Crestron: Haussteuerung der Luxusklasse

Auch zum Energiesparen

Die Crestron-Haussteuerung hilft auch beim Senken der Stromrechnung. Beispielsweise hält die Automatik per Anbindung an eine Wetterstation im Garten die Temperatur im Haus durch gezieltes Steuern von Rollläden, dem Öffnen und Schließen der Fenster und dem Einsatz der Heizung konstant. Steht das Haus im Urlaub für mehrere Wochen leer, trennen Nutzer mit wenigen Fingerberührungen nicht benötigte Verbraucher vom Stromnetz. Allerdings: Bis sich der Anschaffungspreis des Crestron-Systems durch die Stromersparnis amortisiert, vergehen vermutlich mehrere Jahrzehnte. Den Anspruch des Stromsparers erhebt die Firma, im Gegensatz zum Mitbewerber MiCasaVerde, jedoch auch nicht in erster Linie.  

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Nichts für Bastler

Der Vorteil, den Crestron seinen Kunden durch das "Sorglospaket" Hardware, Software und Installation bietet, stellt jedoch auch einen gewissen Nachteil dar: Das nachträgliche, selbstständige Einbinden von Geräten gestattet das geschlossene System nicht und gestaltet sich auch mit Hilfe eines Installers als nicht immer ganz einfach. Bastlern bietet sich jedoch das kostenlose LinuxMCE als Alternative an. Die Open-Source-Lösung kann dem Crestron-System vom Funktionsumfang her recht nahe kommen - die erforderlichen technischen Kenntnisse, Zeit und Geduld vorausgesetzt.

Fazit: Qualität hat seinen Preis

Crestron bietet Anwendern ein ausgereiftes, über Jahre erprobtes Gespann aus Hard- und Software. Den Funktionen bei der Steuerung sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Um die Einrichtung kümmern sich externe, lizenzierte Firmen, die verwendete Hardware ist besonders gut für den Einsatz des Dauerbetriebs geeignet und verspricht lange, fehlerfreie Laufzeiten und die Bedienung über die berührungsempfindlichen Displays ist überaus bequem und intuitiv. Diese ganzen Vorteile bezahlen Anwender jedoch mit barer Münze: Je nach Größe des Hauses und den eigenen Wünschen steigt der Rechnungsbetrag schnell auf mehrere 10.000 Euro.

Seit Anfang des Jahres bietet Crestron mit "Prodigy" eine Art Einstiegslösung für die Haussteuerung auch in Deutschland an. Es bietet im Vergleich zum großen System einen geringeren Bedienkomfort und Einschränkungen im Funktionsumfang. Auch für diese Lösung müssen ambitionierte Anwender noch einige 1.000 Euro einplanen. 

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