Spezialfilter lassen nur Fangesänge und Jubelgeschreib durch

Sky: Fußball ohne Vuvuzela-Dröhnung

Anscheinend gibt es doch ein Mittel gegen die Vuvuzela-Dröhnung: Der Pay-TV-Sender Sky zeigt die Spiele der FIFA-WM ab sofort mit deutlich reduziertem Klang der Kunststofftrompeten. Seit dem Spiel Südafrika gegen Uruguay am Mittwochabend können Sky-Abonnenten zwischen Originalton und reduziertem Vuvuzela-Sound wählen, ohne dass dabei die Stadion-Atmosphäre verloren geht. 

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Gesänge und Jubel kommen durch
  2. 2Vuvuzelas wirken im Fernsehen lauter
  3. 3Stärkere Filter bei ARD und ZDF

Nachdem die Veranstalter der Weltmeisterschaft ein Verbot der Vuvuzelas ausgeschlossen haben, hat Sky reagiert. Abonnenten können nun wählen, ob sie den Originalton hören wollen oder eine Fassung, die die dominante Geräuschkulisse der Blasinstrumente wegfiltert.

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Gesänge und Jubel kommen durch

Dabei reduziert ein Spezialfilter nur den Ton der Vuvuzelas, nicht aber Fangesänge oder Jubelgeschrei bei einem gelungenen Spielmanöver. Alles was bislang vom Klang der Vuvuzelas überlagert wurde, sei dann über den Fernseher zu hören, schreibt Sky in einer Mitteilung.

Das Angebot ist seit dem Spiel Südafrika gegen Uruguay am Mittwochabend abrufbar. Der Spezialfilter wird von Tontechnikern während der gesamten Übertragung manuell nachjustiert, um den genauen Ton der Faninstrumente bestmöglich zu treffen und ausblenden zu können. 

Vuvuzelas wirken im Fernsehen lauter

Sky respektiere die südafrikanische Fankultur und die Vuvuzela als ein Symbol dieser Weltmeisterschaft. Bei der Übertragung der Spiele im Fernsehen wirke die Beschallung durch die Vuvuzelas allerdings noch intensiver als in den Stadien vor Ort, erklärte Carsten Schmidt von Sky. Abonnenten hätten nun aber die Möglichkeit, den Ton zu wählen, den sie aus den europäischen Stadien gewohnt sind oder eben den Originalsound aus den Stadien Südafrikas.

Stärkere Filter bei ARD und ZDF

Auch die öffentlich-rechtlichen Sender haben bereits Maßnahmen ergriffen, um den Vuvuzela-Sound zu reduzieren, so nutzen die Kommentatoren inzwischen statt der üblichen Headsets Richtmikrofone. Diese übertragen weniger Nebengeräusche.

Allerdings ist die Produktionsfirma HBS, die ARD und ZDF Bild- und Ton-Material liefert, nicht in der Lage, die Vuvuzelas einzeln herauszufiltern, ohne andere Fangesänge und andere Geräusche mit zu reduzieren. Doch auch sie plant die Geräuschfilter zu verstärken, schreibt Spiegel Online. 

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