Google wehrt sich gegen Vorwürfe

Studie: Jede fünfte Android-Anwendung hat Zugang zu persönlichen Daten

Studie: Jede fünfte Android-Anwendung hat Zugang zu persönlichen Daten Eine Studie, die über 48.000 Android-Anwendungen untersuchte, ist zu einem erschütterndem Ergebnis gekommen: Rund 20 Prozent der Apps aus dem Android-Marktplatz haben Zugang zu privaten und vertraulichen Daten.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Anwendungen schreiben SMS
  2. 2Hohe Missbrauchsgefahr
  3. 3Kontrolle für Anwender schwierig
  4. 4Google wehrt sich gegen Vorwürfe

Das Ergebnis ist erschreckend, jedoch mit Vorsicht zu betrachten: Der Anbieter von Sicherheitssoftware SMobile Systems hat bei einer der größten Untersuchungen von Android-Anwendungen herausgefunden, dass jede fünfte Zugriff auf persönliche und vertrauliche Daten hat. Dazu hat das Unternehmen 48.000 Anwendungen des Android Market untersucht. Das sind rund ein Drittel aller Anwendungen.

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Anwendungen schreiben SMS

Dabei wirbt der Tester SMobile Systems im gleichen Atemzug für die eigene Anti-Spionage-Software. Google, der Hersteller der Android-Betriebssystem wehrt sich gegen die vorgebrachten Sicherheitsbedenken. 

Laut Studie sind manche der Android-Anwendungen in der Lage, Anrufe zu machen oder SMS zu verschicken, ohne dass der Nutzer diese dazu veranlasst hätte. So können fünf Prozent der Apps jede beliebige Telefonnummer anwählen, zwei Prozent versenden SMS an Premiumnummern. Bei Missbrauch könnten dabei hohe Kosten entstehen. 

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