Mit Blende 1,8 durch Lissabon
Samsung EX1: Lichtstarke Kamera im Urlaubstest
Bei einsetzender Dunkelheit versagen die meisten Kompaktkameras den Dienst. Die Samsung EX1 hält dank ihres lichtstarken Objektivs länger durch und eignet sich so für Aufnahmen in den Abendstunden. Der bewegliche AMOLED-Monitor liefert zudem auch bei direkter Sonneneinstrahlung ein gut zu erkennendes Bild. Netzwelt testete die EX1 unter Urlaubsbedingungen in Lissabon.
Samsung EX1: Die Samsung EX1 soll hohen Ansprüchen genügen und mit anderen hochwertigen Kompaktkameras konkurrieren. Sie verfügt hierfür über ein lichtstarkes Objektiv mit einer Blende von 1.8 und einen sehr gut erkennbaren und beweglichen AMOLED-Bildschirm. Zum Video: Samsung EX1
Inhaltsverzeichnis
- 1Durchdachtes Bedienkonzept
- 2Für eine Kompaktkamera sehr schöne Bilder
- 3Stabiles Gehäuse
- 4Fazit: Eine der besten Kompaktkameras
Lichtstarkes Objektiv und sehr gut zu erkennender Bildschirm
Samsung verbaut in der EX1 einen 1/1,7 Zoll großen CCD-Bildsensor, der mehr Fläche aufweist als die Chips in den meisten anderen Kompaktkameras. Mit seiner Größe und seiner Auflösung von zehn Megapixeln entspricht er dem Sensor, den auch Canon in die Powershot G11 einbaut.
Mit seiner Anfangsblende von 1,8 nimmt das Objektiv der Samsung EX1 deutlich mehr Licht auf, als die Linsen anderer Kameras. Bei einsetzender Dunkelheit oder in geschlossenen Räumen braucht der Fotograf so erst deutlich später auf einen Blitz zurück zu greifen. Die Anfangsbrennweite liegt bei ins Kleinbildformat umgerechneten 24 Millimetern und reicht aufgrund des dreifachen Zooms bis 72 Millimeter. Ihre Brennweite verändert die Optik sehr gemächlich, dafür arbeitet der Autofokus im Gegenzug sehr zügig.
Samsung stattet die EX1 mit einem drei Zoll großen AMOLED-Bildschirm aus. Der Nutzer kann den Monitor, der als Sucher und zur Bildwiedergabe dient, drehen und wenden. Die Anzeige überzeugt mit kräftigen Farben und einer hohen Detailgenauigkeit. Der Bildschirminhalt ließ sich auch in der portugiesischen Mittagssonne sehr gut erkennen. Die Blickwinkel erreichen fast 180 Grad.
Samsung EX1 im Test
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Bild vergrößern Lichstarkes Objektiv mit einer maximalen Blendenöffnung von 1,8. - Bild 2 von 6
Bild vergrößern Dreifacher Zoom und eine Drehtaste auf der Vorderseite. - Bild 3 von 6
Bild vergrößern Blitzlicht, Zubehörschuh, Auslöser mit Zoomwippe und zwei Wählräder für Aufnahmeart und -modus. - Bild 4 von 6
Bild vergrößern Micro-HDMI-Anschluss und Samsungs hauseigene Schnittstelle für Strom- und USB-Kabel. - Bild 5 von 6
Bild vergrößern Drei Zoll großer AMOLED-Bildschirm. - Bild 6 von 6
Bild vergrößern Der Nutzer kann dern Monitor drehen und wenden.
Der Fotograf kann bei der EX1 alle oder einige Belichtungswerte manuell bestimmen, einen von zwölf abgespeicherten Szenenmodi auswählen, oder diese Auswahl der Kamera überlassen. Blenden- und Zeitautomatik sind ebenfalls vorhanden. Mit einem optischen Bildstabilisator, einer Gesichtserkennung und einer Lächelautomatik stehen dem Nutzer alle gebräuchlichen Hilfsmittel zur Verfügung. Als Zugabe wendet die Kamera nachträglich oder direkt bei der Aufnahme verschiedene Filter und Effekt an.







Beiträge
insgesamt 4 BeiträgeEine hochwertige Kompaktkamera mit tollem Display aber hohem Stromverbrauch. Zwei Reserveakkus sind Pflicht. Höhere Lichtstärke und bessere Bildqualität durch 1,7er Sensor. Der Tubus ist optional und kaum zu kriegen.
Ich habe die Kamera gekauft und bin enttäuscht und echt verärgert über die albern kurze Akkulaufzeit. Das macht keinen Spass. Denn auch mit mehreren Akkus im Gepäck bleibt das ständige wechseln müssen eine...
Scheint echt ne ganz brauchbare, leichter tragbare Alternative zur großen DSLRs zu sein - gerade wegen der besseren Lichtempfindlichkeit als bei anderen Kompaktkameras. Leider ist sie für die Hosentasche noch...
Hmm, hört sich nicht schlecht an. Mir fehlt noch neben meiner Sigma DP1s eine typische Schnappschusskamera. Die Samsung EX1 hat zumindest das Potential dafür. @Videosprecherin Die Dame gibt...