Bezahlmöglichkeiten im Netz vorgestellt
Bezahlen im Internet: Wirecard
In vielen Online-Shops kann bequem und einach mit Kreditkarte gezahlt werden. In einigen Ländern, etwa in den USA, ist die Zahlung per Kreditkarte sogar so weit verbreitet, dass einige Online-Händler ausschließlich diese Zahlungsart akzeptieren. Was jedoch tun, wenn man weder American Express- noch Visa- oder Mastercard-Kunde ist? Der Bezahldienstleister Wirecard bietet in solch einem Fall eine kostenlose, virtuelle PrePaid-Kreditkarte an, mit der man wie mit einer gewöhnlichen Kreditkarte im Online-Shop bezahlen kann.

Wirecard: Virtuelle Kreditkarte im Netz
Inhaltsverzeichnis
- 1Aufladen des Prepaid-Kontos
- 2Virtuelle vs. reale Mastercard
- 3Schaden bei Betrug minimieren
Voraussetzung für die Nutzung von Wirecard ist lediglich, dass man im Besitz eines Mobiltelefones ist sowie eine Anmeldung bei dem Bezahldienst. Das Sign-up ist in mehrere Schritte eingeteilt, in denen neben den Adressdaten, dem Geburtsdatum und der E-Mail auch die Nummer des eigenen Mobiltelefones abgefragt wird. Zum Abschluss der Registierung wird an das Handy eine SMS mit einem Freischaltcode gesendet, welcher auf der Webseite als Bestätigung eingegeben werden muss.
Zahlen kann man dann per Wirecard jedoch noch nicht. Auch wenn es widersprüchlich klingt: Da es sich um eine PrePaid-Kreditkarte handelt, muss zunächst per Banküberweisung das Wirecard-Konto aufgeladen werden. Dazu wird im geschützten Userbereich eine Bankverbindung angezeigt, auf welche die gewünschte Summe überwiesen werden kann. Der Inhaber des überweisenden Kontos muss dabei den selben Namen wie der Wirecard-User haben, da die Überweisung ansonsten nicht akzeptiert wird.
Aufladen des Prepaid-Kontos
Für gewöhnlich dauert es bis zu drei Werktage, bis das Geld Wirecard erreicht. Wer bereits eine Kreditkarte besitzt, kann dies jedoch etwas beschleunigen und die Einzahlung auf das Wirecard-Konto mit seiner Kreditkarte erledigen. In diesem Fall steht das Geld sofort zur Verfügung. Das Aufladen des Kontos lässt sich Wirecard dabei bezahlen: Ein Euro pro Überweisung sowie drei Prozent des eingezahlten Betrages bei Einzahlung per Kreditkarte muss der Kunde abdrücken.
Ist das PrePaid-Konto aufgeladen, bekommt der Nutzer die Daten seiner virtuellen Mastercard mitgeteilt. Diese entsprechen exakt den Daten, welche bei der Bezahlung mit Kreditkarte im Netz vom User eingegeben werden müssen: Kreditkartennummer, Prüfnummer sowie ein Ablaufdatum. Ist genügend Guthaben auf dem virtuellen Konto vorhanden, kann gleich per Kreditkarte im Shop gezahlt werden.
Virtuelle vs. reale Mastercard
Gegen Gebühr sendet Wirecard zudem eine "Hardware"-Mastercard an den User. Mit der Kredtikarte kann dann genauso gezahlt werden, wie mit jeder anderen Mastercard auch. Auch das Abheben von Geld an Bankautomaten ist damit möglich. Allerdings: Auch die "reale" Mastercard bleibt, genau wie ihr virtuelles Pendant im Netz, eine PrePaid-Karte. Eine Bezahlung ist nur mit vorher aufgeladenem Wirecard-Konto möglich, was kein Nachteil sein muss.
Ähnlich wie bei PayPal, ist es auch bei Wirecard möglich, Geld vom einen User an einen anderen User zu transferieren. Dazu stellt der Bezahldienst im Kundenbreich seiner Webseite entsprechende Möglichkeiten zur Verfügung. Mit wenigen Mausklicks kann so Geld auf ein anderes Wirecard-Konto gesendet werden. Dies ist für Sender und Empfänger kostenlos. Will sich der Empfänger das Geld auszahlen lassen, kann er dieses auf das Girokonto bei seiner Hausbank überweisen. Das ist jedoch mit Kosten verbunden: Ein Euro der Transaktionssumme behält Wirecard ein.
Schaden bei Betrug minimieren
Genau wie bei einer realen Kreditkarte auch, ist das Bezahlen mit der virtuellen Mastercard im Internet nicht ganz ungefährlich. Wer seine Kreditkartendaten durch Unwissenheit im schlimmsten Fall auf einer Phishing-Seite eingibt, muss damit rechnen, dass die Daten relativ leicht missbraucht werden können.
Einen Vorteil hat Wirecard in diesem Fall jedoch gegenüber anderen Kreditkarten: Der Wirecard-User kann maximal um den Betrag betrogen werden, der als Prepaid-Guthaben noch auf dem Wirecard-Konto ist. Hält man diesen Betrag möglichst klein und lädt das Guthaben nur vor geplanten Einkäufen auf, kann das Risiko, einen empfindlichen Schaden davon zu tragen, minimiert werden.
Das könnte Sie auch interessieren
- Wirecard: Zahlen mit der virtuellen Prepaid-Kreditkarte
- Bezahlen im Internet: Moneybookers
- Bezahlen im Internet: Click and Buy
- Download: Popfax Printer
- Download: Handy Guthaben
Links zum Thema
Jetzt sind Sie dran: Trackbacks und Re-Tweets
Trackbacks
Schreiben Sie in Ihrem Blog über diesen Artikel und Sie erscheinen mit Ihrem Blog-Eintrag hier...
Re-Tweets
... oder Sie twittern über diesen Artikel und verewigen sich mit Ihrem Profilbild, hier

Kommentare: Bezahlen im Internet: Wirecard