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Angetestet: Zehn Apps für jedes iPad
Die besten iPad-Apps aus dem AppStore

von Mirko Schubert Uhr veröffentlicht

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Auch für das iPad bietet der AppStore eine wachsende Anzahl von Apps, um den Tablet-PC um weitere Nutzungsmöglichkeiten zu erweitern. Netzwelt stellt zehn der besten Apps vor, die auf jedem iPad installiert und eingesetzt werden sollten.

Seit knapp zwei Monaten ist das iPad von Apple nun im Handel und begeistert die Nutzer insbesondere durch die vielen Möglichkeiten, wie das Gerät durch Programme aus dem AppStore genutzt werden kann. Netzwelt stellt zehn der besten Apps vor, die auf jedem iPad installiert und eingesetzt werden sollten.

Mit Weather HD wird auch schlechtes Wetter durch die großflächigen Animationen zum optischen Highlight

Von den über 200.000 Apps, die derzeit im AppStore angeboten werden, sind etwa 15.400 Apps direkt für das iPad konzipiert. Darunter befinden sich auch viele "Universal Apps", die sowohl auf dem iPad als auch auf iPhone und iPod touch laufen. Wer ein iPhone besitzt und nun auch den Tablet-PC bei Apple erworben hat, erhält so unter Umständen kostenpflichtige Apps gratis zum iPad dazu.

Pulse: Außergewöhnlicher Newsreader

Um die neusten Artikel von Blogs und Online-Magazinen zu lesen, greifen viele Nutzer auf einen Newsreader zurück. Anders als bei herkömmlichen Newsreadern zeigt "Pulse" die aktuellen Beiträge ähnlich einer Zeitschrift an. Bis zu 20 RSS-Feeds können Anwender in der App abonnieren und durch die Artikel in einem horizontalen Mosaik navigieren.

Die Quelle wird sowohl als reiner Text als auch als Beitrag von der Original-Webseite angezeigt. In den Einstellungen kann der Nutzer nach RSS-Feeds suchen oder sie aus dem eigenen Account des Google Reader importieren. "Pulse" für das iPad kostet derzeit 2,99 Euro und ist im AppStore erhältlich.

Zinio: Zeitschriftenanbieter auf dem iPad

Das iPad eignet sich auch besonders gut zum Lesen von Zeitungen und Zeitschriften. Anstatt für jede Zeitung eine eigenständige App zu erwerben, kann der Nutzer beim Zeitschriftenanbieter "Zinio" mit der gleichnamigen App gleich mehrere Blätter verwalten. Aus dem integrierten Shop kann der Anwender zwischen tausenden von Titeln wählen. Bislang stehen allerdings kaum deutschsprachige Inhalte zur Verfügung.

Die Preise für die Zeitschriften sind moderat und liegen häufig unter denen der gedruckten Ausgabe. Die Zahlung der Einzelausgaben oder Abonnements erfolgt per Kreditkarte. Mit dem Herunterladen der kostenlosen App stehen vier englischsprachige Zeitschriften gratis bereit.

Twitterrific: Übersichtlicher Twitter-Client

Wer bei dem Microblogging-Dienst Twitter angemeldet ist, kann seine Tweets auch mit einer der zahlreichen Apps versenden. "Twitterrific" bietet alle wesentlichen Funktionen zum Nulltarif. So zeigt die App alle Tweets, Antworten, Direktnachrichten, Favoriten und aktuelle Trends übersichtlich an. Das gesamte Netzwerk kann auch nach Schlagwörtern durchsucht werden.

Einzelne Tweets kann der Nutzer beantworten sowie als Retweet oder per E-Mail versenden. Auch ein Übersetzungsdienst ist in "Twitterrific" integriert. Links und Bilder können über Kurz-URLs versendet werden. Wer mehr als einen Account verwalten möchte, muss allerdings durch einen In-App-Kauf die Premium-Version für 3,99 Euro erwerben.

Weather HD: Wetter in Apple-Manier

Anders als auf dem iPhone und iPod touch liefert Apple mit dem mobilen Betriebssystem iOS auf dem iPad keine Wetter-App mit. Wer trotzdem wissen möchte, wie das Wetter in den nächsten Tagen wird, greift am besten auf "Weather HD" zurück. Zwar zeigt die App Wetterdaten nicht so detailliert wie andere Programme an, gefällt dafür aber mit schönen Animationen des aktuellen und kommenden Wetters.

Auf einen Blick kann der Nutzer den Ort, die lokale Zeit sowie die aktuelle Wetterlage mit Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind anzeigen lassen. Auch die Anzeige mehrerer Orte ist möglich. Mit einem Fingertipp kann der Anwender sich eine Vorschau für die nächsten Tage oder im Drei-Stunden-Takt anzeigen lassen. Die gelungene App kostet derzeit 0,79 Euro.

Die zehn besten iPad-Apps

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Anders als herkömmliche Newsreader zeigt die App Pulse RSS-Fees ähnlich einer Zeitschrift im horizontalen Mosaik an.

Adobe Ideas: Ideen skizzieren

Mit der App "Adobe Ideas" können Anwender schnell ihre Ideen in Form einer Skizze festhalten. Dazu wählt der Nutzer aus der Seitenleiste einen Stift aus, mit dem er auf der großen weißen Fläche zeichnen kann. Die Größe, Farbe und Durchlässigkeit des Stiftes ist frei wählbar. Das Besondere: Beim Zeichnen einer Linie mit dem Finger entstehen schnell unschöne Ecken, die die App automatisch gerade zieht.

So sehen alle Notizen sauber aus und können auch Business-Kunden gezeigt werden. In den Hintergrund kann der Nutzer auf Fotos aus der Galerie des iPad importieren. Außerdem rechnet das Programm aus einem Bild Farbschemen zu je fünf Farben heraus, die danach als Voreinstellungen für den Stift bereitstehen. Fertige Skizzen der kostenlosen App kann der Nutzer per E-Mail versenden.

Photogene: Umfangreiche Bildbearbeitung

Mit dem Camera Connection Kit von Apple besteht die Möglichkeit, Fotos von der Digitalkamera direkt auf das iPad zu kopieren. Eine Bildbearbeitung liefert das Unternehmen jedoch nicht mit. Diese Aufgabe kann "Photogene" übernehmen. Nach dem Öffnen eines Fotos können viele Standard-Funktionen wie Beschneiden, Drehen oder Korrektur der Belichtung und des Kontrasts ausgeführt werden.

Hinzu kommen 16 verschiedene Filter und ein Retusche-Werkzeug zum Entfernen von roten Augen. Mit verschiedenen Rahmen und Text-Bausteinen im Cartoon-Stil kann der Nutzer das Foto auf unterhaltsame Art und Weise verfremden. Das fertige Foto kann in verschiedenen Formaten auf dem iPad gespeichert oder zu den sozialen Netzwerken Facebook oder Twitter versendet werden. "Photogene" ist derzeit 2,99 Euro im AppStore erhältlich.

Putpat: Musikfernsehen auf dem iPad

Für Video-Inhalte ist das iPad besonders gut geeignet. Bislang existieren allerdings in Deutschland nur wenige Streaming-Apps. "Putpat" bringt Musikvideos auf das iPad. Der Nutzer meldet sich bei dem kostenlosen Dienst an und gibt in der App bis zu fünf Lieblings-Künstler an. Daraus errechnet das Programm die passenden Titel und stellt sie in einem eigenen Kanal vor.

Ähnlich wie bei der Streaming-Webseite Last.fm kann der Anwender den aktuellen Titel bewerten oder ganz entfernen. Zum Künstler zeigt das Programm auf Wunsch die Biografie, Tourdaten und Schlagzeilen an. Neben dem eigenen Kanal können noch weitere Sparten ausgewählt werden. Die App "Putpat" kostet 1,59 Euro, der Streaming-Dienst finanziert sich durch gelegentliche Werbespots und ist daher kostenlos.

Nach der Eingabe seiner fünf Lieblingskünstler zeigt Putpat dem Nutzer zahlreiche Musikvideos.

Looptastic HD: Professionelles DJ-Programm

Wer selbst Musik machen möchte, kann mit "Looptastic HD" seine Fähigkeiten als DJ ausprobieren. Beim Kauf der App stehen einige Loops zum Austesten bereit. Ein integrierter Shop liefert weitere Sammlungen dieser Soundschnipsel - oftmals zum Nulltarif. Außerdem können Nutzer ihre eigenen Lopps aufnehmen oder über ein WLAN-Netzwerk hochladen.

Die Loops kann der Anwender dann in drei Feldern simultan abspielen, in der Lautstärke verändern oder überblenden, um so einen Song zu erstellen. Zahlreiche Effekte verändern den Klang mehrerer Loops, je nachdem wie sie in den Feldern angeordnet sind. Mit Parametern der Effekte und Filter braucht sich der Nutzer nicht zu beschäftigen. Diese verändert er einfach in einem zweidimensionalen Feld mit dem Finger. Der Preis von 11,99 Euro für die App ist vergleichsweise hoch aber angemessen.

Tap Tap Radiation: Buntes Musikspiel

Das Softwareunternehmen Tapulous ist bereits auf dem iPhone mit dem Musikspiel Tap Tap Revenge bekannt geworden. Mit "Tap Tap Radiation" bringt das Unternehmen nun eine speziell auf das iPad angepasste Version des Spieleklassikers heraus. Ziel ist es wie bisher, zur abgespielten Musik rhythmischen auf verschiedene Stellen des Bildschirms zu tippen, um möglichst viele Punkte zu erzielen.

Einige Songs sind bereits nach dem Herunterladen der kostenlosen App verfügbar. Im integrierten Shop können weitere dazu gekauft werden. Eine Sammlung von 30 Titeln gibt es dort aber auch kostenlos. Anders als bei Tap Tap Revenge 3 können Spieler nicht über das Internet gegeneinander antreten. Zum Üben stehen bis zu drei Schwierigkeitsstufen für jeden Song bereit.

Osmos HD: Die Welt des Mikrokosmos

"Osmos HD" ist ein Spiel aus der Welt des Mikrokosmos. Der Anwender schlüpft in die Rolle eines Elements und muss durch die Aufnahme von kleineren Elementen wachsen. Dabei muss er die physikalischen Gegebenheiten des Mikrokosmos beachten und Elementen wie etwa der Antimaterie ausweichen, um nicht wieder verkleinert zu werden.

Das grafisch aufwendig gestaltete Spiel nutzt die Möglichkeiten der Multitouch-Oberfläche des iPads voll aus. Die sphärische elektronische Hintergrundmusik passt sich nahtlos in das Spielkonzept ein. Die preisgekrönte Software ist eine Neuauflage des gleichnamigen Spiels für den PC und kostet im AppStore derzeit 3,99 Euro.

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Der AppStore von Apple bietet auch für das iPad eine wachsende Anzahl von Apps an. Netzwelt stellt zehn der besten Apps vor, die auf dem Tablet-PC installiert werden sollten.
http://www.netzwelt.de/news/83390-angetestet-zehn-apps-ipad.html
2010-07-19 21:14:44
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Angetestet: Zehn Apps für jedes iPad