Millionenschwere Investition

Gerücht: Google plant Onlinespiele-Portal

Der Farmville-Hersteller Zynga und Google wollen offenbar kooperieren. Medienberichten zufolge will der Suchmaschinenanbieter ein Spieleportal an den Start bringen. Zynga soll eine mehr als 100 Millionen US-Dollar schwere Finanzspritze erhalten haben.

Das beliebte Spiel "Mafia Wars" von Zynga: Künftig soll Google mit dem Entwickler kooperieren. Bild: Zynga
Das beliebte Spiel "Mafia Wars" von Zynga: Künftig soll Google mit dem Entwickler kooperieren. Bild: Zynga

Wie der US-Blog Techcrunch am Wochenende berichtete, soll Google eine Summe zwischen 100 und 200 Millionen US-Dollar in den Social Games-Hersteller Zynga investiert haben. Der US-Blog beruft sich dabei auf mehrere nicht näher genannte Quellen. Grund für die Investition ist offenbar ein geplantes Spieleportal von Google.

Laut Techcrunch soll die Plattform Google Games heißen. Spekuliert wurde, dass Google Games Teil eines Netzwerkes sein könnte, dass an Facebook erinnert. Das Netzwerk mit dem Namen Google Me befinde sich bereits in der Entwicklung, heißt es in einem Bericht des Portals GigaOM.

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Twitter-Nachricht von Zynga-Entwickler

Die Entwicklung der neuen Spieleplattform wurde bisher weder von Google noch von Zynga bestätigt. Aber eine Twitter-Nachricht von Allan Leinwand, Chefentwickler bei Zynga, gibt dem Gerücht neue Nahrung. 

Leinwand teilt dort laut GigaOM mit, dass er während seiner zweimonatigen Zeit bei Zynga mehrere große Entwickleraufträge miterlebt habe - darunter auch eine Kooperation mit Google. Der Zynga-Chefentwickler wollte die Twitter-Nachricht auf Anfrage des Portal aber nicht kommentieren, der Eintrag soll mittlerweile gelöscht worden sein.

Erfolgreiche Spiele für soziale Netzwerke

Techcrunch seinerseits verweist auf eine Stellenanzeige bei Google. Der Suchmaschinenanbieter schreibt die Stelle eines Produktmanagers für die Games-Sparte in Mountain View aus. 

Zynga ist Anbieter populärer Spiele wie Farmville und Mafia Wars für soziale Netzwerke. Das Unternehmen arbeitet bereits mit Facebook zusammen. Eine Kooperation besteht auch mit dem Internetkonzern Yahoo.

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