Hörbare Suchergebnisse in den USA
Musiksuche: Bing und Google steigen ins Musikgeschäft ein
Die Suchmaschinen Google und Bing steigen ins Musikgeschäft ein: Noch in diesem Jahr sollen etwa Musik-Downloads und ein Store direkt in die Google-Suche integriert werden. Allerdings sind die Pläne noch nicht konkret. In den USA ist Bing bereits einen Schritt voraus. Dort sind Musik-Suchergebnisse bereits jetzt schon hör- und kaufbar.
Inhaltsverzeichnis
- 1Konkurrenz für Apple iTunes
- 2Cloud-Service für Android
- 3Hörbare Ergebnisse bei Bing
Google bereitet einen eigenen Musik-Download vor, der an seine Suchmaschine gekoppelt ist. Nach Informationen des Wall Street Journals soll der Dienst noch dieses Jahr angeboten werden. Im Jahr 2011 soll das Angebot dann um Online-Abos erweitert werden.
Googles Pläne sind hingegen noch vage. Internen Informanten zu Folge führe Google bereits Verhandlungen mit Plattenfirmen über Musikdienste für seine Android-Handys. Allerdings werde es noch Monate bis zum Start eines Download-Dienstes dauern.
Konkurrenz für Apple iTunes
Bereits im vergangenen Jahr begann Google sich auf dem Musikmarkt zu engagieren. So startete es Partnerschaften und Verlinkungen mit den Musikseiten iLike und Pandora. Nun plant das Unternehmen einen eigenen Dienst in seine Suchmaschine einzubauen.
Ein eigener Musikladen könnte die Spannungen mit Apple verstärken, dessen iTunes-Store in den USA führend ist. Sein Marktanteil beträgt dort 28 Prozent an allen verkauften Songs. Google und Apple befinden sich im Streit, seit Apple Google Werbung auf seinem iPhone und iPad verbietet.
Musiklabels freuen sich womöglich ebenfalls über die Belebung des Marktes, denn Apple nutzte seine Marktmacht zunehmend.


Mit Bing stellt Microsoft den Nachfolger der Suchmaschine Live Search vor. Bing soll mit gezielt kategorisierten Ergebnissen bei der Entscheidungsfindung helfen. Zahlreiche Dienste werden dazu integriert. Zwei Tage früher als angekündigt ist Bing seit gestern online.
90 Prozent der deutschen Internetnutzer "googlen". Jetzt will Microsoft das "Bingen" einführen. Bing ersetzt die Suchmaschine "Live Search". Vor kurzem startete auch WolframAlpha, eine Rechenmaschine für thematische Fragen. Was meinen Sie, welchem Dienst gehört die Zukunft?
Microsoft und Rupert Murdochs Mediengruppe News Corp. arbeiten an einem Bündnis gegen Suchmaschinengiganten Google. Angeblich bietet der Softwarekonzern Murdoch Geld, damit die Online-Varianten von Murdochs Zeitungen nur noch über die Microsoft-Suchmaschine Bing gefunden werden können.
Microsoft und Motorola kooperieren auf dem chinesichen Markt. Künftig sollen Dienste von Microsoft auf den Smartphones von Motorola verfügbar sein. Sehr zum Nachteil des Konkurrenten Google.
Über ein Jahr nach der vereinbarten Partnerschaft mit Microsoft setzt Yahoo die neue Suchmaschine praktisch um. Künftig bekommen Nutzer der Yahoo-Suche die Suchergebnisse von Bing angezeigt. Bislang ist die Umstellung jedoch nur für die USA und Kanada geplant.
Microsoft hat einen Auftrag vom US-Innenministerium für ein E-Mail System erhalten. Google fühlt sich bei der Vergabe benachteiligt - und zieht vor Gericht.
Google und Microsoft konkurrieren nicht nur im Bereich der Betriebssysteme, sondern auch bei den Suchmaschinen. Nun wirft Google dem Konkurrenten vor, stumpf Suchergebnisse zu kopieren.




