Den Autostart für schnelleres Hochfahren entschlacken
Freeware der Woche: Autoruns 10
Das kostenlose Autoruns 10 bietet einen genauen Überblick über den Autostart und erweitert die "msconfig"-Suche um die Anzeige automatisch startender Explorer-Dienste, Treiber und Codecs beim Hochfahren und Neustarten des Rechners. Durch das Abschalten unerwünschter Einträge startet der Rechner schneller.

Viele neu installierte Programme nisten sich oder ihre Update-Prüfdienste ungefragt im Windows-Autostart ein. Je mehr dieser Programme und Dienste Windows beim Start laden muss, desto länger dauert der Systemstart. Autoruns 10 bietet Informationen zu Aufgabe und Hersteller eines gefundenen Eintrags und läuft ab Windows XP.
Der kleine Systemdienst belegt nur knapp 0,7 Megabyte Festplattenspeicher und kommt ohne Installation aus. Damit Autoruns 10 Änderungen am Autostart zulässt, führen Anwender einen Rechtsklick auf die ausführbare Datei aus, klicken auf den Kontextmenüeintrag "Als Administrator ausführen" und bestätigen im Aufklappfenster mit "Ja". Anschließend liefert das Programm eine Liste aller Einträge, die Windows beim Start lädt.
Kategorien und Informationen helfen beim Aufräumen
In der Grundeinstellung startet Autoruns 10 im Reiter "Everything". Allerdings bietet die Software viele weitere Reiter, die die gefundenen Einträge in Kategorien wie "Services", "Drivers" oder "Explorer" gliedert und nur deren zugeordneten Funde anzeigt. Außerdem bietet der Dienst dem Nutzer in der Regel eine kurze Beschreibung zu Einträgen und den dazugehörigen Hersteller. Bei unbekannten Einträgen erreicht der Anwender nach einem Rechtsklick auf einen Eintrag und Klick auf den Kontextmenüeintrag "Search online", entsprechende Google-Suchergebnisse mit weiteren Informationen. Zum Abwählen unerwünschter Treiber, Codecs oder Programme genügt das Entfernen des Häkchens vor einem Eintrag.

Fazit: Den Autostart gründlich aufräumen
Autoruns 10 gestattet Anwendern das bequeme Entschlacken des Autostarts. Vorteil gegenüber dem bereits in Windows integrierten Dienst "msconfig" stellt die zusätzliche Suche nach Codecs, Treibern und Explorer-Anwendungen dar.
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Die Informationen zu gefunden Einträgen und die optional angebotene Online-Suche verringern das Risiko des Löschens von Treibern, Diensten und Programmen aus Versehen oder Unwissenheit.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: System Utilities und Systemoptimierung.
