Kunden zahlen hohe Preise

Apple iPhone 4: Teures Handy mit Lieferschwierigkeiten

Wegen Lieferengpässen wird das iPhone 4 im Internet stark überteuert verkauft. Dabei sind die Bauteile längst nicht so viel wert, wie iSuppli herausgefunden hat. 

iPhone 4: Lieferengpässe wegen großer Nachfrage. Bild: Apple
iPhone 4: Lieferengpässe wegen großer Nachfrage. Bild: Apple

Für rund 1.300 Euro will ein Anbieter das iPhone 4 beim Online-Auktionshaus Ebay verkaufen. Zwar ist das Handy entsperrt, man ist also nicht auf einen Netzbetreiber angewiesen. Aber selbst mit Telekom-Vertrag bieten es Ebay-Händler für 950 Euro an. Horrende Preise. 

Doch offenbar sind die Kunden bereit, diese Summen zu berappen. Medien berichten von abgelaufenen Auktionen, bei denen das Gerät für mehr als 2.000 Euro verkauft wurde. Das entspricht einem Vielfachen der regulären Apple-Preise für das iPhone 4 in Ländern wie Großbritannien. 

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Telekom vertreibt Apple-Handy weiter exklusiv

Dort ist das Handy in der günstigsten Variante ohne Vertragsbindung für 499 britische Pfund erhältlich, umgerechnet knapp 614 Euro. In Deutschland wird das iPhone weiterhin nur exklusiv bei der Telekom mit Vertrag angeboten. Gerüchte über ein baldiges Ende des Vertriebsrechtes des rosa Riesen sind laut Medienberichten falsch.

Die Gründe für die Preistreiberei in den Online-Auktionshäusern sind offensichtlich: Das iPhone ist rar geworden. Apple kämpft mit Lieferengpässen, das Handy ist in den USA, Frankreich, Großbritannien und Japan ausverkauft. Offiziell wird das Gerät in den Ländern seit dem 24. Juni angeboten. Aber jetzt drohen lange Wartezeiten für die Kunden.

Beträchtliche Gewinnspanne

Und die Lieferengpässe dürften sich weiter hinziehen: Im Juli will Apple das Handy auch in 18 weiteren Ländern anbieten. Was für die Kunden schlecht ist, freut das Unternehmen aus Cupertino: Innerhalb von drei Tagen nach der Markteinführung wurden über 1,7 Millionen iPhone 4-Geräte verkauft. "Das ist die erfolgreichste Markteinführung eines Produktes in der Geschichte von Apple", sagte Apple-Boss Steve Jobs.

Dabei ist die Gewinnspanne für das Unternehmen beim iPhone 4 beträchtlich, wie das Marktforschungsunternehmen iSuppli herausgefunden hat. Die 16 Gigabyte-Version des iPhone 4 enthalte Bauteile zum Einkaufspreis von 187,51 US-Dollar, umgerechnet 153 Euro, teilt iSuppli mit. Zum Vergleich: Das iPhone 3G S kostete im Einkauf angeblich 170,8 US-Dollar, das 3G-Modell 166,31 US-Dollar und das erste iPhone 217,73 US-Dollar.

Wenn Apple den bestehenden Preis für das iPhone behaupten kann, sei es "damit weiterhin in der Lage, seine erstaunliche Gewinnmarge aufrechtzuerhalten, die es dem Unternehmen erlaubte, eine kolossale Liquiditätsreserve aufzubauen - eine, deren Größe einzig von Microsoft übertroffen wird", urteilt Kevin Keller von iSuppli. Das teuerste Bauteil ist der Liste des Marktforschungsunternehmens zufolge das Retina-Display mit 28,50 US-Dollar. Laut iSuppli könnte das Bauteil von LG stammen. 

Weitere Informationen

Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Apple iPhone 4G. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Apple iPhone 4G. Zusätzlich haben wir zu diesem Thema folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Apple iPhone.

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Zitat: Dazu sag ich nur, wer so dumm ist...bitte. Apple verarscht die Kunden doch von vorne bis hinten. Und die lassen sich alles gefallen und kaufen immer wieder. ...

Dazu sag ich nur, wer so dumm ist...bitte. Apple verarscht die Kunden doch von vorne bis hinten. Und die lassen sich alles gefallen und kaufen immer wieder.

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