Diese CEOs lassen Verbraucher-Herzen höher schlagen

Fortune: Die 50 intelligentesten Hightech-Persönlichkeiten

Fortune: Die 50 intelligentesten Hightech-Persönlichkeiten Es ist schon ein ungewöhnliches Kompliment, wenn ein Wirtschaftsmagazin von einem CEO sagt, er lasse die Herzen der Verbraucher höher schlagen. Doch eben das ist laut Fortune bei Apple-Chef Steve Jobs der Fall, dessen Produkte die besagten Herzen höher schlagen lassen. Doch nicht nur deshalb ist Jobs für Fortune der intelligenteste CEO in seiner aktuellen Liste der 50 intelligentesten Persönlichkeiten der Hightech-Branche.

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Apples Chef-Designer: Jonathan Ive. Der gebürtige Brite wurde 2003 vom Londoner Design Museum zum Designer des Jahres gewählt. (Bild: Apple)
Apples Chef-Designer: Jonathan Ive. Der gebürtige Brite wurde 2003 vom Londoner Design Museum zum Designer des Jahres gewählt. (Bild: Apple)
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Das Magazin zählt eine lange Reihe von Verdiensten auf. Bei seiner Rückkehr 1997 war Apple fast pleite gewesen. 13 Jahre später fährt das Unternehmen nicht nur satte Gewinne ein, sondern gilt als die wertvollste Hightech-Firma der Welt, wertvoller als Microsoft, Intel oder IBM. Zugleich hat Steve Jobs nach Ansicht von Fortune gleich vier Branchen umgekrempelt. Die Musikbranche mit iTunes, die Trickfilmbranche mit Pixar, die TK-Branche mit dem iPhone und schließlich die Computerbranche mit dem iPad. Der 55-Jährige ist laut Fortune Visionär und Mikromanager zugleich. Seine Produktvorstellungen seien fast schon ein Feiertag für die Hightech-Welt. 

Amazons Jeff Bezos macht Apple Konkurrenz

Gleich hinter Jobs folgt aber dessen ärgster Konkurrent, wenn es um Lesegeräte für Zeitungen und Bücher, aber auch um den Verkauf von Musik und Videos geht: Amazon-Chef Jeff Bezos. Der Mann, der niemals aufhört, Innovationen zu schaffen, wie es in der Würdigung heißt. Bezos hatte Amazon schon 1994 gegründet, damals noch als reinen Buchversand. Inzwischen ist Amazon zum weltweiten Online-Marktplatz geworden, dessen Angebot noch umfassender ist als bei jedem Drogeriemarkt. Vor allem die gute und kundenfreundliche Bedienung auf der Website hat inzwischen zahlreiche andere Anbieter zu Partnern gemacht, die ihre Produkte auf Amazon verkaufen.

Fortune hat nicht nur Firmenchefs in die Liste der intelligentesten Persönlichkeiten aufgenommen. Weitere Kategorien sind Designer, Analysten, Firmengründer, Ingenieure, Akademiker, Investoren oder Wissenschaftler. Sogar die Kategorie "Smart Hybrid" gibt es. Deren Nummer eins ist der Filmregisseur James Cameron, der 15 Jahre lang an seinem 3D-Spektakel Avatar gearbeitet habe. Der smarteste Gründer ist Facebooks Mark Zuckerberg. Dahinter folgen die Google-Gründer Sergey Brin and Larry Page. Auch Twitter-Chef Jack Dorsey zählt zu den smarten Gründern in der Fortune-Liste.

Zum intelligentesten Designer hat Fortune Apples Jonathan Ive gekürt, der als Senior Vice President of Industrial Design für alle Apple-Erfolge vom iPod bis zum iPad verantwortlich ist. Robert Morris, bei IBMs Vice President der Abteilung Services Research ist der smarteste Wissenschaftler. Er gilt als das Gehirn hinter der 55 Milliarden schweren Service-Geschäft bei IBM. Die Fortune-Redaktion hat sich auch die Mühe gemacht, den Begriff "Intelligenz" als Kriterium für sein Ranking genauer zu definieren. Dabei geht es nämlich nicht nur um den IQ, sondern auch um den praktischen Einfluss und den Erfolg ("Impact") der jeweiligen Person.

So zeichnet sich keiner der smarten Hightech-Persönlichkeiten nur durch einen besonders hohen IQ aus. Die meisten seien diszipliniert arbeitende, besessene Perfektionisten. Sie würden auch an ihren Überzeugungen festhalten, wenn viele andere skeptisch seien. Um die Fortune-Liste aufzubauen, hat die Redaktion nach eigenen Angaben fast 100 Berater und Experten konsultiert. 

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