Fest für sparsame Online-Gamer
Im Test: Blacklight: Tango Down
Download-Spiele, die zum günstigen Preis über die virtuelle Ladentheke gehen, haben in den letzten Jahren qualitativ ein gewaltigen Sprung gemacht. "Blacklight: Tango Down" für PC, PlayStation 3 und Xbox 360 zeigt, dass selbst die Multiplayer-Modi solcher Titel mit ihren Vollpreis-Kollegen mithalten können.
Blacklight: Tango Down - Launch Trailer: Der Ego-Shooter Blacklight: Tango Down ist auf Multiplayer ausgelegt und bietet neben den klassischen Szenarien Deathmatch, Team-Deathmatch und Domination individualisierbare Waffen und ein Experience System, das 70 Stufen beinhaltet. Zum Video: Blacklight: Tango Down - Launch Trailer
Im politisch destabilisierten Russland bekämpfen sich die US-Eliteeinheit Blacklight und "Der Orden", eine Ansammlung ehemaliger Special-Forces-Soldaten. Dazwischen laufen Zivilisten herum, die von einem Virus in Zombies verwandelt wurden. Warum das so ist, bleibt bei "Blacklight: Tango Down" im Dunkeln. Ebenso dünn wie die Story ist auch der Solo-Modus. Der Spieler kämpft sich alleine oder zusammen drei anderen Gamern durch vier ausgedehnte, ganz hübsch designte Schauplätze. Besonders kompliziert ist das nicht, da sich die Gegner meist ungeschickt anstellen. Für ein wenig Abwechslung sorgen kleinere Nebenaufträge, zum Beispiel das Öffnen von Toren, das Einschalten von Maschinen und die Zerstörung bestimmter Ziele.
Der einzige Grund, der für diese Spielvariante spricht, ist die Tatsache, dass er Erfahrungspunkte bringt. Damit lassen sich schließlich - wie beispielsweise in den Blockbuster-Shootern "Call of Duty: Modern Warfare 2" und "Battlefield: Bad Company 2" - Körperpanzerungen und Waffenverbesserungen freischalten. Ohne diese Extras hat man in den Online-Multiplayer-Modi keine Chance. Und hier kann "Blacklight: Tango Down" tatsächlich mit Vollpreisspielen mithalten.
Auf zwölf abwechslungsreichen Karten kämpfen bis zu 16 Spieler um den Sieg. Zur Auswahl stehen die üblichen Varianten - unter anderem "Deathmatch", "Capture the Flag" und "Domination". Als besonders hilfreich erweist sich dabei der "Hyper Reality Visor" (HRV). Aktiviert der Spieler dieses Gerät, kann er durch Wände sehen und so Feinde, Medi-Stationen und Munitionsvorräte entdecken. Damit aber nicht alle Spieler permanent den Röntgenblick einschalten, gibt es zwei Einschränkungen: Zum einen verbraucht der HRV sehr viel Energie, zum anderen kann sich der Spieler während der Nutzung nicht bewegen, sodass er ein leichtes Ziel darstellt.
Im Test: Blacklight: Tango Down
"Blacklight: Tango Down" ist nur online als Download erhältlich. (Bild: Ignition Entertainment)
Technisch kann "Blacklight" durchaus mit "großen" Produktionen mithalten. (Bild: Ignition Entertainment)
Die Multiplayer-Matches stehen bei "Blacklight" klar im Vordergrund. (Bild: Ignition Entertainment)
Eine schlüssige und spannende Geschichte sollte man sich von "Blacklight" nicht erwarten. (Bild: Ignition Entertainment)
Ein ausgetüfteltes Ranking-System und Online-Ranglisten sorgen dafür, dass die Motivation lange anhält. Und mehr kann man von einem Spiel, das rund 15 Euro kostet, wirklich nicht erwarten.
Datenblatt
| Blacklight: Tango Down | |
| Spielname | Blacklight: Tango Down |
| Hersteller | Zombie Studios |
| Vertrieb | Ignition Entertainment |
| Genre | Action |
| VÖ Datum | 14.07.2010 |
| Preis | ca. 15 Euro |
| EAN Code | 1234567890123 |
| Schwierigkeit | Fortgeschrittene |
| Alter | ab 16 Jahren |
| Multiplayer | 2 bis 16 (Online) |
| Sonstiges | Download-Game |
| Bewertung Grafik | gut |
| Bewertung Steuerung | gut |
| Bewertung Sound | befriedigend |
| Bewertung Spielspass | gut |
| Bewertung Gesamt | gut |
| System | Xbox 360 |
| System | PC |
| System | PlayStation3 |
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