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Neue Version: WordPress 3.0 RC2 im Test Finale Version erscheint im Sommer

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Schon die erste Beta-Version der neuen WordPress-Ausgabe hat viele Freunde der Weblog-Software aufhorchen lassen. Zwar stockt die Entwicklung etwas, doch mit der Generalüberholung haben sich die Entwickler auch viel vorgenommen. Netzwelt wirft einen ersten Blick auf das kommende Major Release.

Immer, wenn es im Netz um Blogs geht, ist die Software WordPress nicht weit: Das Open-Source-Paket werkelt im Hintergrund tausender kleiner Webseiten, aber auch große Medienunternehmen wie CNN setzen auf WordPress-Angebote.

Die Version 1.0 aus dem Jahr 2004 gewann viele Anhänger mit suchmaschinenfreundlichen Adressen und leichter Bedienbarkeit. WordPress 2.0 setze den Erfolg mit Ajax-Oberfläche, mehreren Benutzerrollen und WYSIWYG-Editor Ende 2005 fort. Mehr als fünf Jahre später sollte eigentlich schon im Mai 2010 mit WordPress 3.0 der nächste Major Release fertig sein, um die Blogsoftware auf den aktuellen Stand zu bringen. Mit den vielen Änderungen haben sich die Entwickler aber offenbar etwas zu viel vorgenommen, da erst im April die Beta-Version freigegeben wurde - WordPress 3.0 hängt dem Zeitplan deutlich hinterher.

Seit dem 7. Juni steht nun der zweite Release Candidate bereit, sodass es bis zur finalen Version nicht mehr weit ist. Diese dürfte spätestens im Hochsommer - also August 2010 - erscheinen.

Installation 

Soll eine bestehende WordPress-Installation von 2.9 auf die 3.0er-Serie umgestellt werden, genügt dazu der manuelle Tausch eines Werts in der Datei "version.php": Der Wert der Variable $wp_version muss in "3.0-dev" geändert werden. Das automatische Update von WordPress kümmert sich dann um die Installation des jüngsten Nightly Builds. Sobald die finale Fassung erscheint, wird diese ebenfalls eingespielt, damit alles wieder absolut stabil und sicher läuft.

Möchten Einsteiger gleich mit WordPress 3.0 beginnen, können diese den Release Candidate 2 laden. Das knapp 2,8 Megabyte große Archiv muss wie gewohnt entpackt und auf einen Server mit PHP-Support und MySQL-Datenbank hochgeladen werden. Dafür genügt auch ein kostenloses Testkonto. Zur Installation fragt ein Assistent die Zugangsdaten für Datenbank und Admin-Bereich ab - danach kann sich der Nutzer auch schon am fertigen System anmelden.

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Markus Franz
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