Panasonic TX-P46 GW20: Plasma-Fernseher im Test

TV-, DVD- und Klangqualität

Erfreulich: Der Bildbeschnitt, auch Overscan genannt, lässt sich bei Standardsignalen abschalten, wodurch keine Bildinformationen verloren gehen. Analoge TV-Bilder neigen selbst bei ausgeschaltetem Rauschfilter kaum zum Grießeln und sehen schön scharf aus. Auch digitaler Kabel- und Sat-Empfang sieht gut aus, herkömmliche Sender erscheinen - genau wie 720p- oder 1080i-HDTV-Programme - mit feiner Detailzeichnung auf dem Display. Bei Zuspielung über Scart-RGB oder HDMI-576i kommt ebenfalls eine gute Schärfe zustande, allerdings neigen feine Strukturen bei Kameraschwenks dann zum Flimmern. 

Die AV-Modi "Kino", "THX" und "Professionell" liefern ein natürlich wirkendes Bild mit einer nahezu optimalen Farbtemperatur von 6.700 Kelvin. Wählt man den "THX"-Modus, lässt sich der Gammawert von 2,2 nicht verändern, wodurch das Bild in dunkler Umgebung leicht aufgehellt wirkt. Da im "Kino"-Modus gesättigtes Rot und Grün zu stark strahlen, empfiehlt netzwelt den "Professionell"-Modus, da sich das Gamma hier auf den für Abende optimalen Wert von 2,4 einstellen lässt.

Panasonic TX-P46 GW20 im Test

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Panasonic TX-P46 GW20 - Der dezente blaue Streifen am unteren Rahmenelement ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Immerhin ist der GW20 nicht in dem unangenehmen Braun wie seine 3D-Kollegen aus der VT20-Serie gestaltet. (Bild: netzwelt)
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Der dezente blaue Streifen am unteren Rahmenelement ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Immerhin ist der GW20 nicht in dem unangenehmen Braun wie seine 3D-Kollegen aus der VT20-Serie gestaltet. (Bild: netzwelt)

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Bildschirmmenü - Sehr gut les- und bedienbar: das Menü des Panasonic-Fernsehers. (Bild: netzwelt)
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Sehr gut les- und bedienbar: das Menü des Panasonic-Fernsehers. (Bild: netzwelt)

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Fernbedienung - Großes, übersichtliches Tastenfeld, angenehm in der Hand liegend: die Panasonic-Fernbedienung. (Bild: netzwelt)
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Großes, übersichtliches Tastenfeld, angenehm in der Hand liegend: die Panasonic-Fernbedienung. (Bild: netzwelt)

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Anschlüsse Panasonic TX-P46 GW20 - Gut erreichbar und vorbildlich beschriftet: die Anschlüsse auf der Rückseite. (Bild: netzwelt)
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Gut erreichbar und vorbildlich beschriftet: die Anschlüsse auf der Rückseite. (Bild: netzwelt)


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Bei Tageslicht gelingt dem Panasonic ein gut erkennbares Bild, das jedoch - typisch Plasma - etwas kontrastschwächer als das der LCD-Konkurrenz aussieht, da sich schwarze Bildinhalte aufhellen. Ebenfalls nicht optimal fällt der Ton der eingebauten Lautsprecher aus: Sie verzerren bereits bei niedrigen Basspegeln, und in stiller Umgebung ist das leise Sirren der Elektronik zu vernehmen. 

HDTV-Bildqualität  

Bei Testbildern zeigen sich mehr Artefakte als bei der LCD-Fraktion in dieser Preisklasse: In Farbverläufen flackern und rauschen gewisse Nuancen, während in feinsten Pixelmustern leichte Einfärbungen auftreten. Weiterhin fällt in durchgängig dunklen Bildfolgen ein Pulsieren des Restlichts auf, zum Beispiel im dritten Kapitel der "Krabat"-Blu-ray. Trotz dieser kleinen Schwächen wirkt das Bild insgesamt jedoch sehr filmisch und natürlich.

Der Panasonic baut im dunklen Heimkino eine beeindruckende Tiefenwirkung auf, und ein weiterer Plasma-Vorteil muss natürlich auch noch erwähnt werden: die Blickwinkelunabhängigkeit. Die Bildqualität bricht also nicht bei seitlicher Betrachtung ein, wie dies bei den meisten LCD-Fernsehern der Fall ist. Wer bei Blu-rays das typische Kinoruckeln sehen möchte, schaltet einfach die Filmglättung "24p Smooth Film" ab, schon stottert das Bild. Mit aktivierter Glättungsschaltung wirkt das Bild hingegen ungewohnt fließend, und um bewegte Motive können leichte Pixelsäume auftreten. 

Fazit 

Komplette Ausstattung, komfortable Bedienung, beeindruckendes Bild in dunkler Umgebung - da kann man leicht schwach werden und zugreifen. Zumal der TX-P46 GW20 überschaubare 1.400 Euro kostet und nach anfänglichen Lieferschwierigkeiten nun wieder erhältlich ist. Negativpunkte: leichte Bildfehler, mäßige Vollbildverarbeitung, hoher Stromverbrauch.