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Microsoft: Internet Explorer 8 milliardenfach erfolgreich gegen Malware Smartscreen-Filter verhindert Zugang zu unsicheren Seiten und Downloads

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Der in Microsofts Internet Explorer 8 integrierte Smartscree-Filter hat bislang den Download einer Milliarde Schadprogramme verhindert. Bedrohung der Nutzer durch Schadsoftware im Internet steigt dem Unternehmen zufolge stetig. Microsoft empfiehlt daher Nutzern älterer Versionen den Umstieg.

Microsofts Smartscreen-Filter, der im Browser Internet Explorer 8 (IE) integriert ist, hat eigenen Angaben zufolge bislang den Download von einer Milliarde Schadprogramme verhindert. Der Hersteller aus Redmond empfiehlt Surfern den Einsatz und kündigt weitere Verbesserungen der Sicherheit seines Browsers an.

Der Anstieg an geblockten Inhalten sei dabei nicht nur durch eine Zunahme der Nutzer des Internet Explorer 8 zu erklären. Seit August 2009 habe sich die Nutzerzahl zwar um den Faktor 1,7 erhöht, die Zahl der geblockten Malware-Downloads dagegen aber um den Faktor 5, erklärte Produkt-Manager James Pratt in einem Blog-Beitrag. Vielmehr habe Microsoft den Smartscreen-Filter seit seiner Einführung im März 2009 kontinuierlich verbessert. Dies sei angesichts der zahlreichen Versuche Rechner über das Internet, zum Beispiel durch Downloads auf gefälschten Seiten, mit Schadprogrammen zu infizieren, auch dringend nötig.

Der Smartscreen-Filter blockt unsichere Webseiten. (Quelle: Microsoft)

Smartscreen-Filter gleicht Webseiten mit Microsoft Black-List ab

Microsoft rate daher Nutzern, die noch mit alten Versionen des IE im Netz unterwegs sind, zum Umstieg. Wer bereits den Internet Explorer 8 verwende, sollte dem Unternehmen zufolge sich versichern, das der Smartscreen-Filter aktiviert ist.

Das Programm stellt eine Weiterentwicklung des Pishing-Filtes aus früheren Versionen des Internet Explorers dar und gleicht angewählte Webseiten mit einer internen Liste bei Microsoft ab. Ist die Seite als Verbreiter unsicherer Inhalte verschrien, enthält der Nutzer einen entsprechenden Hinweis und kann die Seite umgehend verlassen. Gleiches gilt bei unsicheren Downloads. Wird die Download-Quelle als unsicher eingestuft, unterbricht der IE das Herunterladen und lässt den Nutzer entscheiden, ob er diesen fortführen möchte.

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Jan Kluczniok
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