Sechs Meter Tauchtiefe, 1,2 Meter Fallhöhe, bis minus zehn Grad einsatzbereit
Pentax Optio W90 im Test: Outdoor-Kamera für die harte Tour
Die robuste Outdoor-Kamera Optio W90 von Pentax bietet sich als Begleiter für Abenteuer- und Trekking-Touren in Sommer und Winter sowie für die ersten Foto-Experimente von Kleinkindern an. Der wasserdichte Fotoapparat übersteht nämlich Stürze unbeschadet und soll auch bei Minusgraden noch einwandfrei funktionieren.
Pentax Optio W90: Sechs Meter tief tauchen, aus über einem Meter herunterfallen und auch im Winter noch funktionieren. Die Outdoor-Kamera Optio W90 von Pentax hält einiges aus. Doch steckt in der harten Schale brauchbare Technik oder nur ein weicher Kern? Zum Video: Pentax Optio W90
Inhaltsverzeichnis
- 1Bedienung unter Wasser
- 2Trübe Sicht auch über Wasser
- 3Spezial-Verriegelungen für Anschlüsse und Einschübe
- 4Fazit: Harte Schale, weicher Kern
Wasser, Schnee und Stürze sind kein Problem
Pentax hat das Gehäuse der Optio W90 so konstruiert, dass die Kamera dem Wasserdruck in einer Tiefe von sechs Metern standhält. Auch Stürze aus bis zu 1,2 Metern verkraftet das Outdoor-Modell dank spezieller Schutzpolsterungen an den Gehäusekanten. Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sollen der W90 ebenfalls nichts anhaben können. Während die Betriebstemperatur der meisten Digitalkameras bei Null Grad beginnt, soll das Gerät von Pentax bis zu minus zehn Grad vertragen können.
Als Bildsensor verwendet Pentax bei der Optio W90 einen Standard-CCD-Chip mit einer Fläche von 1/2,3 Zoll, der Fotos mit einer maximalen Auflösung von 12,1 Megapixeln liefert. Bei Videos schafft er eine HD-Auflösung.
Das Objektiv der W90 verfügt über einen fünffachen Zoom. Umgerechnet ins Kleinbildformat entspricht die Brennweite 28 bis 140 Millimetern. Um die Linse herum sind drei LED-Leuchten angeordnet, die bei Makroaufnahmen das Motiv erhellen. Seine Brennweite verändert die Optik sehr schnell, der Autofokus arbeitet dagegen deutlicher langsamer und benötigte im Test bis zu einer Sekunde, um ein Motiv scharf zu stellen.
Entscheidet sich der Nutzer für die Motivprogrammautomatik der Optio W90, wählt diese aus 20 abgespeicherten Einstellungen für bestimmte Aufnahmesituationen die ihrer Meinung nach passendste aus. Dazu gehört auch ein Motivprogramm für Unterwasseraufnahmen. In der Programmautomatik kann der Fotograf einige Einstellungen wie den Weißabgleich oder die Lichtempfindlichkeit festlegen. Die Gesichtserkennung hilft dabei Personen ins rechte Licht zu rücken.
Pentax Optio W90 im Test
Mit dem Karabinerhaken soll der Nutzer die Kamera befestigen - er stört jedoch bei der Benutzung.
6 Meter Tauchtiefe, 1,2 Meter Fallhöhe und Temperaturbeständig bis minus zehn Grad.
HDMI-Anschluss und eine kombinierte USB- und AV-Schnittstelle hinter extra abgedichteter Abdeckung.
Der 2,7 Zoll große Bildschirm im 16:9-Format auf der Rückseite der Optio W90 verfügt über eine niedrige Auflösung von rund 230.000 Pixeln. Nimmt der Fotograf Bilder bei voller Auflösung im 4:3-Format auf fällt das Sucherbild vergleichsweise klein aus. Aufgrund der wasserdichten Doppelverglasung spiegelt der Monitor vergleichsweise stark. Die Blickwinkel liegen nur bei rund 110 Grad. Für die Nutzung unter Wasser könnte die maximale Helligkeit noch höher ausfallen.
