Outdoor-Videokamera mit drei Metern Tauchtiefe zeichnet in Full-HD auf
Abgetaucht: Wasserdichter Camcorder Sanyo Xacti CA100 im Test
Egal ob Mittelmeer, Ostseeküste oder Badesee: Der Sanyo Xacti CA100 erweist sich bei Ausflügen ins nasse Element als treuer Begleiter. Der nach Herstellerangaben bis zu einer Wassertiefe von drei Metern wasserdichte Camcorder nimmt Videos in Full-HD-Auflösung auf und fertigt Schnappschüsse mit bis zu 14 Megapixeln an.
Video Sanyo Xacti CA100
Sanyo Xacti CA100: Egal ob Baggersee oder Nordseeküste, der Sanyo Xacti CA100 hält die Urlaubsfreuden auch im nassen Element in Full-HD-Auflösung fest. Der Camcorder ist bis zu einer Tauchtiefe von drei Metern wasserdicht. Zum Video: Sanyo Xacti CA100
Inhaltsverzeichnis
- 1Full-HD mit blassen Farben
- 2Griffiges Gehäuse mit versteckter Speicherkarte
- 3Fazit: Am und im Wasser sinnvoll
Kleiner Trick für große Brennweite
Sanyo verwendet im Xacti CA100 einen CMOS-Bildsensor mit einer Fläche in Standardgröße von 1/2,33 Zoll. Der Chip nimmt Filme mit 1.920 x 1.080 Pixeln und Fotos mit bis zu 14 Megapixeln auf.
Das Objektiv des CA100 verfügt nur über einen fünffachen Zoom. Mit einem kleinen Trick verdoppelt Sanyo aber den Brennweitenumfang. Der Nutzer kann mit einem Knopf zwischen Weitwinkel- und Telebereich umschalten. Umgerechnet ins Kleinbildformat reicht die Brennweite von 40 bi 240 und von 80 bis 480 Millimetern.
Nimmt der Nutzer ein Foto schaltet der Xacti CA100 automatisch auf eine Brennweite von 38 bis 190 Millimetern um und ändert das Bildformat zu 4:3. Egal wie stark der Anwender auf die Zoomwippe drückt, das Objektiv bewegt sich in einem gemächlichen Tempo, so dass die Bilder für die späteren Zuschauer immer angenehm zu betrachten sind. Bei der geringen Geschwindigkeit fällt es dem Autofokus leicht sich an veränderte Brennweiten und Motive anzupassen.
Der Xacti CA100 lässt dem Nutzer freie Wahl bei den Aufnahmeprogrammen. Neben acht voreingestellten Motivprogrammen, verfügt der Camcorder auch über Programm-, Zeit- und Blendenautomatik sowie eine manuelle Belichtung, bei der der Anwender alle Einstellungen vorgibt.
Die Anzeige des 2,7 Zoll großen Bildschirms wirkt mit ihren dicken Umrandung kleiner als sie ist. Die Anzeige mit einer unspektakulären Auflösung von 230.000 Pixeln bietet über Wasser genügend Details und Leuchtkraft. Unter Wasser fällt es dagegen schwer das Bild genau zu erkennen. Aufgrund der wasserdichten Abdeckung fallen die Blickwinkel mit rund 120 Grad vergleichsweise klein aus. Da der Nutzer den Monitor um insgesamt 270 Grad drehen kann fällt die hohe Blickwinkelabhängigkeit aber nicht stark ins Gewicht.
Bedienung ohne Feingefühl
Die Bedienung des Sanyo Xacti CA100 erweist sich als größter Schwachpunkt des Camcorders. Die Tasten zur Navigation durch die Einstellungen befinden sich an der Innenseite der Kamera und sind nie parallel zum Bildschirm. So muss der Nutzer das Gerät immer wieder drehen, um die Knöpfe und den Monitor im Auge zu behalten.
Zusätzlich fallen die Druckpunkte sämtlicher Bedienelemente - dies gilt auch für die Aufnahmeknöpfe und die Zoomwippe auf der Kamerarückseite - sehr schwammig aus. Der Anwender erhält keine verlässlich Rückmeldung darüber, ob der CA100 seine Eingabe verstanden hat oder nicht.
Im übersichtlich gehaltenen Menü mit seinen sechs Unterpunkten - je drei für Aufnahme- und Grundeinstellungen - finden sich auch Camcorder-Neulinge schnell zurecht.
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