15-facher Zoom, HD-Videos und HDMI-Anschluss
Nikon Coolpix L110 im Test: Kleine Bridgekamera
Dass Bridgekameras nicht groß sein müssen beweist Nikon mit der Coolpix L110. Die Kamera liegt trotz ihrer geringen Abmessungen gut in der Hand und ihr Objektiv mit 15-fachem Zoom sollte für die meisten Aufnahmen völlig ausreichen. Darüber hinaus scheint die Bedienung unkompliziert zu sein. Nur der Standard-Bildsensor weckt keine hohen Erwartungen.
Nikon Coolpix L110: Mit der Coolpix L110 bietet Nikon eine günstige Bridgekamera an, die sich nicht für das Wettrennen um den größten Zoombereich interessiert. Ihr Objektiv verfügt aber immer noch über einen 15-fachen Zoom. Zum Video: Nikon Coolpix L110
Inhaltsverzeichnis
- 1Kamera nimmt dem Nutzer Arbeit ab
- 2Durchschnittliche Fotos und gute Videos
- 3Griffiges Kunststoffgehäuse für AA-Batterien
- 4Fazit: Mittelmäßige Kamera zum fairen Preis
Großer Brennweitenbereich und schöner Bildschirm
Nikon verwendet bei der Coolpix L110 einen unter Kompaktkameras weit verbreiteten CCD-Bildsensor mit einer Fläche von 1/2,3 Zoll. Der Chip liefert Fotos mit einer maximalen Auflösung von 12,1 Megapixeln. Bei Videos reicht es immerhin noch für eine HD-Auflösung. Ein optischer Bildstabilisator bewegt den Sensor, um Bewegungen der Kamera auszugleichen.
Das in die Coolpix L110 eingebaute Objektiv verfügt über einen 15-fachen Zoom. Die ins Kleinbildformat umgerechnete Brennweite reicht von 28 bis 420 Millimetern. Die Linse bewegt sich angenehm schnell, um die Brennweite zu ändern. Der Autofokus findet sehr schnell einen Punkt im Motiv auf den er sich scharf stellt.
Der Nutzer kann bei der Coolpix L110 zwischen einer Automatik, in der unter anderem Lichtempfindlichkeit und Weißabgleich bestimmen kann, einer Sport-Serienaufnahme, einem Smart-Porträt, 14 voreingestellten Aufnahmeprogrammen und einer Einfachautomatik wählen. An Hilfsmitteln bietet die Bridgekamera eine Gesichtserkennung und eine Lächelautomatik. Zusätzlich gibt sie eine Warnmeldung aus, wenn die zu fotografierenden Personen die Augen geschlossen halten.
Nikon Coolpix L110 im Test
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Bild vergrößern Kleine Bridgekamera mit 15-fachem Zoom. - Bild 2 von 8
Bild vergrößern Zeichnet Videos in HD-Auflösung auf. - Bild 3 von 8
Bild vergrößern CCD-Bildsensor mit 12,1 Megapixeln. - Bild 4 von 8
Bild vergrößern Stereo-Mikrofon auf der Oberseite. - Bild 5 von 8
Bild vergrößern Drei Zoll großer Bildschirm mit hoher Auflösung. - Bild 6 von 8
Bild vergrößern Stromanschluss an der Seite. - Bild 7 von 8
Bild vergrößern HDMI-Anschluss und kombinierte USB- und AV-Schnittstelle. - Bild 8 von 8
Bild vergrößern Vier Akkus oder Batterien vom Tyo AA stellen die Stromversorgung sicher. SD-- und SDHC-Karten speichern Fotos und Videos.
Auf der Rückseite der L110 baut Nikon einen drei Zoll großen Bildschirm ein. Er dient als Sucher und zur Wiedergabe der Aufnahmen. Die Anzeige verfügt über eine mittelgroße Auflösung von 460.000 Pixeln und eine Antireflexbeschichtung. Auf dem Monitor treten tatsächlich nur wenige Spiegelungen auf und die Blickwinkel fallen mit 160 bis 170 Grad vergleichsweise hoch aus - die Qualität des Bildes beginnt jedoch schon vorher abzunehmen. Bei direktem Sonnenlicht stößt auch dieser Bildschirm an seine Leistungsgrenzen.






