerfreuliche Folge: Beim Wechsel der Bildquelle muss man immer Helligkeit und Farbsättigung nachregeln. Unter Benutzerfreundlichkeit verstehen wir etwas anderes.
Auch die eingebauten Lautsprecher enttäuschen: Stimmen klingen zu heiser, weil Wumms im Bass- und Grundtonbereich fehlt. Ebenso ärgerlich findet netzwelt die Tatsache, dass die Hintergrundbeleuchtung bei einigen Dimmstufen in stiller Umgebung ein hörbares Brummen verursacht.

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