Etwa 35.000 Facebook-Nutzer folgen dem Aufruf zur Kündigung des eigenen Accounts
Quit Facebook Day: Protestaktion schlägt fehl
Zwei kanadische Webdesigner riefen den gestrigen Montag, dem 31. Mai 2010, in einer Protestaktion zum "Quit Facebook Day" aus. Dem Aufruf folgten mehr als 35.000 Nutzer des sozialen Netzwerkes Facebook. Hauptaugenmerk der Aktion sind die undurchsichtigen Datenschutzbedingungen von Facebook.

"Wir denken, dass Facebook keinen großen Respekt vor Dir und Deinen Daten hat", schreiben die beiden Webdesigner auf der für die Aktion eigens eingerichteten Webseite. Außerdem sei die Verwaltung der eigenen Daten für den durchschnittlichen Benutzer nicht zu verstehen.
Die Initiatoren schreiben weiter auf ihrer Webseite, dass Facebook süchtig macht und die Kündigung nicht einfach werde. So vergleichen sie das soziale Netzwerk mit dem Rauchen und empfehlen, dass der Nutzer seine Gewohnheiten komplett ändert. Als Alternative empfehlen sie die in Deutschland unbekannten Netzwerke Ning und Akoha.
Bislang sind mehr als 35.000 Nutzern dem Aufruf gefolgt und haben mit einem Eintrag in die Webseite der Protestaktion versichert, dass sie den eigenen Facebook-Account kündigen werden. Bis zu zwei Wochen dauert die Kündigung bei Facebook inklusive aller Daten wie Fotos und Videos.
Nur geringe Beteiligung an der Aktion
Bei knapp 500 Millionen Facebook-Nutzern fallen die 35.000 Kündigungen der gestrigen Protestaktion allerdings kaum ins Gewicht. Einerseits zeigt dies, dass das soziale Netzwerk für viele Nutzer eine Art Gewohnheit geworden ist. Andererseits wissen viele Anwender nicht, wie die Datenschutzbestimmungen von Facebook lauten und welche Möglichkeiten die Facebook-Nutzer haben, um die eigenen Daten zu schützen.
Nach mehrfacher Kritik an den undurchsichtigen Datenschutzbestimmungen von Facebook, kündigte das Unternehmen in der vergangenen Woche an, dass die Einstellungen für die Privatsphäre vereinfacht werde. Da Facebook eine solche Umstellung schrittweise ausführt, werden die neuen Einstellungen erst in den kommenden Wochen für alle Nutzer sichtbar sein.

Das ist doch Blödsinn und wieder nur pseudopolitisch. FB ist weder der heilige Gral noch der leibhaftige Teufel. Es wird zum einen niemand gezwungen sich dort anzumelden und zum anderen muss...
Bis zur Abmeldung ist es ja auch ein steiniger und langer Weg.
Diese Netzwerke basieren auf der gleichen säkularen Idiotie, wie die "Ist-Welt". Hauptsache, man pranst herum. Diese Menschen sind - egal wo und wie - erfolgssüchtig/krank. Heutzutage bedeutet es, Stil dadurch zu...
Und wieviele von 35.000 haben wirklich Wort gehalten? :rolleyes: Die Mitglieder der entsprechende Facebook-Gruppe sind jedenfalls immer noch da :D