Brillen auf: 3D-Monitor Viewsonic VX2268wm im Test

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Der Viewsonic VX2268wm bietet nur ein Mindestmaß an Ergonomie. Der Nutzer kann den Bildschirm nur um fünf Grad nach vorne und um 20 Grad nach hinten neigen. Drehen oder in der Höhe verstellen lässt sich die Anzeige nicht.

Die Einstellungen nimmt der Anwender über vier Tasten an der Unterseite des Bildschirms vor. Die Druckpunkte fallen zwar deutlich aus, doch sind die Knöpfe nur unbequem zu erreichen und ihre Beschriftung lässt sich nur schwer erkennen. So bleibt dem Nutzer nur die jeweilige Funktion der Tasten auszuprobieren, beziehungsweise im Handbuch nachzuschlagen und sie sich anschließend zu merken.

Viewsonic VX2268wm im Test

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Viewsonic VX2268wm im Test - 22 Zoll großer Monitor im 16:10-Format mit 1.680 x 1.050 Pixeln.
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22 Zoll großer Monitor im 16:10-Format mit 1.680 x 1.050 Pixeln.

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Viewsonic VX2268wm im Test - Das Display mit 120 Hertz eignet sich zur Darstellung von 3D-Inhalten.
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Das Display mit 120 Hertz eignet sich zur Darstellung von 3D-Inhalten.

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Viewsonic VX2268wm im Test - Standfuß und die unterhalb des Viewsonic-Schriftzuges versteckten Tasten zur Bedienung des Monitors.
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Standfuß und die unterhalb des Viewsonic-Schriftzuges versteckten Tasten zur Bedienung des Monitors.

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Viewsonic VX2268wm im Test - Nvidias 3D Vision Kit aus Sendersation und Shutterbrille benötigt der Betrachter um die Bilder räumlich sehen zu können.
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Nvidias 3D Vision Kit aus Sendersation und Shutterbrille benötigt der Betrachter um die Bilder räumlich sehen zu können.

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Viewsonic VX2268wm im Test - Maximale Neigung nach vorne.
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Maximale Neigung nach vorne.

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Viewsonic VX2268wm im Test - Maximale Neigung nach hinten.
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Maximale Neigung nach hinten.

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Viewsonic VX2268wm im Test - Rückansicht mit den vier verdeckten Löchern für die Wandhalterung.
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Rückansicht mit den vier verdeckten Löchern für die Wandhalterung.

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Viewsonic VX2268wm im Test - Wenig Auswahl bei den Anschlüssen. Neben dem Audioeingang gibt es nur noch je eine VGA- und DVI-Schnittstelle.
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Wenig Auswahl bei den Anschlüssen. Neben dem Audioeingang gibt es nur noch je eine VGA- und DVI-Schnittstelle.


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Helligkeit und Kontrast sowie die Lautstärke der Lautsprecher verstellt der Anwender nach ein- oder zweimaligem Drücken auf eine der Tasten. Alle anderen Einstellungen für die Anzeige muss er über das Menü vornehmen. Hier kann er unter anderem die den Signaleingang auswählen, die Farbe anpassen, Größe und Bildposition bestimmen sowie Schärfe, Kontrast und Bildformat festlegen.

Nur zwei Anschlüsse

Viewsonic stattet den VX2268vm mit vergleichsweise wenig Anschlüssen aus. Neben einer analogen VGA- und einer digitalen DVI-Schnittstelle verfügt der Monitor nur noch über einen Audioeingang. Die Lautsprecher liefern einen akzeptablen Klang, aber für die dauerhafte Tonausgabe empfehlen sich trotzdem externe Boxen. Für die Darstellung von 3D-Bildern muss der Monitor über ein DVI-Kabel mit dem Rechner verbunden sein.

Das Netzteil steckt im Gehäuse des VX2268wm. Der maximale während des Tests gemessene Stromverbrauch lag im 3D-Betrieb bei 46 Watt - für einen Bildschirm mit herkömmlicher Hintergrundbeleuchtung durch Leuchtstoffröhren ein durchschnittlicher Wert. 

Der VX2268wm verfügt über zahlreiche Gütesiegel, von denen allerdings nur wenige wie das CE-Zeichen oder der Energy Star eine immerhin kleine Bedeutung in Deutschland haben. TÜV oder GS-Siegel fehlen. Der Nutzer kann den Bildschirm an Vesa-Wandhalterungen anbringen.

Fazit: 3D funktionert, ist aber nicht alles

Der Viewsonic VX2268wm zeigt ohne Probleme entsprechend aufbereitete 3D-Inhalte an. Im Normalbetrieb überzeugt er mit einer guten Bildqualität, für die der Nutzer allerdings Abstriche beim Bedienkomfort hinnehmen muss. Jeder Anwender muss selbst entscheiden, ob sich der Aufpreis für eine 3D-fähige Anzeige, zu denen noch die Kosten für die Shutterbrille und Sendestation kommen, lohnt oder nicht.

Die unverbindliche Preisempfehlung von Viewsonic für den VX2268wm beträgt 319 Euro. Händler bieten den Monitor im Internet derzeit nur ein wenig günstiger für rund 270 Euro an. Für das ebenfalls benötigte 3D Vision Kit von Nvidia müssen Käufer weitere 150 Euro einrechnen.

Anforderungen: So funktioniert die 3D-Technik

Damit ein Bildschirm dreidimensionale Bilder anzeigt müssen mehrere Voraussetzungen bei den Inhalten, der Hardware und beim Betrachter erfüllt sein. Spiele, Videos und Bilder müssen natürlich in einer Form vorliegen, die für eine 3D-Ansicht geeignet ist.

Auf der technischen Seite spielt derzeit nur 3D Vision von Nvidia eine Rolle bei der Wiedergabe räumlicher Bilder. Der Computer muss über eine 3D-fähige Geforce-Grafikkarte verfügen, der Bildschirm muss mindestens 120 Hertz anzeigen können. Die Daten können nur über ein digitales DVI- oder HDMI-Kabel zum Monitor gelangen. 

Der Betrachter benötigt eine Shutterbrille, die Nvidia im "3D Vision Kit" zusammen mit einem Infrarot-Sender anbietet. Dieser teilt der Brille mit, wann sie welches Auge verdunkeln muss.

Zu guter letzt muss auch noch der Nutzer in der Lage sein, den 3D-Effekt zu sehen. Je nach Schätzung sind hierzu satte 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung nicht in der Lage.

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