Ohne Programmier-Kenntnisse Apps für iPhone und Android erstellen
Im Vergleich: Webdienste für eigene Handy-Apps
Smartphones werden erst dann wirklich smart, wenn dem Kunden geeignete Apps für seine täglichen Bedürfnisse zu Verfügung stehen: Der U-Bahn-Fahrplan zeigt stets die nächsten Züge, über die ICQ- und Skype-Apps sowie die bekannten sozialen Netzwerke bleiben die Anwender stets in Verbindung mit den Freunden und der Familie. Hochwertige Apps sind unerlässlich, damit ein Mobiltelefon erfolgreich von Kunden angenommen wird.
Inhaltsverzeichnis
- 1SwebApps: Inhalte mit Buttons
- 2AppBreeder: Schöne Vorlagen
- 3SeattleClouds: Günstige Preise
- 4MobileRoadie: iOS und Android
- 5Fazit
Die meisten Handnutzer hatten selbst schon Ideen für eigene Apps - diese können sie aber nur schwer umsetzen, da für iPhone und Android gute Kenntnisse in Programmierung nötig sind. Genau hier setzen Webdienste für die App-Entwicklung an: Sie kapseln die komplexe Materie in einfache Oberflächen, mit denen Apps an Hand von standardisierten Vorlagen erstellt werden und auf Wunsch direkt im jeweiligen App Store freigegeben werden.
Neue Apps im Web erstellen
AppMakr ist einer der bekanntesten Dienste für webbasierte Entwicklung.
Derzeit gibt es nur eine einzige Vorlage für Apps, die Inhalte aus RSS- und Atom-Feeds einbinden.
Derzeit ist es kostenfrei, Apps über einen bestehenden Zugang bei Apple Developer im App Store bereitzustellen.
Bei SwebApps werden Programme über Buttons strukturiert - hinter jedem steckt eine bestimmte Funktion.
SwebApps ist allerdings nicht ganz billig - mit über 1700 Dollar gehört es zu den teuersten Diensten im Testfeld.
Im Angebot von AppBreeder finden sich viele Vorlagen, die an die Branche der Kunden angepasst sind.
Eine beliebte Vorlage ist die Legal App, die für Rechtsanwälte und Kanzleien eine gute Lösung darstellt.
Nutzer können bei AppBreeder sowohl webbasierte, als auch native Programme erstellen - und das nicht nur für iPhone, sondern auch für Android und BlackBerry.
Ein weniger bekannter Dienst ist SeattleClouds, das aber einige schöne Vorlagen beinhaltet.
Einmalig ist, dass Nutzer die Einstellungen für die Veröffentlichung im App Store sehr detailliert festlegen können.
Natürlich kann auch der Button für den Home Screen des iPhone geändert werden.
Für ambitionierte Projekte eignet sich MobileRoadie sehr gut, das viele schön gestaltete Komponenten bietet.
Allerdings ist der Dienst mit 500 Euro und einer monatlichen Grundgebühr nicht ganz preisgünstig.
AppMakr: RSS-Feeds für Apps
Der erste Webdienst ist wohl auch der bekannteste Vertreter: AppMakr hat bereits namhafte Referenzen gesammelt, die damit ihre iPhone-Apps erstellen. Nach der Anmeldung muss noch die E-Mail-Adresse bestätigt werden, bevor Anwender sich am Dashboard anmelden können. Dieses ist optisch ansprechend gehalten und zeigt eine Übersicht aller Apps. Um ein neues Programm zu erstellen, genügt ein Klick auf den Create-Button.
AppMakr beinhaltet derzeit nur eine einzige Vorlage für RSS-basierte Apps. Es genügt, die URL seiner eigenen Webseite einzugeben - AppMakr erkennt selbst die verfügbaren Feeds und generiert daraus eine App. Danach glänzt AppMakr durch umfangreiche Einstellungen: Das Icon auf dem Homescreen und der Splash-Screen lassen sich ebenso personalisieren wie die Kopfzeile der neuen App. Der Webdienst unterstützt maximal sechs Tabs, in denen jedes die Inhalte eines separaten RSS-Feeds darstellen kann.
Sollten Anwender bereits einen kostenpflichtigen Zugang bei Apple Developer besitzen, ist die Veröffentlichung einer App über AppMakr derzeit komplett kostenfrei. Für 999 US-Dollar übernimmt AppMakr den gesamten organisatorischen Aufwand und stellt neue Programme unter dem eigenen Namen im App Store von Apple bereit. AppMakr ist einer der wenigen Dienste, der Werbung von Netzwerken wie zum Beispiel AdMob in die Anwendungen einbinden kann, um die Gebühren für die Bereitstellung der App wieder einzuspielen.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: iOS App, Apple iPhone, App und Apple iOS.
