Im Überblick: Hoster mit MacOS X Server
iWeb bietet kleinen Mac Mini
Wer statt 65 Euro knapp 75 Euro im Monat ausgeben kann, sollte sich die Pakete von iWeb näher ansehen. Der kanadische Webhoster gehört zu den größten Firmen in Amerika und bietet vor allem dedizierte Server an. Kunden erhalten für 89 Dollar einen eigenen Mac Mini - allerdings die reguläre Ausgabe für Privatkunden, auf der das normale MacOS X läuft. Wer die Server-Edition nutzen möchte, muss noch tiefer in die Tasche greifen.
Aber auch der normale Mac Mini bietet genügend Geschwindigkeit für anspruchsvolle Web-Projekte: Im Inneren arbeiten ein Core2Duo-Prozessor, zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und eine Festplatte mit 160 Gigabyte Kapazität. Es sind 1,5 Terrabyte Datentransfer kostenfrei. Optional kann jeder iWeb-Kunde auch zum regulären Mac Mini das Server-Betriebssystem für den Aufpreis von 499 Dollar dazu bestellen.
Sehr kundenfreundlich ist, dass Kunden auch den eigenen Mac Mini bei der Firma iWeb im Rechenzentrum unterstellen können: Dazu senden Kunden den Computer einfach per Post an iWeb. Mit 36 Dollar ist das Colocation-Paket unschlagbar im Preis und beinhaltet 500 Gigabyte Transfervolumen sowie Platz für eine externe Festplatte.
Server Logistics Webhosting
Deutlich runder läuft es bei Server Logistics, das 2001 gegründet wurde und seitdem nur für Mac Hosting-Pakete anbietet. Für knapp 10 Dollar gibt es 10 Gigabyte Speicher sowie 100 Gigabyte Datentransfer, das teuerste Paket verfünffacht die Leistung bei dreifachen Kosten. Sehr kundenfreundlich ist, dass der technische Support von Server Logistics Tag und Nacht auf Anfrage per E-Mail oder Telefonat antwortet - auch am Wochenende.
Der Mac Mini Server ist mit 175 Dollar im Monat nur unwesentlich teurer als bei iWeb, sonst ist die Konfiguration der Hardware identisch. Server Logistics erlaubt das Anmelden per Apple Remote Desktop, sodass die grafische Oberfläche von MacOS X Server auf dem heimischen Desktop landet. Genau wie iWeb nutzt Server Logistics das aktuelle Snow-Leo-Betriebssystem. Der teure XServe verfügt bei Server Logistics leider nur über drei Gigabyte an Arbeitsspeicher.
MacHighway auf dem XServe
Der preisgünstigste Anbieter im Markt verwendet als technische Basis genau wie GoDaddy den XServe von Apple für seine Hosting-Pakete: Bei MacHighway teilen sich Kunden für 5 US-Dollar im Monat einen Server. Das Small-Paket bietet maximal zwei Webseiten, ganze 10 Gigabyte Speicherplatz aber nur 100 Gigabyte monatliches Datenvolumen. MySQL und PHP sind mit dabei, bei höheren Paketen auch das Rails-Framework.
Für den Anwender bietet MacHighway nur geringe Vorteile gegenüber Linux-Hostern, da man ja nichts vom Betriebssystem im Hintergrund mitbekommt. Die Vorteile stecken im Detail: Der WYSIWYG-Editor SuiteBuilder arbeitet auch im Safari-Browser zuverlässig. Außerdem hat MacHighway seinen Kunden versprochen, dass ihre Webseiten zu 99,99 Prozent im Mittel eines Jahres online erreichbar sind - solche Garantien gibt es nur selten.
MacHighway betreibt kein eigenes Rechenzentrum sondern bringt seine Kunden bei einer festen Größe der Branche unter: SunGuard arbeitet auch als Hoster für Expedia und andere beliebte Webseiten, die Systeme sind daher sehr zuverlässig. Das Unternehmen garantiert, nicht zufriedenen Kunden ihre Gebühren innerhalb von 30 Tagen zu erstatten.
Fazit
Pakete mit MacOS X Server müssen nicht teuer sein, sogar ein eigener Mac Mini als Server ist recht erschwinglich. Deutsche Kunden greifen aber am besten zu einem US-Provider, da hierzulande bisher keine größere Firma mit dem Apple-Betriebssystem arbeitet. Bekannt ist lediglich der Berliner Hoster SysEleven, der aber keine standardisierten Pakete anbietet.
Weitere Informationen
Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Apple iPad. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Apple iPad. Zusätzlich haben wir zu diesem Thema folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Mac OS X und Apple iPhone.
Links zum Thema
- GoDaddy Hosting
- MacHighway Pakete
- MacHost Portfolio
- iWeb mit Mac Mini
- MacOS X Server
- Server Logistics Inc.
