Untersuchung von zehn Anbietern

Wochenlange Wartezeiten: Stiftung Warentest kritisiert Notebook-Reparaturservice

Apple und HP-Kunden warten kürzer: Innerhalb von fünf Tagen reparieren die Unternehmen defekte Geräte. Das ergab eine Untersuchung der Stiftung Warentest. Von zehn untersuchten Notebook-Reparaturdiensten beurteilten die Experten nur Apple und HP mit der Note "gut".

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Wenn das Notebook defekt ist, ist viel Geduld gefragt. Vier Wochen müssen Samsung- und Medion-Kunden auf eine Reparatur der Geräte warten. Das geht aus einer Untersuchung der Stiftung Warentest hervor. Apple und HP-Kunden geht es da schon besser: Ihr Notebook wird innerhalb von fünf Tagen wieder auf Vordermann gebracht. Die Stiftung Warentest untersuchte insgesamt zehn Anbieter - nur Apple und HP erhielten die Note "gut".

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Die Probe aufs Exempel machten die Experten mit drei Notebooks, in die sie Fehler einbauten - etwa eine verschmutzte DVD-Linse oder eine defekte Netzwerk-Buchse. Auffallend waren nach Angaben der Stiftung Warentest vor alle die Kosten für die Reparaturen, die in keinem Verhältnis zum angegebenen Defekt stünden. Hinzu kämen die Preise für die Hotlines: 4,75 Euro würden Toshiba-Kunden im Schnitt für eine Anruf zahlen, bei Medion würden sogar 6,90 Euro fällig.

Austausch statt Reparatur

Von den Notebook-Reparaturdiensten kann man erwarten, dass zunächst versucht wird, die Defekte der jeweiligen beschädigten Teile zu beheben. Das sei aber nicht immer der Fall gewesen, so die Experten der Stiftung Warentest. Viele der kaputten Teile würden einfach ausgetauscht werden. 

Beispiel: Bei einer beschädigten Netzwerkbuchse ersetzten die Dienstleister häufig die komplette Hauptplatine. Das hat gegenüber einer Reparatur des kaputten Teils höhere Kosten zur Folge - 250 bis 400 Euro im Fall der Hauptplatine, so die Stiftung Warentest.

Schlechte Kommunikation

Auch bei der Kommunikation machten nicht alle Anbieter einen guten Eindruck. Acer, Medion und Samsung gaben der Untersuchung zufolge keine Reparaturdauer an. Asus wurde erst gar nicht bewertet, weil sich das Unternehmen gegen eine Reparatur-Annahme sperrte.

Obwohl die Unternehmen von der Stiftung Warentest unterschiedlich beurteilt wurden -  eines haben sie alle gemeinsam: Früher oder später würden alle Anbieter im Feld die Notebook-Schäden beheben, sagt die Stiftung Warentest.  

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