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Green IT: IT-Manager haben kein Konzept Umweltbewusstsein ist wichtig, aber noch nicht wichtig genug

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Das Thema Green IT wird für Unternehmen immer wichtiger. Aber wohl noch nicht wichtig genug. Das hat jetzt ein aktueller Report des Marktforschungsunternehmens Forrester ergeben. Die Marktforscher hatten 531 kleinere und mittlere Unternehmen befragt.

Das Thema Green IT wird für Unternehmen immer wichtiger. Aber wohl noch nicht wichtig genug. Das hat jetzt ein aktueller Report des Marktforschungsunternehmens Forrester ergeben. Die Marktforscher hatten 531 kleinere und mittlere Unternehmen befragt. So achten 59 Prozent aller Unternehmen bei Neuanschaffungen von IT-Ausrüstung auf Kriterien wie Umweltfreundlichkeit oder niedrigen Stromverbrauch. 2007 waren das nur 25 Prozent.

Die Liebe zur Umwelt ist dabei aber nicht das Hauptmotiv. Diese hat sogar abgenommen. Im Oktober 2007 hatte noch die Hälfte der Unternehmen angegeben, dass sie energieeffiziente Server und PCs anschaffen, um die Umwelt zu schonen. Heute sind das weniger als 30 Prozent. Auch das Interesse an "grünen IT-Dienstleistern" ist rückläufig. Das wichtigste Motiv beim Einkauf von Green IT-Hardware ist nach wie vor ein finanzielles. Die IT-Manager hoffen auf Einsparungen durch Strom sparende Geräte.

Deshalb haben auch 19 Prozent der befragten Unternehmen softwaregestützte Systeme im Einsatz, die den Energieverbrauch und die damit zusammenhängenden CO2-Emissionen kontrollieren sollen. Im November 2009 waren es nur 13 Prozent.

Kein klares Konzept, keine Zuständigkeit

Ein Grund für die zögerliche Haltung bei Green IT-Investitionen ist, dass viele Unternehmen noch kein klares Konzept dafür haben, wie sich eine derartige Investition auf den Geschäftserfolg auswirken kann und bis wann sich diese auszahlen (Return of Investment, ROI) könnten. Die knappen Budgets tun ein Übriges, um die Begeisterung für teure IT-Anlagen zu dämpfen. Hinzu kommt, dass viele Unternehmen keinen wirklichen Verantwortlichen für Themen wie Nachhaltigkeit oder Green IT benannt haben. Mit anderen Worten: Keiner fühlt sich zuständig.

Forrester sieht gerade im Bereich der Druckerkonsolidierung und beim Energiesparmanagement der Arbeitsplatz-PCs große Einsparmöglichkeiten. Der laut Forrester größte Vorteil von energieeffizienten IT-Installationen liegt darin, dass man überflüssige Anwendungen aus dem Rechenzentrum verbannen kann. 68 Prozent der Unternehmen setzen bereits auf diesen Effekt.

Gartner empfiehlt den Managern in Zukunft auch verstärkt auf das Markenimage im Zusammenhang mit der Umweltstrategie zu achten. Derzeit sind es nur etwa 34 Prozent, die eine Green IT-Strategie auch deshalb verfolgen, weil sie hoffen, ihr Markenimage bei ihren Kunden zu verbessern.

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Mehmet Toprak
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