DVB-T-Fernsehsignal mit günstigem USB-Stick empfangen

Typhoon TVT-600 im Test: Fernsehen auf Windows-PCs

Der Zubehörhersteller Typhoon bietet mit dem TVT-600 einen günstigen USB-Stick zum Empfang des DVB-T-Fernsehsignals. Antenne, Software und Fernbedienung befinden sich ebenfalls in der Packung - Treiber und Fernsehsoftware sind nur für Windows vorhanden.

Typhoon TVT-600: Fernsehen auf dem PC mit Arcsoft Total Media.
Typhoon TVT-600: Fernsehen auf dem PC mit Arcsoft Total Media.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Software und Treiber nur für Windows
  2. 2Verschenkte Bildschirmfläche
  3. 3Fernbedienung und Verlängerungskabel
  4. 4Fazit: Günstiger und brauchbarer DVB-T-Empfänger
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Software und Treiber nur für Windows

Die Systemvoraussetzungen für den Typhoon TVT-600 fallen nicht besonders hoch aus. Der Hersteller nennt einen Pentium-4-Prozessor mit einer Taktrate von mindestens zwei Gigahertz als Minimum, aber der Atom-Prozessor mit 1,6 Gigahertz in unserem Testrechner ist ihm mindestens ebenbürtig.

Über die geforderten 512 Megabyte Arbeitsspeicher verfügen bereits die allermeisten Netbooks. Etwas seltener, aber trotzdem noch überwiegend vorhanden, sollte die Unterstützung für DirectX 9 sowie eine AC97 kompatible Soundkarte sein.

Für die Installation ist ein optisches Laufwerk nötig. Unser Testsystem mit Windows 7 erkannte den TVT 600 nicht automatisch - die Installation des Treibers, den der Hersteller Typhoon auch auf seiner Homepage zum Download anbietet, klappte problemlos. Die Fernsehsoftware Total Media 3.5 muss der Nutzer allerdings von der mitgelieferten CD-Rom installieren - wobei es reicht die Standard-Einstellungen beizubehalten. Anschließend empfiehlt es sich die Software zu aktualisieren, da sich auf dem Datenträger nicht die neueste Version befindet. Arcsoft stellt auf seiner Homepage zwar eine Testversion von Total Media 3.5 zum Herunterladen zur Verfügung - dem Programm fehlt allerdings ein Eingabefeld für die Seriennummer.

Verschenkte Bildschirmfläche

Nach dem Start von Total Media muss der Nutzer einen Sendersuchlauf mit dem Typhoon TVT-600 durchführen. Dieser stellt beim ersten Aufrufen des Menüpunkts "TV "die einzige Auswahl dar. Im Redaktionsgebäude fand der USB-Stick 38 Programme, von denen nach Abzug von Dopplungen 31 übrig blieben.

Das Programmfenster von Total Media nimmt unnötig viel Raum auf dem Bildschirm ein. Es weist neben dem Fernsehbild große Schalt- und Freiflächen auf. Das Programm verfügt über einen elektronischen Programmführer (EPG), zeigt Videotext sowie eine Senderliste an und speichert Sendungen nach einem Mausklick für die spätere Aufnahme oder startet sofort mit der Aufzeichnung. Der Nutzer kann keinen Zeitraum für die Aufnahme vorgeben, aber immerhin die Mitschnitte mit einem einfachen Videobearbeitungsprogramm schneiden.

Typhoon TVT-600 im Test

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Typhoon TVT-600 im Test - USB-Stick zum Empfang des DVB-T-Fernsehens.
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USB-Stick zum Empfang des DVB-T-Fernsehens.

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Typhoon TVT-600 im Test - Anschluss für Antennen.
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Anschluss für Antennen.

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Typhoon TVT-600 im Test - Die mitgelieferte Antennen kann nur mit Hilfe des ebenfalls beiligenden Adapters angeschlossen werden.
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Die mitgelieferte Antennen kann nur mit Hilfe des ebenfalls beiligenden Adapters angeschlossen werden.

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Typhoon TVT-600 im Test - Zum Lieferumfang gehören USB-Stick, Adapter, Antenne, Verlängerungskabel, Fernbedienung und - nicht im Bild- ein kleines Handbuch sowie eine CD-Rom mit Software.
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Zum Lieferumfang gehören USB-Stick, Adapter, Antenne, Verlängerungskabel, Fernbedienung und - nicht im Bild- ein kleines Handbuch sowie eine CD-Rom mit Software.

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Typhoon TVT-600 im Test - Die Fernbedienung liegt angenehm in der Hand, weist jedoch unpräzise Druckpunkt auf und erfordert einen zu hohen Kraftaufwand.
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Die Fernbedienung liegt angenehm in der Hand, weist jedoch unpräzise Druckpunkt auf und erfordert einen zu hohen Kraftaufwand.

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Typhoon TVT-600 im Test - Im Einsatz am Gerät.
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Im Einsatz am Gerät.


Als störend erweist sich, dass das Fernsehbild nur noch als Miniaturansicht erscheint oder auch komplett verschwindet, wenn der Nutzer einen der Menüpunkte anwählt. Andere Programme bieten hier eine angenehmere Oberfläche und zeigen die Menüs zum Beispiel neben dem Fernsehbild an.

Sofern das DVB-T-Signal störungsfrei und ausreichend stark an der Antenne des Typhoon TVT-600 ankommt bringt er ein Fernsehbild mit akzeptabler Bildqualität auf den Bildschirm. Allerdings verfügt das über DVB-T verbreitete Fernsehprogramm nur über eine PAL-Auflösung mit einer Höhe von 576 Zeilen. Die Vergrößerung auf Net- und Notebook-Bildschirmen bis zu einer Größe von 15 Zoll und einer Auflösung von 1.366 x 768 oder 1.280 x 800 Pixeln geht mit einem akzeptablen Qualitätsverlust einher.

Fernbedienung und Verlängerungskabel

Der Hersteller legt dem Typhoon TVT-600 eine Antenne mit Magnetfuß sowie einen Adapter bei, um sie an den USB-Stick anzuschließen. Neben einem USB-Verlängerungskabel, einer Kurzanleitung und der CD-Rom mit Software und Treiber befindet sich noch eine Fernbedienung im Lieferumfang.

Die Fernsteuerung wirkt auf den ersten Blick hochwertiger als die Modelle, die anderen DVB-T-Sticks beiliegen. Sie weist allerdings sehr tiefliegende Druckpunkte auf, die einen hohen Kraftaufwand vom Nutzer verlangen. Nur wenn er die Tasten präzise durchgedrückt und die Fernbedienung freien Sichtkontakt auf den TVT-600 hat kommen die Befehle auch tatsächlich an.

Fazit: Günstiger und brauchbarer DVB-T-Empfänger

Seine Hauptaufgabe erfüllt der Typhoon TVT-600 anständig: Er bringt das Fernsehbild auf den Computerbildschirm. Für gelegentlichen Fernsehkonsum reicht das völlig aus, bei dauerhafter Nutzung stören allerdings einige Kleinigkeiten: Angefangen bei der Installation, die sich ohne Laufwerk aufwendig gestaltet, über die verbesserungswürdige Bedienoberfläche der Software bis zu der Fernbedienung, die kaum eine Erleichterung bringt.

Ein starkes Argument für den TVT-600 stellt der Preis des DVB-T-Empfängers dar. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers beträgt 22,99 Euro. Im firmeneigenen Webshop erhebt Typhoon allerdings sehr hohe Versandgebühren von 7,14 Euro. Andere Online-Händler bieten den USB-Stick inklusive Versand bereits für 23 bis 26 Euro an. Für die beiliegende Software Total Media 3.5 verlangt der Hersteller Arcsoft im Einzelverkauf 79,99 Euro.

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