Neue Version: WordPress 3.0 RC2 im Test

CMS-Funktionen für jedes Blog 

Neben den großen Änderungen beim Design und der Integration mehrerer Seiten gibt es eine ganze Reihe kleinerer Optimierungen, die WordPress 3.0 im Detail deutlich vom Vorgänger abheben. So können einerseits eigenständige Typen für Einträge definiert werden, sogenannte Portfolios. Das ist praktisch, wenn etwa neben täglichen Einträgen und normalen Seiten noch Produkte verwaltet werden müssen.

Diese persönlichen Typen können im Design dann anders dargestellt werden. Solche Portfolios sind vor allem für Umsteiger von Drupal interessant, da WordPress damit als volles Content Management System taugt - aber deutlich einfacher bedienbar ist. Hilfreich ist auch, dass für jeden Schreiber jetzt eine author.php angelegt werden kann, sodass diese ein eigenes Design im Blog haben.

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Geplant war für WordPress 3.0 auch eine Funktion, die automatisch auf Basis des Texts passende Tags erstellt - ob das für die endgültige Fassung noch in ausreichender Qualität und für alle Sprachen überhaupt fertig wird, ist unklar. 

Schlussverkauf für 2er-AddOns

 Derzeit bahnt sich im Netz eine Art WordPress-Schlussverkauf an, sodass viele ehemals kommerzielle Themen und Plugins jetzt kostenlos oder zu einem stark reduzierten Preis zu haben sind - der nahen Ausgabe von WordPress 3.0 sei Dank. Schließlich müssen sich auch Drittanbieter auf die neue Edition einstellen und viel Quellcode umschreiben. Derzeit bietet unter anderem RichWP sowohl das Basis- als auch das Pro-Paket im Gegenwert von 69 Dollar oder mehr jedem Nutzer von WordPress 2.x ohne Gebühren an. Es genügt, sich mit einer gültigen E-Mail-Adresse zu registrieren. 

Fazit

Insgesamt zeigt sich mit dem Release Candidate 2, dass WordPress 3.0 durchaus einen großen Schritt von der 2er-Serie gemacht hat. Dabei werden die Funktionen zwar nicht ganz so revolutionär wie gedacht, aber besonders die Unterstützung mehrerer Blogs in einer WordPress-Installation und überarbeitete Design-Optionen helfen im täglichen Einsatz deutlich.

Mit WordPress 3.0 wird die Software endlich als volles CMS auch für größere Seiten tauglich, sodass viele Nutzer schnell zur neuen Edition wechseln dürften. Welche Neuerungen dann 3.1 und 3.2 bringen, bleibt spannend. 

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