Casio Exilim EX-FH25 im Test: Bridgekamera mit Zeitlupenfunktion

Umgewöhnung schwerer als Eingewöhnung

Für Verwirrung unter Umsteigern dürfte vor allem das bereits beschriebene Moduswahlrad sorgen. Dieses und die meisten anderen Bedienelemente erreicht der Nutzer mit den Fingern seiner rechten Hand. So ruft er mit jeweils einem Knopfdruck das Hauptmenü oder die "Best Shot"-Auswahl auf. Mit der "Set"-Taste öffnet der Fotografen eine Menüleiste, über die er zügig die wichtigsten Belichtungseinstellungen anpasst.

Die linke Hand benötigt er zur Stabilisierung der Kamera sowie zum Umschalten zwischen Bildschirm und elektronischem Sucher, Ändern des Fokusbereichs oder Festhalten der Belichtungswerte mit der AEL-Taste. Die verschiedenen Tasten der EX-FH25 bieten angenehme Druckpunkte, die deutlich zu spüren sind. 

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Das Hauptmenü gliedert sich in drei Bereiche für Aufnahme-, Qualitäts-, und Grundeinstellungen - die Unterpunkte verteilen sich auf zwei bis vier Bildschirmseiten. Schon nach wenigen Stunden mit der Exilim EX-FH25 geht dem Fotografen die Nutzung des übersichtlichen Menüs leicht von der Hand.

Empfindlicher Sensor bringt nur leichte Vorteile

Die besonders hohe Lichtempfindlichkeit des Bildsensors der Casio Exilim EX-FH25 macht sich vor allem durch kürzere Belichtungszeiten und weniger durch ein verringertes Bildrauschen bemerkbar. Bereits bei ISO 400 treten in der Originalansicht deutliche Störungen auf, die sich bereits bei ISO 800 so verstärken, dass die Aufnahmen auch verkleinert nur noch bedingt für eine weitere Verwendung geeignet sind.

Davon abgesehen wirken die Farben mitunter blass, liegen aber gerade noch in einem Bereich, in dem sie natürlich erscheinen. Bei geringer Lichtempfindlichkeit bieten die Aufnahmen der FH25 eine hohe Detailgenauigkeit, verbunden mit deutlichen Konturen und Kontrasten die ein klein wenig weicher ausfallen könnten.

Casio Exilim EX-FH25 Testbilder

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Casio Exilim EX-FH25 Testbild - Zimmerbeleuchtung aus, Blitz ein: ISO 400, Blende 2.8, 1/15 Sekunde.
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Zimmerbeleuchtung aus, Blitz ein: ISO 400, Blende 2.8, 1/15 Sekunde.

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Casio Exilim EX-FH25 Testbild - Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 100, Blende 2.8, 1/20 Sekunde.
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Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 100, Blende 2.8, 1/20 Sekunde.

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Casio Exilim EX-FH25 Testbild - Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 200, Blende 2.8, 1/40 Sekunde.
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Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 200, Blende 2.8, 1/40 Sekunde.

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Casio Exilim EX-FH25 Testbild - Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 400, Blende 2.8, 1/80 Sekunde.
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Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 400, Blende 2.8, 1/80 Sekunde.

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Casio Exilim EX-FH25 Testbild - Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 800, Blende 2.8, 1/160 Sekunde.
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Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 800, Blende 2.8, 1/160 Sekunde.

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Casio Exilim EX-FH25 Testbild - Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 1600, Blende 3.1, 1/250 Sekunde.
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Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 1600, Blende 3.1, 1/250 Sekunde.

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Casio Exilim EX-FH25 Testbild - Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 3200, Blende 3.9, 1/320 Sekunde.
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Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 3200, Blende 3.9, 1/320 Sekunde.


Neben Standard-Videos in HD-Auflösung mit 1.280 x 720 Pixeln fertigt die FH25 auch Zeitlupenvideos an. Spielt der Nutzer die Filme, die die Kamera mit bis zu 1.000 Bildern pro Sekunde aufnimmt, in normaler Geschwindigkeit ab, entstehen Zeitlupen, die je nach Motiv sehr beeindruckend sind. Allerdings verkleinert die Casio die Aufnahmen teils extrem. Während bei 640 x 480 Pixeln noch viele Details zu erkennen sind, kann der Nutzer sie bei 224 x 64 Bildpunkten nur erahnen.

Die "normalen" HD-Videos wirken wie die Fotos teilweise blass, verfügen aber über ausreichend Details inklusive gut zu erkennender Konturen und angenehmer Kontraste. Der Ton der Filme ist verständlich, allerdings steht dem Nutzer der Zoom während der Aufzeichnung nicht zur Verfügung. Die Kamera verbleibt in der zu Beginn ausgewählten Brennweite. Der automatische Weißabgleich passt die Belichtungseinstellungen nur langsam und unzureichend an veränderte Lichtverhältnisse an.

Neue Energie weltweit dank vier AA-Batterien

Die Casio Exilim EX-FH25 verfügt über ein stabiles und ordentlich verarbeitetes Gehäuse aus Kunststoff. Durch den großen Batteriegriff mit gummierter Oberfläche sowie die komfortable Daumenablage auf der Rückseite hat der Fotograf die Kamera immer sicher im Griff.

Bei den Anschlüssen zeigt sich Casio sparsam und stattet die FH25 nur mit einem Stromanschluss und einer kombinierten USB- und AV-Schnittstelle aus. Die Stromversorgung übernehmen vier Akkus oder Batterien vom Typ AA, wodurch sich das Gewicht der Kamera erhöht, der Nutzer jedoch nahezu weltweit und jederzeit neue Energiespeicher kaufen kann. Als Speichermedium dient eine SD- oder SDHC-Karte.

Fazit: Wenig zu verbessern

Die Casio Exilim EX-FH25 punktet vor allem mit ihrer umfangreichen Ausstattung und Zusatzfunktionen wie Highspeed-Serienaufnahmen oder Zeitlupenvideos. Die positiven Auswirkungen des lichtempfindlichen Bildsensors sind erkennbar, aber gering. Die Bildqualität bewegt sich aber trotzdem oberhalb des Kompaktkamera-Durchschnitts. Nach der Ein- beziehungsweise Umgewöhnung geht auch die die Bedienung der Kamera leicht von der Hand.

Die unverbindliche Preisempfehlung von Casio für die Exilim EX-FH25 beträgt 399 Euro. Im Internet bieten Händler die Bridgekamera bereits für rund 350 Euro an.