Ostdeutsche misstrauischer und vorausschauender

Studie: Rund ein Drittel der Deutschen verrät Passwörter

37 Prozent der Deutschen sind recht freizügig im Umgang mit ihren Computer-Passwörtern. Das hat eine repräsentative Studie im Auftrag des Hightech-Verbandes Bitkom ergeben. Dabei wurden teilweise signifikante Unterschiede zwischen neuen und alten Bundesländern festgestellt. 

PAss
75 Prozent der Ostdeutschen und 60 Prozent der Westdeutschen verraten niemandem ihr Passwort. 
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Passwörter sind der Schlüssel zu vielen wichtigen Daten: angefangen beim Computer, über E-Mail-Konten, bis hin zum Onlinebanking. Der Verlust bringt wie beim Haustürschlüssel große Gefahren mit sich. Dennoch gehen viele Nutzer sehr vertrauensselig mit ihrem Passwort um. Vor allem Lebenspartner, Verwandte und Arbeitskollegen gehören zu den Eingeweihten, hat eine repräsentative Studie des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des High-Tech-Verbandes Bitkom ergeben. Befragt wurden rund 1000 zufällig ausgewählte Personen über 14 Jahren. 

Aus Angst vor dem Vergessen

Demnach geben 37 Prozent der Befragten private Passwörter an andere weiter. Bei jedem vierten Befragten kennt der Lebenspartner ein oder mehrere Passwörter. Jeder Zehnte vertraut engen Verwandten, drei Prozent der Befragten ihren Freunden und Bekannten. "Dass die Bürger ihren Mitmenschen vertrauen, ist zwar grundsätzlich ein positives Zeichen – Passwörter sollten aber nur in Ausnahmesituationen weitergegeben werden", sagte Bitkom-Präsidiumsmitglied Dieter Kempf.

Dabei sind Ostdeutsche misstrauischer und damit auch vorausschauender als Westdeutsche: Während jeder fünfte Westdeutsche berufliche Passwörter an Kollegen ausplaudert und jeder achte dem Chef, ist dies bei den Ostdeutschen nur jeder zehnte beziehungsweise zwölfte. Drei Viertel der Ostdeutschen vertrauen niemandem ihr Passwort an, bei den Westdeutschen sind es nur 60 Prozent. 

Passwortsafe heißt die Lösung 

Als Grund für die verbreitete Redseligkeit vermutet Bitkom, dass viele Menschen Angst hätten, ihr Passwort zu vergessen. Das sei vergleichbar mit dem Haustürschlüssel, von dem ein Zweitschlüssel zur Sicherheit beim Nachbarn hinterlegt. "In Einzelfällen kann eine zeitlich begrenzte Weitergabe an vertrauenswürdige Personen, zum Beispiel für Wartungsprozesse, notwendig sein", sagte Kempf. Dieses sollte anschließend jedoch rasch ausgetauscht werden. Kempf empfiehlt größtmögliche Zurückhaltung sowie "Passwortsafes" als Alternative. 

Solche Programme werden entweder auf einem verschlüsselten Bereich der Festplatte gespeichert oder auf externen Speichermedien wie USB-Sticks oder Smartcards. Sie erstellen automatisch Passwörter, die sich schwerer entschlüsseln lassen. Bei Abruf einer Webseite nutzen sie automatisch das entsprechende Passwortweisen und bei Bedarf tauschen sie dieses aus. Passwordsafes speichern alle Passworte verschlüsselt, allerdings muss sich der Nutzer auch hier das Haupt-Passwort selber merken. Passwort-Manager Steganos zum Download bei netzwelt.de.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 1 Beitrag

so ein blödsinn. meistens gibt man ein passwort herraus weil jemand anderes an den computer muss. oder einfach aus bequemlichkeit um jemand anderen etwas für sich erledigen zu lassen. die leute brauchen keinen...

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