HDC-SDT750 benötigt spezielle Vorsatz-Linse
Kindergeburtstage in 3D: Panasonic stellt ersten 3D-Camcorder vor
Mit dem Modell HDC-SDT750 stellt Panasonic den nach eigenen Angaben ersten 3D-Camcorder für den nicht professionellen Bereich vor. Zum Preis von 1.399 Euro können nun auch Privatanwender dreidimensionale Videos aufnehmen. Dafür benötigen Sie allerdings eine spezielle 3D-Konverter-Linse.

Panasonic HDC-SDT750: Für die Aufnahme von 3D-Filmen benötigt der Anwender die in diesem Bild bereits montierte Vorschalt-Linse. (Bild: Panasonic)
3D und kein Ende: Spielekonsole, Fernseher und Fotoapparate, die mit der dritten Dimension umgehen können, gibt es bereits seit einiger Zeit. Auch das Filmen in 3D ist möglich, bislang aber eher auf den Profi-Bereich beschränkt. Mit der Markteinführung des HDC-SDT750 will Panasonic die 3D-Videoaufzeichnung auch für Kindergeburtstage und Urlaubsfilme salonfähig machen.
Günstig wird dieser Spaß aber nicht: Für den neuen Camcorder werden in den USA 1.400 Dollar, umgerechnet 1.075 Euro fällig. Für Deutschland gilt ein Preis von 1.399 Euro. Außerdem benötigen Käufer einen 3D-fähigen Fernseher mit HDMI-Eingang sowie eine 3D-Brille, um die 3D-Aufnahmen auch wiedergeben zu können.
Um die Welt in 3D zu filmen, müssen Nutzer die im Lieferumfang des SDT750 enthaltene Konvertier-Linse vor der Linse des Camcorders befestigen. Dieser Adapter verfügt über zwei Einzellinsen, die getrennte Aufnahmen für das linke und das rechte Auge anfertigen. Jeder Aufnahmekanal verfügt über eine Auflösung von 960 x 1.080 Bildpunkte. Das Aufnahmeformat ist AVCHD.
Ohne den Einsatz der 3D-Vorsatzlinse wird aus dem Panasonic ein gut ausgestatteter 2D-Camcorder, der Videos mit einer Auflösung von bis zu 1.920 x 1.080 Pixeln bei 50 Vollbildern aufzeichnet. Eine optimierte Rauschunterdrückung soll verbesserte Ergebnisse bei schlechten Lichtverhältnissen erzielen.

Die spezielle Vorsatz-Linse ist für 3D-Aufnahmen notwendig und im Lieferumfang inbegriffen. (Bild: Panasonic)
Gesichtserkennung mit Namenseinblendung
Zu den vielen Funktionen des neuen Panasonic-Camcorders zählt auch eine intelligente Automatik mit Gesichtswiedererkennung. Erkennt die Kamera das Gesicht einer zuvor registrierten Person in einem Bildausschnitt, optimiert sie daraufhin automatisch Schärfe und Belichtung.
Dies funktioniert laut Hersteller auch dann noch, wenn die Person sich bewegt. Bis zu sechs unterschiedliche Personen lassen sich dauerhaft in der Kamera abspeichern. Auf Wunsch blendet der Camcorder sogar die Namen der im Bild gefundenen, registrierten Menschen auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm ein.
Der Panasonic HDC-SDT750 ist ab Mitte September zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1.399 Euro erhältlich.
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