Kleiner Preis, großes Kino

Nubert nuBox AW-441: Zierlicher Subwoofer im Test

Subwoofer müssen keine riesigen, schweren Holzklötze sein - das beweist Nuberts Zehn-Kilo-Basswürfel nuBox AW-441. Der kleine Kompakte wuchtet fette Bässe in den Hörraum und überzeugt mit Tiefgang. Tief ist auch der Preis: 360 Euro verlangt der schwäbische Boxenhersteller für diesen Subwoofer.

Nubert nuBox AW-441: Subwoofer müssen nicht zwangsweise klobig und raumeinnehmend sein - das zeigt die kompakte Bassbox nuBox AW-441 des deutschen Herstellers Nubert. Damit sich der Brüllwürfel auch optisch an das Wohn- oder Audio-Zimmer anpasst, können Käufer zwischen vier verschiedenen Farbgebungen des Gehäuses wählen. Die unverbindliche Preisempfehlung der nuBox liegt bei vergleichsweise günstigen 360 Euro. Zum Video: Nubert nuBox AW-441

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Ausstattung und Handhabung
  2. 2Hörtest: Actionreicher Auftritt
  3. 3Fazit
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Design und Technik

Im Vergleich mit großen, schweren Subwoofern wie dem Magnat Quantum 530A wirkt der Nubert wie ein Winzling, den man schnell unter den Arm klemmen kann. Allein das Gewicht spricht schon Bände: 10 statt 23 Kilogramm. Und die wesentlich kompakteren Maße von 42,3 x 24,7 x 38 Zentimeter haben einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: Man kann den AW-441 wunderbar im Wohnzimmer verstecken.

Viel Bass aus einem nur 25 Zentimeter breiten Gehäuse - vor allem in kleinen Räumen lässt es der kleine Schwabe ordentlich krachen. (Bild: netzwelt)
Viel Bass aus einem nur 25 Zentimeter breiten Gehäuse - vor allem in kleinen Räumen lässt es der kleine Schwabe ordentlich krachen. (Bild: netzwelt)

Zudem gibt es das zeitlose Design in gleich vier Farbvarianten, falls man ihn, passend zu den Möbeln, offen präsentieren möchte: Schwarz mit silberner Front, komplett Schwarz, Nussbaum mit Grafitfront und Ahorn mit silberner Front. Auf der Vorderseite arbeitet ein acht Zoll großes Chassis, das von einem integrierten 190-Watt-Verstärker angetrieben wird. Nubert verwendet dabei ein Bassreflexsystem, wie es bei Woofern in dieser Preisklasse üblich ist. 

Ausstattung und Handhabung

Um an die beiden Regler für Pegel und Übernahmefrequenz zu gelangen, muss man nicht umständlich an die Rückseite greifen, da die Schwaben beide auf die Vorderseite verlegt haben - sehr praktisch. Aber nicht nur praktische Gründe sind für diese Entscheidung mitverantwortlich, Nubert liefert nämlich auch - extrem selten in dieser Preisklasse - eine Fernbedienung mit. Mit dieser kann man Lautstärke und Frequenz des Subwoofers bequem vom Hörplatz aus einstellen. 

Putzig: Mit der kleinen Fernbedienung kann man Lautstärke und Frequenz beeinflussen. (Bild: netzwelt)
Putzig: Mit der kleinen Fernbedienung kann man Lautstärke und Frequenz beeinflussen. (Bild: netzwelt)

Darüber hinaus hat der Basswürfel noch weitere Bonbons an Bord, die in dieser Preisliga nicht selbstverständlich sind, und zwar bei den Anschlüssen und den weiteren Einstellmöglichkeiten. Ein Blick auf die Rückseite verrät, dass alle Buchsen doppelt vorhanden sind. Somit kann jedes eingehende Signal auch ohne Spezialadapter wieder aus dem Nubert herausgeführt werden. Zusätzlich kann man durch einen internen Filter sogar die Grenzfrequenz für den Line-Out-Eingang zwischen 40 und 80 Hertz festlegen. 

Und weil das immer noch nicht reicht, freut sich netzwelt auch noch über Schalter für das Herabsetzen der unteren Grenzfrequenz von 38 auf 32 Hertz sowie für Soft Clipping. Die 32-Hertz-Stellung erlaubt den größtmöglichen Tiefgang, hat allerdings auch den Nachteil, dass die Maximallautstärke etwas eingeschränkt wird. Mehr Ausstattung kann man beim besten Willen nicht verlangen. Als beste Übernahmefrequenz stellten sich 80 Hertz heraus, dann befindet sich der Frequenzregler auf Zwei-Uhr-Stellung. 

Hörtest: Actionreicher Auftritt

Sind wir ehrlich: Beim ersten Anblick traute netzwelt dem AW-441 nicht besonders viel zu, so klein wirkte er. Besonders dann, wenn man ihm neben einem doppelt so schweren Brocken wie dem Magnat Quantum 530A stehen sieht. Doch der Schein trügt: Günther Nubert und sein Team haben es geschafft, aus dem vergleichsweise geringen Volumen und dem kleinen Treiber satten Bass herauszukitzeln. Bei Musik gelingt dem Nubert ein dezenter, aber wirkungsvoller Auftritt - er greift den Hauptlautsprechern genau dann unter die Arme, wenn es nötig ist. Basssaiten schlagen sauber an, die Bassdrum wird effektvoll in den Raum gekickt.

Allerdings wirkt der Nubert-Subwoofer nur in kleineren Räumen mächtig, in größeren Zimmern verlieren sich seine tiefen Töne ein wenig. Bei Actionkrachern wie "Iron Man" oder "Dark Knight" geht dem Schwaben nicht so schnell die Puste aus, Explosionen erschüttern ohne Störgeräusche den Raum - saubere Arbeit. Als einziger Wermutstropfen muss auch hier die Raumgröße angeführt werden: XXL-Heimkinos bringt dieser Subwoofer nicht zum Beben. 

Fazit

Mit seiner dezenten Optik passt Nuberts nuBox AW-441 in jedes Wohnzimmer - auch wenn man den Subwoofer gar nicht verstecken möchte. Lahmen TV-Lautsprechern haucht er Leben ein, und auch in kleineren Heimkinos macht er ordentlich Radau. Lediglich in großen Räumen gehen die Bassattacken zu schnell unter.

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Hallo, wie groß darf das Wohnzimmer maximal sein? Ich habe ein 25qm Wohnzimmer mit einer Teufel Concept P 5.1 set will aber den Woofer austauschen. Betrieben wird das ganze von einem...

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