Interessante Alternativen im Test
Safari-Konkurrenz: Alternative Browser für iPhone und iPad
Der Erfolg des IT-Konzerns Apple hängt maßgeblich davon ab, dass auf der eigenen Hardware ausgereifte Software läuft. Apple entwickelt selbst einen hochmodernen Browser: Die Software namens Safari nutzt das freie WebKit-Framework, das auch als Grundlage für Google Chrome und Adobe AIR dient. Der Marktanteil von Safari beträgt derzeit etwa fünf Prozent - da Mac-Computer bis zu zehn Prozent erreichen, nutzt folglich nicht jeder Apple-Kunde die hauseigene Software, sondern setzt auf Alternativen wie Mozilla Firefox.
Inhaltsverzeichnis
- 1Browser nur mit Safari-Bibliotheken
- 2Opera Mini: Kleine Ausgabe als App
- 3Atomic Browser - auch für das iPad
- 4Mercury: Integrierter Dateimanager
- 5Oceanus - Inhalte schnell durchblättern
- 6Mango: Google, Twitter und Design
- 7Noch mehr Browser-Konkurrenten
- 8Fazit
Einige Anwender dürften auch auf dem iPhone mit dem Safari-Browser nicht zufrieden sein - bisher gilt aber die Regel im App Store, dass dort keine Programme mit starker Ähnlichkeit zu mitglieferter iOS-Software zugelassen werden. Seit Anfang 2009 macht der kalifornische Konzern einige Ausnahmen: Sofern eine App im Hintergrund die Rendering-Engine von Safari verwendet, darf sie eine eigene Oberfläche mit innovativen Funktionen besitzen. Netzwelt stellt die besten alternativen Browser für Apple iPhone und iPad vor.
Browser nur mit Safari-Bibliotheken
Apple setzt der Freiheit der Webbrowser auf dem iPhone und iPad sehr enge Grenzen: Zunächst ist es nicht gestattet, dass Entwickler Apps mit identischen Merkmalen von bereits in iOS enthaltener Funktionen schreiben. Da jede Version von iOS den Browser Safari besitzt, sieht Apple an sich keinen Grund für weitere Angebote in dieser Sparte. Gleichzeitig ist es verboten, in Apps fremden Quellcode auszuführen - für die Sicherheit hat Apple diese Möglichkeit ausgeschlossen, die aber auch die Verarbeitung von HTML-Code verhindert.
Damit sind eigene Rendering-Engines in einer iPhone-App nicht möglich. Vor einiger Zeit hat Apple aber die Bibliothek von Safari geöffnet: Auf deren Basis lassen sich Browser-Apps entwickeln, die im Hintergrund für die Anzeige von Seiten die Safari-Funktionen verwenden und sich dann praktisch nur durch eine innovative Oberfläche vom Standard-Browser in iOS unterscheiden. So kommt es, dass alle Webbrowser im App Store die Regeln umgehen: Entweder setzen sie auf Safari auf oder rendern Seiten auf eigenen Servern.
Die restriktive Lizenzpolitik von Apple verhindert leider auch, dass Browser-Apps die Ausführung von Skripts deaktivieren können. Fast in keinem Browser lässt sich JavaScript zuverlässig deaktivieren.
Die besten Safari-Konkurrenten
Der alternative Browser aus Norwegen glänzt durch seine Geschwindigkeit. (Bild: Apple iTunes)
Die Bedienung ist leicht, auch wenn es Opera Mini bisher noch nicht aufs iPad geschafft hat. (Bild: Apple iTunes)
Der Ad-Blocker von Atomic zeigt, dass in Webseiten störende Banner entfernt werden. (Bild: Apple iTunes)
Hat man bei Safari nur die Wahl zwischen Google, Bing und Yahoo, gibt es in Atomic deutlich mehr Suchmaschinen. (Bild: Apple iTunes)
Für jedes Lesezeichen zeigt Mercury ein kleines Symbol an, wie man es vom Home-Screen kennt. (Bild: Apple iTunes)
Der integrierte Download-Manager merkt sich Dateien beliebigen Typs. (Bild: Apple iTunes)
Der Browser Oceanus besitzt eine Funktion, um Webseiten automatisch zu scrollen. (Bild: Apple iTunes)
Natürlich unterstützt Oceanus auch eine unbegrenzte Zahl von Tabs. (Bild: Apple iTunes)
Apple iPhone 4
- faster processor (Apple/Samsung/Intrinsity A4)
- Improved screen with much higher resolution (960 x 640px, IPS panel - highest pixel density of any phone)
- capable of full video chat via Apple's new FaceTime service (WiFi only for 2010)
- Apps can only be installed from the App Store, not from other sources (e.g. web, flash memory card)
- 3.5" screen (small compared to other smartphones)
- Does not support VOIP


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