Bezahlmöglichkeiten im Netz vorgestellt
Bezahlen im Internet: Paysafecard
Der Einkauf über das Internet bietet zahlreiche Vorteile: Tausende Online-Shops bieten eine unglaubliche Vielfalt an Produkten an, welche bequem und zu jeder Tageszeit bestellt werden können. Die Ware kommt anschließend per Post ins Haus - komfortabler kann Einkaufen kaum sein. Einziges Manko: Gerade beim Einkauf in einem neuen Online-Shop, bei dem man zum ersten Mal bestellt, kommen einigen Usern Zweifel ob mit den eingegebenen, persönlichen Daten auch vertraulich umgegangen wird. Insbesondere Bezahldaten wie Kontonummern oder Kreditkartendaten sind dabei kritisch, da sie sich verhältnismäßig einfach mißbrauchen lassen.

Paysafecard ist ein Online-Bezahldienst, der dem entgegenwirken will: Statt die eigenen Konto- oder Kreditkartendaten im Internet einzugeben, kauft der Kunde zunächst eine PrePaid-Karte in einer von deutschlandweit über 50.000 Verkaufsstellen.
Die PrePaid-Karte von Paysafecard enthält eine 16stellige Nummer, welche beim Einkauf im Online-Shop eingegeben wird. Anschließend wird das Geld von der PrePaid-Karte abgebucht und dem Händler gutgeschrieben. Dieser kann die Ware dann versenden. Beim gesamten Ablauf muss der Kunde also nirgendwo seine Bank- oder Kreditkartendaten eingeben.
Verkaufsstellen finden und im Netz bezahlen
Die Bezahlung mit Paysafecard schützt damit ideal vor dem Mißbrauch der eigenen Bezahldaten. Dafür muss der Kunde jedoch aus dem Haus und sich zunächst eine PrePaid-Karte besorgen. Dies ist an vielen Tankstellen, Drogeriemärkten, Kiosken und auch an einigen Handykartenautomaten möglich. Wer wissen will, wo die nächste Verkaufsstelle in seiner Umgebung ist, kann ein kleines Tool auf der Paysafecard-Webseite nutzen, bei dem über die Eingabe der eigenen Adresse eine Umkreissuche gestartet wird. Die am nächsten liegenden Verkaufsstellen werden dann auf einer Karte angezeigt. Wer ein iPhone besitzt, kann sich zudem eine kleine App herunterladen, welche die nächste Verkaufsstelle in der Umgebung anzeigt.
Die PrePaid-Karten kann man im Wert von zehn, 25, 50 sowie 100 Euro kaufen. Was jedoch tun, wenn man im Online-Shop ein Notebook für 633 Euro bestellt hat und per Paysafecard bezahlen möchte? In diesem Fall könnten beispielsweise sechs PrePaid-Karten zu 100 Euro sowie eine PrePaid-Karte zu 50 Euro kombiniert werden. Unbequem: Von jeder der insgesamt sieben Karten muss jeweils die 16stellige Nummer abgetippt werden. Bis zu zehn Karten können auf diese Art und Weise kombiniert werden.
Die 50 Euro-Karte aus dem Beispiel oben würde dabei nicht komplett belastet. Die übrigen 17 Euro auf der Karte verfallen jedoch nicht, sondern können beim nächsten Einkauf, eventuell erneut in Kombination mit einer oder mehreren Karten, verwendet werden. Auf der Paysafecard-Webseite gibt es zudem ein Tool, bei dem man die 16stellige Nummer seiner Karte eingeben und den aktuellen Wert prüfen kann.
Rücküberweisungen und Schutz vor Missbrauch
Hat man am Kiosk eine PrePaid-Karte von Paysafecard gekauft und es sich dann doch anders überlegt, kann man den Wert der Karte bis zu zwei Wochen nach dem Kauf kostenlos auf sein Konto überweisen lassen. Sind die zwei Wochen vorüber, erhebt Paysafecard eine Gebühr von 7,50 Euro für die Rücküberweisung.
Beim Verlust einer gekauften PrePaid-Karte beziehungsweise bei einer unvorsichtigen Weitergabe der 16stelligen Nummer, kann Paysafecard relativ leicht missbraucht werden. Jeder, der die Nummer kennt, kann damit auch im Web bezahlen. Zum Schutz vor Missbrauch kann jede gekaufte PrePaid-Karte jedoch mit einem Passwort versehen werden. Dazu wird auf der Paysafecard-Webseite die 16stellige Nummer und eben ein Passwort eingegeben. Ein einmal eingegebenes Passwort kann anschließend nicht mehr zurückgesetzt werden.

Kein Händler der mich Interessiert bietet das Bezahlen mit diesem System an. Solange sich das nicht ändert, wird sich paysafecard nicht so wirklich etablieren können. Wahrscheinlich ist das Bezahlen der Kunden mit...
Man rechnet halt damit, dass nur sehr gewählt gekauft wird, in einem Bereich, den man schnell wieder aufbraucht - ich meine man kann ja auch bis zu 10 pscs aneinanderreihen und es in so vielen games und shops...
Die Tatsache, dass paysafe Restguthabenbeträge nach 12 Monaten (spätestens 24 Monaten) durch eine sogenannte Administrationsgebühr von monatlich 2 EUR quasi "einzieht", wirkt auf mich jetzt nicht unbedingt...
Alles in allem klingt das doch nach einer fairen und sicheren Sache. Ich habs zwar selber noch nicht genutzt (also die PAysafecard, allerdings das Cash-Ticket, was wohl ähnlich funktioniert), finde die Vorgehensweise...