Neues Aufnahmemodul mit Highspeed-CMOS-Sensor und großer Brennweite

Ricoh GXR mit P10-Modul im Test: Systemkamera für schnelle Motive

Über ein gelungenes Foto entscheiden oft Sekundenbruchteile - diese sollen die Nutzer von Ricohs Systemkamera GXR mit dem neuen Aufnahmemodul P10 gewinnen. Der japanische Hersteller kombiniert einen schnellen, rückseitig belichtetem Bildsensor mit einer großen Brennweite und versieht die Kamera mit Hochgeschwindigkeits-Serienbildfunktionen.

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Ricoh GXR mit P10-Modul: Mit dem Aufnahmemodul P10 erweitert Ricoh das Angebot an Objektiv-Bildsensor-Kombinationen für seine Systemkamera GXR. Das Objekiv mit 10,7-fachem Zoom sowie einem CMOS-Bildsensor stellt eine sinnvolle Ergänzung der bisher verfügbaren zwei Aufnahmemodule dar. Zum Video: Ricoh GXR mit P10-Modul

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Umfangreiche Bedienung lässt sich erlernen
  2. 2Wie eine Kompaktkamera
  3. 3Hochwertige Verarbeitung und alle nötigen Anschlüsse
  4. 4Fazit: Sinnvolle Ergänzung, aber alleine zu wenig
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Aufnahmemodul mit Highspeed-CMOS-Sensor und großem Brennweitenbereich

Ricoh setzt bei seiner Systemkamera GXR auf eine andere Konstruktion als die konkurrierenden Kamerahersteller. Statt nur das Objektiv wie bei einer Spiegelreflexkamera auszuwechseln, tauscht der Nutzer ein Modul aus, in dem neben der Optik auch der Bildsensor und der Bildprozessor stecken. Das Unternehmen verspricht sich davon für jede Linse den passenden Chip auswählen zu können.

Im GXR-Modul P10 verwendet Ricoh einen rückseitig belichteten Highspeed-CMOS-Sensor, der bei einer Fläche von 1/2,3 Zoll eine maximale Auflösung von 10 Megapixeln liefert. Der Chip fällt damit ähnlich groß aus, wie in den meisten Kompaktkameras, ist jedoch verkehrt herum aufgebaut, wodurch er mehr Licht aufnimmt und auch bei nicht so guten Lichtverhältnissen vergleichsweise wenig Bildrauschen erzeugen sollte. 

Das Objektiv des GXR-Moduls P10 verfügt über einen 10,7-fachen Zoom. Umgerechnet ins Kleinbildformat reicht die Brennweite von 28 bis 300 Millimetern. Der optische Bildstabilisator hilft dem Fotografen auch bei längeren Belichtungszeiten Aufnahmen ohne Verwacklungen anzufertigen. Die Optik ändert ihre Brennweite ausreichend schnell, der Autofokus benötigt jedoch häufig einen kurzen Moment um ein Motiv scharf zu stellen.

Dem Nutzer stehen neben einer Vollautomatik und sieben Motivprogrammen mit voreingestellten Aufnahmewerten für unterschiedliche Situationen noch eine Blenden- und eine Zeitautomatik sowie eine manuelle Steuerung zur Verfügung. Bei letzterer kann der Fotograf allerdings nur zwischen wenigen Blendenwerten auswählen. Zusätzlich stehen drei Speicherplätze für eigene Aufnahmeeinstellungen bereit. Eine Gesichtserkennung fehlt der Ricoh GXR.

Ricoh GXR P10 im Test


Auf der Rückseite der Kamera befindet sich ein drei Zoll großer Bildschirm mit einer hohen Auflösung von 920.000 Pixeln. Er dient als Sucher und zur Bildwiedergabe. Die Anzeige bietet ein gut zu erkennendes Bild mit zahlreichen Details und kräftigen Farben. Die Blickwinkel fallen vergleichsweise groß aus und erreichen fast das Maximum von 180 Grad. In gleißendem Sonnenlicht ist der Monitor allerdings nicht mehr so gut zu erkennen.

Testbericht: Ricoh GXR

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Ricoh GXR im Test

Ricoh stellt am heutigen Dienstag mit der GXR seine erste Systemkamera vor. Im Gegensatz zu Modellen anderer Hersteller wechselt der Nutzer bei der kompakten Kamera nicht nur das Objektiv: Auf Wunsch verwandelt der Anwender das Gehäuse durch den Austausch des Moduls, das sowohl Linse als auch Bildsensor enthält, in eine völlig andere Kamera. ~ Jan Johannsen

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