Mit aktuellem AMD-Prozessor ist das neue Modell weder ein volles Netbook noch Notebook.

Dell M101z: Zwischen Netbook und Notebook mit AMD-CPU

Die Zeiten, als der Athlon-Prozessor noch auf Augenhöhe mit den Intel-Chips war, sind längst vorbei. Durch die neue Intel Core-Architektur setzt der Marktführer der Konkurrenz von AMD schwer zu, die neue i-Serie besitzt einen eingebauten Grafik-Chip direkt auf der CPU. AMD möchte mit der Neo-Plattform gegensteuern - und hat mit Dell jetzt einen großen Notebook-Bauer für ein neues Gerät gewonnen. Das M101z ist ab dem 27.07.2010 im Online-Shop von Dell bestellbar, die Lieferzeit hängt von der Konfiguration ab.

Dell M101z besitzt einen aktuellen AMD-Prozessor und ist in vier Farben erhältlich. (Bild: Dell)
Dell M101z besitzt einen aktuellen AMD-Prozessor und ist in vier Farben erhältlich. (Bild: Dell)
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Ein oder zwei CPU-Kerne

Die günstigste Variante des M101z beginnt ab 399 Euro und arbeitet mit dem Single-Core-Chip AMD Athlon II Neo mit 1,7 Gigahertz. In der teureren Variante ab 500 Euro gibt es sogar zwei Kerne, was der Geschwindigkeit des Geräts natürlich sehr gut tut - jeder Kern läuft mit 1,3 Gigahertz. Insgesamt ist das M101z damit schneller als eine gängige Atom-CPU, aber bringt auch keine ausufernde Leistung. Als Standard sind in der Ausstattung zwei Gigabyte Arbeitsspeicher dabei, die sich gegen einen Aufpreis auf acht Gigabyte steigern lassen.

Das von Dell eingesetzte Betriebssystem Microsoft Windows 7 Home Premium liegt in der 64-bit-Variante dabei und dankt den schnelleren Mehrkern-Chip sowie den größeren Speicher im Betrieb sehr. Eine erneute Installation des Betriebssystems ist nicht ohne weiteres möglich, da im M101z kein optisches Laufwerk vom Hersteller verbaut wurde. Ein extener DVD-Brenner wird auf Wunsch über USB angeschlossen. Dafür ist die Festplatte mit 250 Gigabyte (erweiterbar bis 320 Gigabyte) ausreichend groß bemessen.

ATi-Grafik und Anschlüsse

Das Dell Inspiron M101z besitzt den Grafikchip ATi RS880M, durch den sich das Gerät in seiner Preisklasse und Größe nicht hinter der Konkurrenz verstecken muss. Die meisten Netbooks haben eine recht schwache Intel-Grafik. Auch bei den Anschlüssen zeigt das neue Dell-Modell kaum Schwächen: Neben drei USB-2.0-Plätzen kommuniziert das Notebook über den Netzwerkanschluss, externe Monitore werden mit den HDMI-Port oder VGA-Anschluss verbunden. Drahtlos funkt das Gerät über Bluetooth 3.0 und das schnelle 802.11-G/N-Netz. Eine Webcam hat Dell ebenfalls eingebaut und Skype wird unter Windows gleich vorinstalliert.

Robustes Gehäuse

Besonderen Wert legt Dell nach eigenen Angaben auf die Qualität des Gehäuses, in dem ein 11-Zoll-Screen mit der maximalen Auflösung von 1.366 mal 768 Pixeln steckt. Das Gehäuse des neuen M101z soll trotz des verbauten Plastiks besonders steif sein und vor Verwindungen schützen. Die Tastatur wirke durch ein neues Hairline-Finish sehr wertig und erinnere an gebürstetes Metall. Neben dem klassischen Schwarz gibt es mit Blau, Rot und Pink bei Dell neuerdings nicht mehr ganz so viele Farben wie für andere Modelle. Der Genuss von Musik ist beim M101z über 1,5-Watt-Lautsprecher angenehm - Dell nennt das SNS Premium Sound.

Fazit

Das neue Modell M101z bietet wenig Platz auf dem Bildschirm und besitzt kein optisches Laufwerk, ist also eher ein klassisches Netbook als ein Notebook. Die recht große Festplatte, der leistungsstärkere Prozessor und große Arbeitsspeicher sowie die starke ATi-Grafik positionieren den Rechner als Subnotebook. Das Dell Inspiron M101z ist weder Fisch noch Fleisch - und gerade das macht es für einige Kunden interessant.

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