Neue Online-Strategie der Regierung

14 Thesen: Innenminister skizziert Netzpolitik der Zukunft

14 Thesen: Innenminister skizziert Netzpolitik der Zukunft Die Netzpolitik der Regierung wird konkreter: Bundesinnenminister De Maizière hat in seinen 14 Thesen die Rolle des Staates bei der künftigen Ausgestaltung des Internets skizziert. Die brisanten Themen Netzsperren und Vorratsdatenspeicherung wurden nicht direkt angesprochen. Der Bitkom-Verband begrüßt die Ausführungen des Bundesinnenministers.

?
?


Inhaltsverzeichnis

  1. 1Mehr Freiheit bei Nutzung sozialer Netzwerke
  2. 2E-Government soll ausgebaut werden
  3. 3Netzsperren und Vorratsdatenspeicherung fehlen im Papier
  4. 4Bitkom bewertet Thesen positiv 

"Mitreden übers Internet - Perspektiven deutscher Netzpolitik" ist das Papier überschrieben und es enthält 14 Thesen, die der Staat bei der künftigen Ausgestaltung des Internets übernehmen soll. Zwar sind die Leitlinien, die Bundesinnenminister Thomas De Maizière am Dienstag in Berlin vorstellte, nur ein Entwurf. Die Thesen - Ergebnis einer netzpolitischen Dialogreihe - sollen aber die Grundlage für eine neue Internet-Strategie der Regierung bilden. Interessierte Bürger haben ab sofort die Möglichkeit, die Thesen online zu diskutieren.

Werbung

"Selbstbestimmung und Eigenverantwortung der Nutzer müssen gestärkt werden", lautet eine der Thesen. Beim Umgang mit Cloud Computing, elektronischen Identitäten, bei der Steuerung eigener IT-Systeme und bei vernetzten Alltagsgegenständen fordert De Maizière mehr Aufklärung "über die Abläufe im Internet, Möglichkeiten der eigenverantwortlichen Selbstkontrolle und die datenschützende Qualität von Diensten."

Mehr Freiheit bei Nutzung sozialer Netzwerke

Gegenwärtig sei aber auch die "Verfügungsgewalt über unseren virtuellen Hausrat" unzureichend. Deshalb fordert der Bundesinnenminister auch Möglichkeiten, den Datenbestand etwa in sozialen Netzwerken mitzunehmen. Viele Dienste seien von einer bestimmten Plattform abhängig, sagt De Maizière. Mehr Transzparenz fördere den Wettbewerb.

"Eine schrankenlose Anonymität kann es im Internet nicht geben", heißt es in These fünf. Der Bürger soll aber in die Lage versetzt werden, Einträge über seine Person in Suchmaschinen löschen zu lassen. Wie dieses Recht eingeräumt werden soll, bleibt zunächst offen.

Links zum Thema


Alle netzwelt-Specials

Verkehrte Netzwelt Verkehrte Netzwelt Die geheime Video-Botschaft der Katze

Eine Welt ohne Katzen-Videos ist langweilig und eintönig. Den samtpfotigen Vierbeinern gehört das Internet. Es ist also höchste Zeit für ein...

DSL AVM Neue Fritz!Box 3390 mit schnellem Dualband-WLAN

Die Fritz!Box 3390 spannt zwei Funkbänder mit bis zu 450 Megabit pro Sekunde parallel auf. Sie eignet sich vor allem für Anwender, die Wert auf...



Forum