Sony Walkman NWZ-E450: Neuer Einsteiger-MP3-Player im Kurztest
Ordentliche Qualität und SenseMe
Die Verarbeitung des MP3-Players könnte etwas wertiger wirken - das Gehäude aus Plastik tut der Stabilität aber keinen Abbruch. Im Test knarzte beim Walkman NWZ-E453/BM nichts, auch bei festem Druck. Auf der Vorderseite hat Sony das Display etwas tiefer gelegt und mit Plastik überzogen, das recht guten Schutz vor Kratzern bietet. Die Knöpfe auf der Vorderseite haben einen angenehmen Druckpunkt und stehen nicht aus dem Gerät heraus, sind aber dennoch gut tastbar. Einzig die Regler für die Lautstärke wirken etwas seltsam, da sie relativ weit herausstehen und man etwas mehr Kraft aufwenden muss, um sie zu drücken.
Das USB-Kabel sitzt fest im Gerät und hat nur vernachlässigbaren Spielraum. Auf die Kopfhörer werden wir hier nicht näher eingehen, da sie identisch mit denen der Vorgänger-Modelle sind. Wer von einem anderen MP3-Player auf den Walkman NWZ-E453/BM wechselt, wird lediglich die gepolsterten Überzüge vermissen. Auf der Rückseite des neuen Walkmans findet der Anwender das Einstichloch zum Reset des MP3-Players. Unschön sind zwei Schrauben, die das ansonstens sehr ästhetische Äußere verunstalten.
Sony hat die Menü-Oberfläche der Walkman-Player mit der neuen E-450-Serie nochmals überarbeitet. Als erstes Symbol zeigt das Gerät die SenseMe-Channels. Diese Funktion erfasst und kategorisiert automatisch die im Player gespeicherten Musikstücke und generiert daraus Wiedergabelisten ähnlicher Lieder. Dazu dient nicht nur die Geschwindigkeit der Musik, sondern auch dessen Stimmungslage. Sony SenseMe funktioniert ohne ein Konto bei einem Webdienst, wie es beim Apple-Pendant iTunes Genius nötig ist.






