Facebook hilft bei der Aufklärung einer Entführung
Facebook: Mutter findet ihre entführten Kinder
Auch wenn Facebook immer wieder in Kritik von Datenschützern gerät, zeigt das soziale Netzwerk hin und wieder seine Qualitäten. So fand eine Mutter aus dem US-Staat Kalifornien nach 15 Jahren ihre vom Vater entführten Kinder durch Facebook wieder. Die Kinder wollen allerdings nichts mehr von ihrer Mutter wissen.
Der Vater hatte die Kinder im Jahre 1995 im Alter von zwei und drei Jahren entführt, erklärte der stellvertretende Bezirksstaatsanwalt Kurt Rowley in Sun Bernardino im US-Bundesstaat Kalifornien. Die Mutter erhielt damals einen Anruf vom Vater, dass die Kinder in Mexico wären und sie sie nie wiedersehen sollte.
Fünfzehn Jahre später suchte die Mutter auf Facebook nach dem Namen ihrer Tochter und wurde schließlich fündig. Sie nahm Kontakt zu ihrer inzwischen 17 Jahre alten Tochter auf und unterhielt sich mit ihr über das soziale Netzwerk. Auch ein Foto ließ sie ihrer Tochter zukommen, das die Eltern und die Kinder gemeinsam zeigte.
Inzwischen hat der Staat Florida das Sorgerecht an dem 17-jähren Mädchen und ihrem 16 Jahre alten Bruder, wie die Staatsanwaltschaft berichtete. Aus der Konversation zwischen Mutter und Tochter geht jedoch hervor, dass die Kinder keinen weiteren Kontakt mit der Mutter wünschten und mit der derzeitigen Lebenssituation zufrieden sind. Der Vater habe sehr schlecht über sie gesprochen. Auch verschwand das Facebook-Profil der Tochter nach wenigen Tagen.
Facebook hilft bei der Aufklärung
Wie die Zeitung "San Bernardino Sun" berichtete, reichten die Angaben aus der Unterhaltung in Facebook aus, um Vater und Kinder zu finden. Der Vater sei am 26. Mai 2010 an einer Bushaltestelle verhaftet worden. ihm drohen nun Anklagen wegen Kindesentführung in zwei Fällen und Menschenraub. "In den 22 Jahren, die ich in Montclair arbeite, ist dies der erste derartige Fall, von dem ich höre", sagt ein mit dem Fall vertrauter Polizist gegenüber der Zeitung. "Es ist gut zu wissen, dass es ein solches Werkzeug gibt, dass - wenn es richtig eingesetzt wird - dieser Frau hilft."

Der Kurzfilm "Ernstes Wörtchen" zeigt ein ungewöhnliches Gespräch zwischen Mutter und Sohn. Sie kommunizieren über zwei aufgestellte Fernseher miteinander. Dabei zeigt allein schon die Positionierung der TV-Geräte, wer die Hosen an hat und wer nicht.
Ein 16-jähriger Junge aus Arkansas klagt gegen seine Mutter, weil sie sein Facebook Passwort änderte und peinliche Informationen über ihn veröffentlichte, berichtete KATV-TV. In den Gerichtsunterlagen heißt es, seine Mutter habe eingegriffen, nachdem sie auf seinem Facebook-Auftritt gelesen hatte, dass er mit 95 Meilen pro Stunde (rund 150 Stundenkilkometer) gefahren sei.
Dem sozialen Netzwerk Facebook kam in der ägyptischen Revolution eine entscheidende Rolle zu. In Erinnerung an die Tage des Aufstandes hat ein Ägypter nun seine Tochter Facebook genannt.
In Ägypten heißt ein Kind "Facebook". In Israel haben Eltern ihre jüngste Tochter jetzt "Like" genannt - als Anspielung auf den "Gefällt mir"-Button des Sozialen Netzwerkes.
Nach Angaben von Medienberichten hatte der Vater seiner Tochter eine Spionagesoftware auf den Rechner gespielt. Ihr Freund rächte sich dafür und drang in die Server der Bundespolizei ein.
Wie sollen Eltern damit umgehen, wenn ihre Kinder etwas Respektloses auf Facebook posten? Ein US-amerikanischer Vater hat eine radikale Lösung parat, wie Eltern solche Posts in Zukunft verhindern können.
Facebook entwickelt derzeit eine Technologie, um Kindern den Zugang zu dem Sozialen Netzwerk zu ermöglichen. Denkbar ist etwa eine Verknüpfung mit dem Profil der Eltern.




