Online-Cashback: Das PayBack-Modell im Internet
Gute Übersicht und Gutscheine
Damit Teilnehmern die Provision tatsächlich gutgeschrieben wird, müssen sie über Tamola zunächst den Händler suchen und dann einen speziellen Link anklicken - und das geht nur mit aktivierten Cookies zuverlässig. Sobald ein Einkauf getätigt wurde, erscheint der Bonus im Kundenmenü als vorgemerkt. Damit haben Besucher den Bonus stets im Blick.
Neben dem reinen Cashback, wie es auch die Konkurrenz bietet, stellt Tamola regelmäßig Gutscheine ins Netz. Diese lassen sich immer mit der Provision kombinieren, sodass noch mehr Geld zurück an den Käufer geht. Weitere Schnäppchen listet der Betreiber im Bereich Top-Aktionen, der besonders günstige Sonderangebote enthält. Wer Cashback selbst nicht nutzen möchte, kann über Tamola beim Einkaufen dennoch Guthaben sammeln und es im Rahmen des Charity-Programms an gemeinnützige Projekte spenden.
Zweifel an Rabattfuchser.de
Neben Andasa und Tamola gibt es noch eine ganze Reihe kleinerer Programme, zu denen auch Rabattfuchser gehört. Die Provisionen sind durchweg niedriger als bei der Konkurrenz und unterscheiden sich enorm, von wenigen Cent bis zu 20 Euro ist bei Rabattfuchser alles drin. Die Seite ist insgesamt deutlich unübersichtlicher als Andasa und Tamola, dafür zahlt der Betreiber den Bonus schon ab 25 Euro an die Teilnehmer aus.
Etwas Zweifel am Hintergrund des Programms wecken einige Gewinnspiele: Rabattfuchser wirbt neue Kunden damit, dass sie hohe Provisionen für bezahlte Aktionen erhalten. Dabei dürfte es aber weniger um die Gewinnspiele, als vielmehr um die Weitergabe der Daten des Kunden gehen. Rabattfuchser klärt hier im Einzelfall nicht genau auf, welche Informationen an den Partner für das jeweilige Gewinnspiel weitergeleitet werden.
Mit Yenomi im echten Leben
Als einer der wenigen Anbieter kombiniert Yenomi die vielen Vorteile des Online-Cashback mit der bekannten Funktionsweise einer Offline-Karte. Wer sich nur im Netz anmeldet, zahlt keine Grundgebühr und erhält zwischen zwei und fünf Prozent oder einen festen Bonus, der sich in der Regel bei um die 1,50 Euro je Einkauf bewegt. Wie bei den Konkurrenten muss jeder Einkauf über die Webseite des Programms begonnen werden.
Für die Yenomi Card, die als echte Scheckkarte nach Hause gesendet wird, erhebt Yenomi im Jahr eine Gebühr von 14,95 Euro. Dafür wird die Karte nicht nur im Internet, sondern von zahlreichen realen Läden akzeptiert. So erhält jeder Käufer mit Yenomi bei der Apollo-Kette zehn Prozent Rabatt auf seine Brillen - ausgenommen sind lediglich besonders günstige Angebote und die Kombination mit anderen Rabatten. Mit der Kombination ist Yenomi eine Alternative zu Payback, das zunehmend seine Aktivitäten auf E-Commerce ausdehnt.
Sparidee: Reisen und Tanken
Ein eher kleiner Vertreter des Online-Cashback ist Sparidee. Das Programm arbeitet genau wie Andasa oder Tamola, jedoch vergütet es auch einen kleinen Anteil an Tankkosten und Reisepreisen zurück. Die Mitglieder können ihre Tankbelege an den Betreiber als Datei per E-Mail oder als Fax senden, dieser vergütet sie bis zu einer Höchstsumme von 80 Euro mit fünf Prozent auf den Rechnungsbetrag. Im Monat verschenkt Sparidee so aber höchstens vier Euro. Ob sich der Aufwand wirklich lohnt, muss jeder selbst entscheiden. Nach eigenen Angaben des Betreibers sind auch Rabatte auf Reisen bis fünf Prozent möglich, wenn man sie über das Sparidee-Reisebüro oder einen Partner bucht.
Fazit
Die Branche für Cashback im Netz ist noch recht überschaubar, die besten Angebote bieten derzeit Andasa und Tamola. Letzteres besticht vor allem dadurch, dass es höhere Boni immer dann auszahlt, wenn man im Monat viel im Netz einkauft. Andasa ist dafür über die Toolbar sehr komfortabel bedienbar und hat viele Händler angeschlossen. Die Konsolidierung der Branche hat mit dem Ende von PeterZahltAus erst begonnen - trotzdem dürften weiter neue Cashback-Programme entstehen, da sich E-Commerce-Anbieter damit von der Konkurrenz absetzen möchten.
