1&1-Gründer Ralph Dommermuth kündigt eigenen Tablet-PC an
United Internet: 1&1 will das Apple iPad kopieren
Ralph Dommermuth, der Gründer des Unternehmens United Internet, zu dem auch der Service-Provider 1&1 gehört, kündigte einen eigenen Tablet-PC für Anfang Juli an. Das 1&1-Tablet soll sich sehr stark am iPad vom Apple orientieren, aber nur einen Bruchteil davon kosten.
Der Selfmade-Milliardär möchte laut der Wirtschaftswoche eine Art "iPad für alle" entwickeln, das in Optik und Funktion stark an das Apple-Tablet angelehnt ist. Wie das iPad soll das 1&1-Tablet mit einem Touchscreen ausgestattet sein und über WLAN und Mobilfunk auf das Internet zugreifen. Dommermuth suchte sich Googles Betriebssystem Android aus, das mit einem umfangreichen Multimedia-Paket ausgestattet werden soll. Selbst ein eigener Software-Shop ähnlich dem AppStore von Apple soll integriert werden.
Das Tablet zum DSL-Vertrag
Wie der 1&1-Gründer gegenüber der Zeitschrift verraten haben soll, wird der Tablet-Rechner bereits im Juli zusammen mit einem DSL-Zugang angeboten. Später soll das Gerät auch ohne Online-Vertrag verkauft werden. Zu genauen Preisen des Tablets auch Montabaur ist noch nichts bekannt, sie sollen jedoch wesentlich geringer als beim Apple-Tablet ausfallen.
Das iPad ist je nach Ausstattung für 499 und 799 Euro erhältlich und fand seit dem Verkaufsstart bereits über 2 Millionen Käufer. Es ist aufgrund von Lieferschwierigkeiten derzeit in Deutschland ausverkauft. Allerdings gibt Apple im eigenen Online-Shop eine Lieferzeit von sieben bis zehn Tagen an.
Auch andere Unternehmen kündigten bereits Konkurrenzprodukte zum iPad an. So kündigten die Hersteller Dell, Hewlett-Packard und Asus vergleichbare Produkte an. Zuletzt sorgte die Berliner Firma Neofonie mit dem WeTab für Aufsehen. Das WeTab läuft ebenfalls mit einem Android-Betriebssystem mit vielen eigens für den Tablet-PC entwickelten Funktionen.
Weitere Informationen
Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Apple iPad. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Apple iPad. Zusätzlich haben wir zu diesem Thema folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Tablet-PC.

Wird ja auch Zeit, dass es noch andere Wischbrettchen gibt. Ich steh irgendwie nicht so auf das Ding von Apple, weil ich da keine OpenSource Sachen drauf laufen lassen kann.
Danke für den Tipp - natürlich waren es "nur" 2 Millionen iPads ;) Ich habe das mal eben ausgebessert.
Sind es nicht über 2 Millionen verkaufte Geräte? 200 Millionen sind doch etwas zu viel!
Also 200 Millionen verkaufte iPads sind dann doch etwas viel. Es sind 2 Millionen verkauft worden.