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Huawei E5: Mobiler Hotspot im Test UMTS-Modem mit kabellosen Netwerk-Möglichkeiten

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Mit Geschwindigkeiten von über 5 MBit/s ist ein UMTS-Stick heute ein passabler Ersatz zum DSL-Festanschluss. Wer aber mit mehreren Geräten die Verbindung teilen möchte, stößt auf Probleme. Diese löst das Huawei E5, das die Verbindung über ein kabelloses Netzwerk mit mehreren Geräten teilt. Netzwelt hat sich das Modem des chinesischen Netzwerkausrüsters genauer angesehen.

Das Huawei E5 stellt ein Mobilfunknetzwerk über WiFi bereit.

Heute sind Menschen ohne DSL-Anschluss in ihrem Leben stark eingeschränkt: Ohne den schnellen Zugang zum Netz macht das Browsen im Web keinen Spaß, Videos oder Skype-Konferenzen sowie die Mediatheken der Fernsehsender bleiben oft versperrt. Hier hilft nur ein Mobilfunk-Stick: Mit der HSDPA-Technik erreichen Nutzer heute Geschwindigkeiten bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde. Doch auch die Sticks haben ihre Tücken.

Die Telekom hatte vor einigen Monaten den Web'n'Walk-Stick Fusion im Angebot, der Mac OS X 10.6 zum Absturz brachte und einen zuverlässigen Systemstart verhinderte. Oft liefern die Hersteller der Sticks nur eine schlechte Verbindungssoftware aus, stabile Treiber für die alternativen Betriebssysteme sind eine Seltenheit. Wer mit mehreren Geräten, zum Beispiel dem Notebook und iPhone, ein Netz teilen will, genügt ein Stick auch nicht.

Huawei E5: Router für Privat- und Büro-Tätigkeiten

Alle diese Probleme möchte das E5-Modem des chinesischen Netzwerkausrüsters Huawei lösen, der auch viele UMTS-Sticks für T-Mobile und Vodafone herstellt. Das E5 teilt die 2G- oder 3G-Netzverbindung über WiFi mit bis zu fünf verbundenen Geräten. Es gibt zahlreiche andere Router etwa von AVM, die Schnittstellen für UMTS-Sticks besitzen - im Huawei E5 wurden beide Komponenten in einem sehr kompakten Gerät verschmolzen.

Der Router ist etwas kleiner als ein iPhone in der Fläche und wenig dicker. Verkauft wird das Huawei E5 nicht direkt beim Hersteller, sondern nur über Händler: O2 hat seit Mai 2010 den Router im Programm, das Gerät wird aber auch bei Amazon verkauft. Der Preis liegt bei etwa 130 Euro und die Garantie läuft über 24 Monate. Für Linux-Anwender ist das E5 eines der wenigen Modems, die sich ohne Treiber problemlos installieren lassen.

Huawei E5: Inhalt der Produkt-Box

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9 Kommentare

  • Phil schrieb Uhr
    AW: Huawei E5: Mobiler Hotspot im Test

    Ich würde mir gerne Internet ins Auto holen.. reicht es aus das Gerät einfach mit 12 Volt zum Beispiel an dem Zigarettenanzünder zu betreiben. Ich habe einen Zigarettenanzünder-USB Adapter schon drin. Dann dürfte ich doch immer einen vollen Akku haben oder? ;-)
  • saludos schrieb Uhr
    AW: Huawei E5: Mobiler Hotspot im Test

    vorsicht beim einsatz mit prepaids im Ausland. besser abschalten wenn keine verbindung gewünscht. sendet wohl datenpakete (habe upload kosten) Wer kennt sich hierzu aus?
  • jeff-phill schrieb Uhr
    AW: Huawei E5: Mobiler Hotspot im Test

    h abe den e5 seit 28.10.10 und bin begeistert.im o2 netz wird ein connection-mannager angeboten zu laden bei my home -werbung-.dieser erledigt alles von selbst,man muss nicht einmal ständig die pin eingeben,wer will nur einmal und nie wieder.nur auf verbinden gehen fertig,alles andere erledigt der mannager.übrigens auch für surfstics und eingebaute umts modems-netbooks-zu verwenden.habe mir den e5 zur verbesserung des empfangs gekauft,er schafft es durch dicke beton und steinmauern eine sehr gute empfangsqualität zu liefern.alles auch bestimmt in anderen netzen möglich,denn der e5 ist ja sim und netlook frei,was ja beim verkauf bei my handy o2 von allen anbietern einzigartig ist!!!!!!!!!!!also toooop gerät,sehr zu emphehlen allein schon wegen des gebrauchs mit netzteil,dem polymerakku schadet das nicht. lg jeff-phill
  • jojo1234 schrieb Uhr
    AW: Huawei E5: Mobiler Hotspot im Test

    funktioniert das ganze auch ohne sim ? z.B: ein iPone und zwei iPads über wlan zu verbinden
  • mkes schrieb Uhr
    AW: Huawei E5: Mobiler Hotspot im Test

    update sorry, muss mich korrigieren, 3 Tage haben offensichtlich nicht gereicht. Habe gestern eher zufällig einen Kommentar gefunden. man muß erst auf manuelle Verbindung umschalten und von Hand verbinden, um sicher zu stellen, dass der E5 - E5832S auch das richtige Defaultprofil benutzt. bin deshalb nicht draufgekommen, weil die T-mobilkarte ohne murren funktioniert hat und nicht mal ein Profil eingerichtet war... also nochmal für alle zum mitschreiben am Beispiel vodafone Simkarte im E5 von O2: Profil einrichten mit entsprechender APN (in meinem Fall web.vodafone.de) dieses Profil als Standardprofil verwenden und manuelle Verbindung einstellen. Nach dem drücken der connect-Taste hat es dann geklappt, weil dann erst das Standardprofil auch genutzt wird.
  • mkes schrieb Uhr
    AW: Huawei E5: Mobiler Hotspot im Test

    hört sich ja alles ganz nett an, aber die Konfiguration mit einer vodafone-simkarte misslingt, auch nach 3 Tagen intensiver suche. eine Internetverbindung kommt nicht zustande. offensichtlich wird das durch die o2 firmware unterbunden.
  • Ceasar schrieb Uhr
    AW: Huawei E5: Mobiler Hotspot im Test

    Bei meinem Exemplar, welches ich Mitte November bei A1 (Österreich) gekauft habe, ist sowohl deutsche Bedienungsanleitung dabei, sowie das Admin-Tool in deutsch. Leider fehlt der Netzstecker, es wurde nur das USB-Kabel beigelegt.
  • Markus Franz schrieb Uhr
    AW: Huawei E5: Mobiler Hotspot im Test

    @Hannito: Das könnte daran liegen, dass uns Huawei ein Gerät gesendet hat, dass durch die Hände mehrerer Redaktionen geht. Pressegeräte weichen vom Serienmodell manchmal leucht ab. War bei dir auch die Admin-Konsole auf Deutsch übersetzt?
  • Hannito schrieb Uhr
    AW: Huawei E5: Mobiler Hotspot im Test

    Bei meinem Exemplar welches ich bei O2 gekauft habe war sowohl ein Netzteil als eine deutsche Bedienungsanleitung dabei.

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Markus Franz
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