Viel Klang, viel Bild

LG HB 954 PB: Blu-ray-Komplettsystem im Test

Wenn es im Wohnzimmer-Heimkino umkompliziert und preiswert zugehen soll, dann sind Komplettsysteme oft erste Wahl. Sie sind rasch gekauft, fix zusammengebaut und bieten Unterhaltung aus einer Hand. Was LGs 1.000 Euro teure 5.1-Komplettlösung HB 954 PB taugt, erfahren Sie im netzwelt-Test.

?
?


Inhaltsverzeichnis

  1. 1Design und Austauschmöglichkeiten 
  2. 2Ausstattung 
  3. 3Handhabung
  4. 4Bildqualität 
  5. 5Klangqualität 
  6. 6Fazit: Sekt, nicht Selters
Werbung

Design und Austauschmöglichkeiten 

LG ist mittlerweile für außergewöhnliche Designs bekannt, und das trifft auch auf die hier vorgestellte Blu-ray-Komplettanlage HB 954 PB zu, deren Frontlautsprecher an Sektkelche für Riesen erinnern. Doch das ist noch nicht alles: Je nach Lichteinfall schimmern sie blau oder schwarz. Ob sich das im Wohnzimmer gut macht, ist eine Geschmacks- und Einrichtungsfrage. Fakt ist hingegen, dass die LG-Komplettanlage optisch deutlich aus der grauen Masse hervorragt.

Beim Subwoofer handelt es sich - wie bei solchen Komplettpaketen üblich - um ein passives Exemplar. Möchte man ihn durch ein anderes Modell ersetzen, ist die Auswahl eingeschränkt, da der Nachfolger über Lautsprechereingänge verfügen muss. Anderseits ist ein potenterer Basswürfel nur in wirklich großen Wohnzimmern eventuell nötig, in kleineren oder mittleren Räumen reicht das mitgelieferte Exemplar völlig aus. 

Die Videosignale der beiden HDMI-Eingänge leitet die LG-Anlage unverändert an den Ausgang weiter - nur der Ton wird intern verarbeitet. Analoge Videoeingänge fehlen komplett. (Bild: netzwelt)
Die Videosignale der beiden HDMI-Eingänge leitet die LG-Anlage unverändert an den Ausgang weiter - nur der Ton wird intern verarbeitet. Analoge Videoeingänge fehlen komplett. (Bild: netzwelt)

Ausstattung 

Die zwei HDMI-Eingänge des Receivers funktionieren im reinen Durchschleifbetrieb. Das Signal gelangt im selben Zustand an den Ausgang, wie es über die Eingänge hereingekommen ist. In diesem Fall ist die "Resolution"-Taste auf der Fernbedienung, mit der man die Auflösung im Betrieb verändern kann, außer Funktion gesetzt. Das gilt auch für die eingebauten Soundprogramme: Sie sind dann ebenfalls wirkungslos.

Erfreulich findet netzwelt, dass die Entwickler für iPhone- und iPod-Kompatibilität gesorgt haben. Der Docking-Anschluss versteckt sich hinter einer Schublade in der Mitte der Front, die bei sanftem Druck hervorgleitet. Die Steuerung der beliebten Apple-Geräte ist ins Menü integriert. Musik-, Foto- und Videowiedergabe funktionieren problemlos, und der Akku der Apple-Gadgets wird dabei auch geladen.

Hier docken iPhone oder iPod an. (Bild: netzwelt)
Hier docken iPhone oder iPod an. (Bild: netzwelt)

Der Blu-ray-Player erinnert stark an den LG BD 370 - auch bei ihm ist die Netzwerkbuchse auf der Rückseite nicht nur zum Abrufen von BD-Live-Bonusmaterial gedacht, sondern auch zum Abspielen von YouTube-Videos aus dem Internet. Darüber hinaus können an die USB-Schnittstelle externe Speichermedien wie USB-Sticks und Festplatten angeschlossen werden. Weiterhin können Audio-CDs direkt auf USB-Speicher im MP3-Format gerippt werden.


Alle netzwelt-Specials

Entscheider Android-Handys Der große Update-Fahrplan

Auf dem Markt gibt es zahlreiche Android-Smartphones. Nicht alle nutzen aber eine aktuelle Version des freien Betriebssystems. Für welche...